Park Spark Project:
Hundehaufen als Energiequelle
Das Park Spark Project hat es sich zum Ziel gesetzt, aus Hundehaufen Energie zu erzeugen.
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Hundehaufen! Noch vor wenigen Jahren kosteten sie harmlose Fußgänger jede Menge Energie beim Versuchen, diesen heimtückischen Tretminen auszuweichen. Jetzt sollen sie Energie erzeugen, jedenfalls, wenn es nach dem Park Spark Project geht, einem Zusammenschluss von Künstler, Wissenschaftlern und Marketing Consultants.
Die einfallsreichen Mitglieder haben festgestellt, dass heutzutage zwar in den meisten Parks biologisch abbaubare Tüten zur Entsorgung der Hundehaufen zu finden sind und die Besitzer diese in der Regel auch benutzen. Trotzdem erzeugen diese eingetüteten Überbleibsel auf der Müllkippe immer noch Methan, ein Treibhausgas, das die Ozonschicht zerstört.
Was liegt also näher, als die Abfälle vor Ort zu sammeln und das entstehende Methan zur Energieerzeugung zu verwenden?
Verrückt? Undurchführbar? Von wegen. Auch wenn das Ziel, unterirdische Hundehaufenverwerter mit Methantanks unter jeder Hundespielwiese zu installieren, noch in weiter Ferne liegt – das erste oberirdische Hundehaufenkraftwerk kann man in Cambridge besichtigen.
Das erzeugte Methan soll zunächst die ewige Flamme einer von der Stadt Boston gespendeten alten Gaslaterne speisen, bis von den Anwohnern vernünftige Vorschläge kommen, wie die kostenlose Energie verendet werden soll. Ein Mahnmal für die Umwelt und eine Herausforderung an alle, sich zu beteiligen.
Hundebesitzer werfen die in biologisch abbaubare Tüten verpackten Hinterlassenschaften ihrer besten Freunde in den Verwertungstank, rühren ein paarmal mit der Handkurbel und bringen so den Ernergieerzeugungsprozess in Gang. Das Gas, das zu Anfang entsteht, enthält noch zu wenig Methan zum Abfackeln, aber je voller der Tank wird, um so besser entwickeln sich die Bakterien, die das Methan produzieren. Eine gute Woche nach dem Aufstellen des Tanks soll brennbares Gas erzeugt werden.
Jetzt muss man sich bloß noch überlegen, was man mit der Energie anfängt. Vielleicht stellt man in Großstädten demnächst wieder Gaslaternen auf, wenn sich die Idee durchsetzt.
Mehr über die Hintergründe und den Fortschritt auf der Webseite des Park Spark Project
via Fast Company

























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