Canon Powershot SX30 IS:
Kamera mit Riesentüte
Canon erfreut die Welt mit der Powershot SX30 IS, deren Objektiv keine Wünsche offen lässt.
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Superzoomkameras sind ja wirklich praktisch, vor allem im Urlaub, wenn man nicht die gesamte Kameraausrüstung mitschleppen möchte. Das Angebot auf dem Markt ist überschaubar, aber Olympus, Panasonic, Sony, Canon und Nikon haben gute Kameras entwickelt, die ungefähr alle so um die 500 Euro kosten und eine vergleichbare Ausstattung haben.
Canon sprengt mit der Powershot SX30IS das Segment jetzt allerdings auf, mit der Kamera mit dem größten Zoom-Objektiv, das zugleich auch noch sehr lichtempfindlich ist. Und beim Preis muss man sich auch nicht wundern.
Das Objektiv beginnt bei 24mm im Weitwinkelbereich und reicht bis zu sagenhaften 840mm am Ende des Zooms. Das ergibt dann ein 35faches optisches Zoom. Die Eingangslichtstärke startete bei f/2.7 und endet bei noch guten f/5.8. Das Hauptverkaufsargument dürfte also die gigantische Brennweite sein, doch da sollte man vorsichtig sein: Nicht, dass das Objektiv schlecht wäre – das Problem wird aber die Verlängerung unddie Verschlusszeit. Vor allem in Situationen, in denen das Licht nicht mehr gut ist, ist die Kamera trotz Stabilisierungsprogramm kaum mehr ausreichend ruhig zu halten, um bei voll ausgefahrenem Zoom noch unverwackelte Bilder hinzukriegen. Ein Stativ hilft da sehr bei vollausgefahrem Zoom.
Auch die Geschwindigkeit eines so langen Zooms ist eine Sache. Rasend schnell fährt das Objektiv nicht ein oder aus, also hat sich Canon einen Trick einfallen lassen: Man kann Brennweiten voreinstellen, zu denen das Objektiv dann per Knopfdruck schnell springt und die Szene aus größerer Entfernung zeigt. Entriegelt man den Knopf, stellt sich das Zoom wieder auf die vorher eingestellte Brennweite ein.
Der Sensor leistet bei einer Größe von 1/2,3 Zoll 14.1 MP, die Sensorempfindlichkeit reicht von 80 bis 1600 ISO. Ein kleiner Schwachpunkt ist der Akku, der allerdings mit dem Zoom auch viel Arbeit hat: Eine Stromladung reicht für ca. 370 Bilder. Videos in 720p zeichnet die Kamera auch noch auf, allerdings ist die maximale Aufnahmelänge auf 30 Minuten beschränkt. Eine unangenehme Einschränkung für die Käufer, aber offenbar möchte Canon nicht den eigenen Videokameramarkt kannibalisieren.Das Display ist schwenkbar, einen elektronischen Sucher gibt es aber auch. Sogar einen vollständigen Anschluss für einen externen Blitz gibt es. Gespannt bin ich auf die Bildqualität. Die Kombination kleiner Sensor, viele Megapixel und langes Zoom ist schon eine Herausforderung für sich.
Canon bringt die Powershot SX30 IS (Affiliate-Link) noch in diesem Monat zum sagenhaften Preis von nur 470 Euro auf den Markt.




























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Da bin ich auch mal gespannt was die Bildqualität angeht. Ich halte solche Brennweiten für nicht mehr umsetzbar. Wer will die Kamera da noch ruhig halten können.
Aber mal sehen, Canon Kameras haben ja ansonsten eine gute Bildqualität.
Seit 2 Monaten bin ich Besitzer des Vorgängers (SX20 IS) und bin zufrieden. Klar gibts immer irgendetwas was man nicht so gut findet. Aber im Ganzen zufrieden.
und wieder mal eine Kamera mit dem Hutzel-Futzel Sensor halb so gross wie ein Fingernagel. 1 2/3….
Mir ist unverständlich, warum so viele Hersteller einen Motorzoom einbauen. Ein manueller hat m.E. nur Vorteile:
- Schnell, vom extremen Weitwinkel bis zum Supertele in weniger als einer Sekunde
- Präzise, ich muss nicht 3 mal nachkorrigieren
- Stromsparend
Deswegen bleibe ich bei meiner Konica Minolta A2; zwar “nur” 7-facher Zoom, aber mit dem manuellen Zoom bin ich glücklich.
Hallo Thomas oder auf eine der Micro Four Third Kameras von Panasonic ( G2, GF1)
oder Olympus ( E-PL1) umrüsten. Und schon ist die Welt des Zoomens wieder in Ordnung.
Und den grossen 4/3 Sensor gibts auch noch “dazu ” :)