Apple iMac:
Siegeszug des kleinen i

Apple stellt heute neue iMacs vor, die, fast passend, mit den neuen Intel-Prozessoren i3, i5 und i7 ausgestattet sind.

Bereits morgens gingen heute die Apple-Stores offline, das ließ schon eine Produktoffensive erwarten. Doch statt des heiß ersehnten iPhone 5, der endlich in weiß mit neuer Antennenkonstruktion alle Empfangs- und sonstigen Probleme hinter sich lässt, stellte Jobs Company erst einmal eine überarbeitete Modellreihe des All-in-One iMac vor. Basis sind die neuesten Intel Core i3, Core i5 und Core i7 Prozessoren, und eine leistungsstärkere neue Grafik gibt es auch. Zudem kann der Anwender ein neues Magic Trackpad im Glas- und Aluminium-Design ordern, damit man die gleiche intuitive Multi-Touch-Steuerung nutzen kann wie auf Mac-Notebooks.

Neben Dual-Core Intel Core i3 und Core i5 und Quad-Core Intel Core i5 und Core i7 Prozessoren wurde die Systemarchitektur verbessert. Der Prozessor besitzt einen integrierten Memory-Controller und greift direkt auf den Arbeitsspeicher des Systems zu, so dass der neue iMac den schnelleren 1333-MHz-Arbeitsspeicher direkt im Zugriff hat.

Neue diskrete ATI Radeon HD Prozessoren liefern eine “unglaublich scharfe und ruckelfreie Grafikbeschleunigung für die leistungshungrigsten 3D-Spiele sowie beim Einsatz kreativer Software und anderer anspruchsvoller Anwendungen,” verspricht Apple.

Der Bildschirm des iMac bietet die bessere “In-Plane-Switching”-Technologie und ermöglicht so einen nahezu maximalen Betrachtungswinkel von 178 Grad. Der SD-Kartenslot im iMac unterstützt ab sofort das SDXC-Format für die neueste Generation der Speicherkarten mit mehr als 32 GB (wichtig für Videobearbeitung).

Als Festplattenersatz gibt es in der Oberklasse wahlweise SSD: Der 27-Zoll iMac kann optional mit 256 GB Solid State Laufwerk als erstes oder zweites Laufwerk ausgestattet werden. Das SSD des iMac ermöglicht einen Datendurchsatz von bis zu 215 MB/s zum schnelleren Hochfahren und Starten der Anwendungen.

Soweit die Ausstattung der iMacs. Die Technik ist weiterhin vom Feinsten, die Preise auch. Bedauerlich jedoch: immer noch gibt es kein Blu Ray Disc-Laufwerk, obwohl die iMacs in dieser Ausstattung diese Discs mit dem kleinen Finger abspielen könnten. Offensichtlich möchte Steve Jobs den Verkauf von HD-Videos über den iTunes-Store nicht gefährden.

Bei der Peripherie gibt es auch was neues: Standardmäßig ist beim iMac eine Magic Mouse dabei, Nutzer können optional das neue Magic Trackpad bestellen. Es ermöglicht die intuitive Multi-Touch-Gestensteuerung der Mac Notebooks mit Desktop-PCs oder Notebooks, die bisher ohne Multitouch arbeiteten. Mit einer Oberfläche aus Glas ermöglicht das drahtlose Magic Trackpad dem Anwender einfaches, dynamisches Scrollen von Dokumenten, Ein- und Auszoomen mit zwei Fingern, Drehen von Bildern durch Drehbewegungen der Finger und mit der Nutzung von drei Fingern kann man durch eine Sammlung von Webseiten und Bildern blättern. Das Magic Trackpad kann so konfiguriert werden, dass es Ein- oder Zwei-Tasten-Befehle ausführt. Es unterstützt Tap-To-Click genauso wie den normalen physischen Klick.

Ein Schelm, wer Arges hierbei denkt, mir kommt nur in den Sinn, dass die Engpässe in der Glasproduktion für das Magic Trackpad vielleicht die eigentliche Ursache dafür sind, dass das weiße iPhone zunächst zurückstehen muss.

Last but not least gibt es ein neues Ladegerät, das immer einen Satz frischer Akkus für Magic Trackpad, Magic Mouse und Wireless Keyboard zur Hand zu haben lässt (kleiner Hinweis für Apple: Battery ist Akku, nicht Batterie – wer eine Batterie damit lädt, erlebt sein böses Wunder). Das “Batterie”-Ladegerät von Apple ist zu einem Preis von 29 Euro inkl. MwSt. inklusive sechs wiederaufladbaren “Batterien” (also Akkus) erhältlich.

Technische Daten

21,5″/3,06 GHz Intel Core i3 iMac

  • Preis: 1.199 Euro
  • Bildschirm: 21,5″, 1920 x 1080 Pixel
  • Prozessor: 3,06 GHz Intel Core i3 Prozessor mit 4 MB shared L3 Cache
  • Arbeitsspeicher: 4 GB 1333 MHz DDR3 SDRAM (max. 16 GB)
  • Grafik: ATI Radeon HD 4670 Grafikchip mit 256 MB GDDR3 SDRAM
  • Festplatte: 500 GB Serial ATA Festplatte (7200 rpm)
  • Opt. Laufwerk: 8x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk mit Double Layer Support
  • Anschlüsse: Mini DisplayPort für Audio- und Videoausgabe (Adapter optional erhältlich), Gigabit Ethernet, 4 x USB, Firewire 800
  • Netzwerk: integriertes 802.11n AirPort Extreme WLAN, Bluetooth 2.1+EDR
  • Besonderheiten: integrierte iSight Videokamera, SDXC SD-Kartenslot, eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon, Wireless Apple Keyboard und Magic Mouse
  • Betriebssystem: Mac OS X “Snow Leopard”
  • Software: iLife inkl. iPhoto, iMovie und GarageBand

21,5″/3,2 GHz Intel Core i3 iMac

  • Preis: 1.499 Euro inkl. MwSt.
  • Ausstattung: s. o., außer
  • Prozessor: 3,20 GHz Intel Core i3 Prozessor mit 4 MB shared L3 Cache
  • Grafik: ATI Radeon HD 5670 Grafikchip mit 512 MB GDDR3
  • Festplatte: 1 TB Serial ATA (7200 Upm)

27″/3,2 GHz Intel Core i3 iMac

  • Preis: 1.699 Euro inkl. MwSt.
  • Ausstattung: s. o., außer:
  • Bildschirm: 27″ 2560 x 1440 Breitbild-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung

27″ 2,8 GHz Quad-Core Intel Core i5 iMac

  • Preis: 1.999 Euro inkl. MwSt.
  • Ausstattung: s. o., außer:
  • Prozessor: 2,8 GHz Quad-Core Intel Core i5 Prozessor mit 8 MB shared L3 Cache
  • Grafik: ATI Radeon HD 5750 Grafikchip mit 1 GB GDDR5
  • optional: 2,93 GHz Quad-Core Intel Core i7 Prozessor, 2 TB Festplatte oder 256 GB Solid State Laufwerk

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1 Kommentar

  1. dfispeajd
    schrieb am 27. Juli 2010 um 22:45 Uhr (#)

    iPhone 5???

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