iPhone-Halsband:
Immer zur Hand
Mit dem iPhone-Halsband hat man das Kommunikationsgerät immer zur Hand. Es als Diebstahlsicherung zu bezeichnen, halte ich hingegen für sehr verwegen.
Wer schon mal Opfer eines Taschendiebs geworden ist, hat das Vertrauen in die Menschheit, jedenfalls aber in Reissverschlüsse, Hosentaschen und Jeansstoff verloren. Er würde wohl nicht auf die Idee kommen, dieses Halsband, an dem man sein geliebtes iPhone gut sichtbar um den Hals durch den Urlaub in Neapel tragen soll, als wirksamen Diebstahlschutz zu bezeichnen, wie das die Pressemitteilung tut.Ich würde so weit gehen zu hoffen, dass der dünne Teil des Bandes einem Entreissdieb auf Vespa nachgeben würde, auf dass der Träger nicht geköpft wird…
Was ja nicht heissen muss, dass das Halsband mit dem iPhone-Konnektor nicht nützlich ist: Tatsächlich nervt es mich inzwischen auch fast täglich, dass ich nur zwei Hände habe und das Smartphone ständig in die Tasche stecken und dort wieder rausklauben muss.
Das Halsband hält das iPhone dagegen mit dem Dock-Anschluss “bombenfest”, sagt Vertreiber Arktis, um den Bändel danach als Diebstahlsicherung anzupreisen, weil Diebe lieber anderen Leuten in die Tasche greifen würden. Das halte ich für einen Kurzschluss, namentlich weil: “Mit einem Handgriff hat man das iPhone jederzeit in der Hand oder kann es von dem iPhone Halsband wieder ablösen.” das ist hingegen wieder sehr praktisch.
Das iPhone-Halsband im “trendigen Kravattenlook” ist für knapp 10 Euro bei Artktis zu haben.



















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Ich fand ja schon Schlüsselbänder mehr als hinderlich im
Alltag.
Wenn ich mir jetzt vorstelle mit nem Iphone um den Hals durch die Weltgeschichte zu laufen, naja.
Abgesehen davon das das Iphone so mit Sicherheit unweigerlich beim Bücken oder Aufstützen auf der Tischkannte aufschlägt…
Aber jeder Apple-Fanboy wird es lieben auf seiner stolz geschwollenen Brust sein baby zu präsentieren…
Kurzschluss oder Trugschluss? ;)
Anyways: Dinge die um den Hals baumeln, sind mehr hinder- als dienlich. Denn kaum beugt man sich nach vorne, geht das Smartphone im entsprechenden Winkel mit.
Heißt auf Deutsch: Entweder es knallt an die Tischkante oder man versenkt es unweigerlich im heißen Kaffee, sofern man sich das Brötchen von der Mitte des Tisches krallen will.
Ebenso stelle ich es mir im Berufsalltag nicht hilfreich vor, wenn ständig ein nicht minder schweres Teil beim Normalgang 1x pro Sekunde gegen meine Brust schlägt.
Wann wird eigentlich endlich der elektronische Gürtelhalter erfunden, welcher nur per passendem Fingerabdruck das Handy freigibt?
Wohl viel zu viel Futuristik, aber dies wäre eine wirklich nennenswerte Schutzmaßnahme gegen Langfinger. Dieses Band ist weder eine Bereicherung, noch eine Sicherung.
Höchstens eine Fütterung für meinen Mülleimer.
mfg SCORPiON
So hinderlich scheinen die Dinger nicht zu sein, in Italien laufen jedenfalls ziemlich viele Geschäftsleute mit so einem Teil um den Hals durch die Gegend.