Idapt i4 Multilader:
Das Geschäft vor der Einheit

Multiladegeräte wie das IDAPT haben eine ungewisse Zukunft vor sich, weil die Industrie sich schon bald auf den Standard Micro-USB einpendeln soll. Aber noch rollt der Rubel.

Das Idapt i4 habe ich erstmals im Januar auf der CES in Las Vegas gesehen, und obwohl ich inzwischen der Philosophie nachlebe, soviele Funktionen wie möglich in einem Gerät zu kaufen und damit weniger Gadgets mit mir herum zu tragen als auch schon – das Konzept hat mich ähnlich überzeugt wie zuvor das iGo: Ein Transformer, viele Stecker und verschiedene Ladeströme, wenige Kabel und damit Ordnung.

Jetzt wird das Idapt i4 in Europa auf den Markt kommen, und es sieht auch noch besser aus als die ersten Modelle auf der Elektronik-Messe.

Bloss schwimmen den Herstellern solcher Multi-Ladegeräte nicht nur wegen Hosentaschen-Platz-Knausereren wie mir die Felle davon, sondern auch wegen der Multifunktionalität der modernen Geräte wie Foto-Handys. Und das ist noch nicht alles:

Idapt i4 Multilader für alle Gadgets
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Die Handyindustrie zumindest soll bis in wenigen Jahren umgestellt haben auf einen einheitlichen Ladestecker. Es wird sich um den Micro-USB-Anschluss handeln, den bereits heute die moderneren Geräte beispielsweise von HTC und sogar Nokia aufweisen.

Also retten die PR-Agenturen den Tag der idapt-Hersteller mit Sätzen wie dem: “Sicher ist jedoch, dass es nach Einführung des neuen Standards Jahre dauern wird, bis Endkunden all Ihre Altgeräte durch Geräte mit dem neuen Ladestandard ausgetauscht haben.”

Das ist sicher nicht völlig falsch, und darüber hinaus werden sich zweifellos einige Hersteller nicht von ihrer Politik der mit jedem Modell erneut ändernden Steckanschlüsse abwenden, schliesslich verdient man damit auch einen Haufen Geld durch Peripheriegeräte-Verkäufe.

Das Idapt-Ladegerät dürfte ausserdem, weil es auch Kompaktkameras und Bluetooth-Headsets, GPS-Receiver und viele ältere Musikplayer etc unterstützt, noch einige Zeit einen Markt haben. Auch hier liegt der Markt natürlich nicht nur im Verkauf der Basisstation, sondern im Absatz der vielen verschiedenen Anschlussmodule, die am Idapt i4 in die Steckplätze gestöpselt werden – wobei ausserdem via USB-Kabel seitlich am Gerät ein weiteres Gadget angebracht werden kann.

Vielleicht aber sollte der Hersteller sich auf die Strategie der Tintenstrahldrucker-und Zahnbürstenhersteller verlegen und das Basisgerät sozusagen verschenken, auf dass die Kundschaft an der Angel hängt und nicht mehr merkt, dass sie mit den überteuerten Adaptern einen hohen Preis bezahlt. Denn fast 50 Euro für das Idapt i4 (Affiliate-Link) ist dann doch kein Pappenstiel, zumal das Gerät in den USA ab Frühling für 35 Dollar auf den Markt kommen sollte. Jetzt ist es in metallic Schwarz, Weiss oder Silber erhältlich.

Immerhin sind im Lieferumfang des Basispakets sieben Adapter enthalten: iPod/iPhone/iPad (kompatibel mit der neuesten Version), MicroUSB, MiniUSB, Nokia 2, Samsung 4, SonyEricsson 2. Weitere Steckmodule sollen verfügbar sein und knapp 8 Euro kosten, Aufsätze zum Laden von AA und AAA-Akkus schlagen mit heftigen 15 Euro zu Buche.

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2 Kommentare

  1. Ben
    schrieb am 8. August 2010 um 17:03 Uhr (#)

    eine günstige Alternative dazu ist die revolt Multi-Ladestation “Power-Source I” (gibts bei Pearl).

    Die Station nimmt fünf Geräte auf.
    Anschlüsse: 3x Eurostecker, 1x Schuko, 2x USB

    Nachteil ist, dass die Geräte zu gut auf den Klebeflächen halten. Also eher für Leute die ihre Geräte immer Stationär betreiben.

    Hab mir für meine Handysammlung gleich zwei Stück zugelegt.

    Kostet 25 €.

  2. hotodi
    schrieb am 2. Februar 2011 um 15:36 Uhr (#)

    Ich habe das iDAPT 4 hier im Einsatz und würde es gar nicht mehr hergeben wollen! Es gefiel mir so gut, dass ich direkt eine Videorezi dafür gemacht hatte: http://youtu.be/RrlEx5t2dAY?hd=1

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