Sigma SD1:
DSLR mit 46 Megapixeln
Gleich 46 Megapixel leistet die neue Sigma SD1, obwohl sie nur einen APS-C-Sensor hat.
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Das Megapixelrennen ist zwar noch nicht offiziell für beendet erklärt worden, aber im Grunde haben sich die Hersteller von Kameras mit APS-C Sensoren auf Zahlen zwischen 12 und 16 MP eingependelt. Groß sind die Unterschiede bei der Auflösung in diesem Bereich also nicht. Um so erstaunlicher wirkt da die Ankündigung von Sigma, gleich 46 MP aus einem kleinen APS-C-Chip heraus zu prügeln. Das geht mit einem von Sigma bekannten und durchaus interessanten Trick:Sigma verwendet einen Sensor von Faveon, der aus drei Lagen besteht. Diese unterschiedlichen Lagen filtern das Licht nach den Farben Rot, Grün und Blau, also wird jede Farbe von einer anderen Lage auf dem Sensor aufgenommen. So können die Lichtwellen auf der gesamten Fläche des Sensors aufgenommen werden. Bei herkömmlichen Sensoren liegen die Pixel für die jeweiligen Farben nebeneinander, teilen sich also die gesamte Sensorenfläche.
Laut Sigma soll die Foveon-Technik dafür sorgen, dass die Farben besser und das Bild insgesamt schärfer werden. Wie sich die Technik bei der hohen Pixelzahl dann auf das Bildrauschen auswirkt, wird man aber sehen müssen. Der Sigma fehlt eine Live-View-Variante auf dem Display, was eventuell mit dem neuen Sensor zusammenhängt. Die Kamera ist gegen Spritzwasser geschützt und verfügt über 11 Kreuzsensoren für den Autofokus.
Weitere Informationen hat es von Sigma noch nicht gegeben, auch fehlen noch Angaben zum Preis und ab wann die Kamera zu haben sein wird.
Microsite der Sigma SD1.



















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… daher ist die echte Auflösung des Faveon-Sensors in Megapixeln im JPG-Bild 46MPixel:3 – also etwa 15,3MPixel. Aber 46 klingt halt viel cooler :)
Was so nicht stimmt. Denn auch ein normaler Sensor hat nach dieser Rechnung nur ein Viertel (!) der angegebenen Auflösung, da hier die 4 Pixel benötigt werden, um einen Vollfarbpixel zu erhalten. Es wird dann interpoliert, um diesen schlechten Wert zu verbessern, ergibt aber auch viele Nachteile (Unschärfen, Moire, etc.). Dagegen ist der Foveon bzgl. der 46:3=15.3 Punkte pixelgenau (!). Skaliert man diese Bilder hoch, sind sie denen eines Bayer-Sensors mit der 1,5-2-fachen Auflösung vergleichbar, d.h. ca. 25 Megapixel.
Die Frage zum Vergleich der Sensoren ist eine unendliche Geschichte. Anhand der Daten und Fakten geht das bestimmt schon mal nicht, weil sich eben das Grundprinzip schon unterscheidet. Ich persönlich halte es für eine Geschmackssache.
Der Foveon-Sensor (am Beispiel der SD15 oder auch DP2s) liefert einfach eine geniale Schärfentiefe die ich so sonst noch nirgends wahrgenommen habe.
Ich bin eigentlich schon recht gespannt auf die SD1 und darauf was Sigma da noch im Ärmel hat. Viele Daten sind ja noch gar nicht bekannt.
viel ist von der sd1 noch nicht bekannt. ist aber klar dass die kamera einen foveon sensor bekommen wird, haben bis jetzt alle sigma kameras gehabt wenn ich mich nicht irre.
ich finde das prinzip von dem sensor, soweit ich es verstanden habe, gar nicht schlecht. wenn dadurch wirklich die einzelnen farben (blau, rot, grün) auf drei unterschiedlichen schichten gespeichert bzw. aufgenommen werden. fotos von der kamera gibt es noch keine?