TubeSat Personal Satellite:
Mein kleiner Erdtrabant

Mit dem TubeSat Personal Satellite kann man tatsächlich seinen eigenen Satelliten in eine Erdumlaufbahn schicken.

Am 4. Oktober 1957 war ein Teil der Welt geschockt, während der andere Teil begeistert feierte: Die Sowjetunion hatte mit dem “Sputnik” den ersten Satellit in eine Erdumlaufbahn geschickt, der ein paar nette Pieptöne sendete. Rund 53 Jahre später weiß man vor lauter Weltraumschrott und toten Satelliten bald nicht mehr, wo man noch einen künstlichen Trabanten platzieren soll, und wenn es nach dem Anbieter TubeSat geht, wird es in Zukunft dank eines Satelliten zum selber basteln noch enger. Denn der kostet auch noch nicht alle Welt.

TubeSat gibt an, dass man einen eigenen Satelliten erst zusammenbasteln muss, um ihn dann mittels einer Rakete von TubeSat in eine geostationäre Umlaufbahn zu schicken. Der geneigte Bastler bekommt tatsächlich ein “do-it-yourself-kit” nach Hause geschickt, und kann den kleinen Trabanten nach eigenen Wünschen gestalten. So kann man ihn mit Messgeräten ausstatten, oder für Radioexperimente nutzen. Angeblich ist der Satellit mittels einer Amateur-Radioausstattung zu erreichen. Der Hersteller hat auch an andere Dinge gedacht: TubeSat erlaubt auch Bestattungen in Satelliten-Urnen.

Lange dauert der Spaß aber nicht: Der Satellit wird in einer Höhe von 310 Kilometer ausgesetzt, was bedeutet, dass er nach ein paar Monaten wieder runterkommt. Angeblich verglüht er dann rückstandlos und umweltfreundlich in der Atmosphäre.

Und was kostet der Spaß? Der ist erstaunlich günstig. Für 8300 Dollar bekommt man den DIY-Satellit und den Start in einer IOS Neptune 30 Rakete. Wer Lust hat, kann bei TubeSat auch per Paypal bezahlen.

Via Dvice.

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5 Kommentare

  1. marcel
    schrieb am 21. Juli 2010 um 19:55 Uhr (#)

    Kein Affiliate-Link? Hmm. Schade…

  2. Hm ...
    schrieb am 22. Juli 2010 um 09:50 Uhr (#)

    TubeSat gibt an, dass man einen eigenen Satelliten erst zusammenbasteln muss, um ihn dann mittels einer Rakete von TubeSat in eine geostationäre Umlaufbahn zu schicken.

    Lange dauert der Spaß aber nicht: Der Satellit wird in einer Höhe von 310 Kilometer ausgesetzt, was bedeutet, dass er nach ein paar Monaten wieder runterkommt.

    Wikipedia:
    Ein geostationärer Satellit ist ein künstlicher Erdsatellit, der sich auf einer Kreisbahn 35.786 km über der Erdoberfläche über dem Äquator befindet.

    1. Bruxbart
      schrieb am 22. Juli 2010 um 15:40 Uhr (#)

      Kleines klugscheisserchen, hm?

  3. Hm ...
    schrieb am 23. Juli 2010 um 08:01 Uhr (#)

    Hm … ja, Heinz, das hast du richtig erkannt! :)

    1. Bruxbart
      schrieb am 23. Juli 2010 um 11:35 Uhr (#)

      Joar, google weiß zuviel… ;)

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