Finis SwimSense:
Schrittzähler für den Schwimmer

Die Finis Swimsense versorgt den Schwimmer mit allen Informationen über sein Training.

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Neben dem Computer sollte man auch seinen Körper virenfrei und in Schuss halten. Was dem Windows-User der Taskmanager mit seinen vielen Prozessinformationen ist, das übernimmt beim Jogger die Puls- und dem Triathleten die GPS-Uhr. Doch Wassersportler guckten bisher in die Röhre – bis jetzt: mit der Swimsense von Finis findet High-Tech auch endlich seinen Weg ans Handgelenk des Schwimmers.

Die Swimsense hilft dabei, sich mehr auf den Sport zu konzentrieren, indem sie die Anzahl der Armzüge und Bahnen mitzählt. Die Idee begeistert mich sofort, denn wie oft habe ich mich schon verzählt und damit zuviel oder zu wenig Kilometer im Traningsplan eingetragen.

Möglich wird das durch einen Beschleunigungssensor. Er soll nicht nur die (Roll-)Wende erkennen und anhand der Länge der Bahn die Gesamtkilometer errechnen können, sondern auch in der Lage sein, den Schwimmstil zu ermitteln. Egal ob Brust- oder Kraulstil, Delfin oder Rücken – die intelligente Software bemerkt, was man da zusammenschwimmt.

Hellsehen kann die Uhr natürlich nicht. So müssen Alter, Geschlecht und Gewicht für die Kalorien-Berechnung angegeben werden, und für die Gesamtkilometer sollte sie auch die korrekte Bahnlänge (25 oder 50 Meter) kennen.

Direkt auf dem Display kann man die letzten 14 Trainingseinheiten nachvollziehen, via Online-Software soll man alle wichtigen Daten auf einen Blick und in hoher Auflösung analysieren können. Durch das Browserinterface ist es dabei systemunabhängig.

Es klingt eigentlich zu schön um wahr zu: Immer die korrekte Anzahl von Bahnen, statt zu zählen kann man an seiner Technik feilen und die Geschwindigkeit soll auch noch berechnet werden. Die Wahrheit ist jedoch, dass man für 200 Dollar vielleicht doch mitzählen wird, zumindest in den ersten Wochen.

Die Finis Swimsense wird in den kommenden Monaten 2010 erhältlich sein.

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