aXbo Schlafphasenwecker Duo im Test:
Wecker für Ausgeschlafene

Der aXbo Schlafphasen-Wecker Duo will dank eines Sensors den Schlafenden nur zu einer besonders günstigen Schlafphase wecken. Wir haben den smarten Wecker getestet.

aXbo Duo heißt der Schlafphasenwecker, weil gleich zwei Schläfer sich davon unabhängig wecken lassen können. Dazu trägt man eine Art Schweißband aus Frottée, in das ein Sensor eingelegt wird. Die Schweißbänder haben einen Umfang von 80 mm und 90 mm, beide liegen recht eng an. Die Sensoren tragen die Nummern 1 und 2, so dass man mit den Weckzeiten nicht durcheinanderkommen kann.

Die lassen sich sehr einfach über ein gummiertes Rädchen in der oberen rechten Ecke einstellen. Man wählt aus, ob man Schläfer 1 oder 2 wecken will, stellt die Zeit, den Weckton und die Lautstärke ein und das war’s. Alles über das eine Rädchen. Der Film demonstriert die Einstellung mitsamt den Tönen, die zur Verfügung stehen.

aXbo Duo Schlafphasenwecker
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Soweit, so praktisch. Wer allerdings nicht gewohnt ist, etwas am Handgelenk zu tragen, wie zum Beispiel eine Armbanduhr, der wird das Frottéband zunächst als Fremdkörper empfinden, zumindest ging das mir so. Ich habe mich aber trotzdem schnell daran gewöhnt und es auch in der sommerlichen Hitze brav jede Nacht angelegt.

Viel störender als das zunächst ungewohnte Armband waren die Hitzewelle, die zum Test über Deutschland tobte, sowie eine hartnäckige Sommererkältung. Beides trug dazu bei, dass ich morgens trotz Schlafphasenwecker nicht gerade freudig aus dem Bett sprang.

Denn das soll ja der große Vorteil dieses Weckers sein: Er erkennt durch die Körperbewegungen, die über den Sensor am Handgelenk übertragen werden, ob sich der Schlafende gerade in einer Tiefschlafphase befindet oder nicht.

In der Nacht durchläuft der Mensch 3-5 Schlafzyklen von 90 bis 110 Minuten Dauer, in denen sich Tiefschlaf, Leichtschlaf- und Traumphasen abwechseln.

Der aXbo Duo Schlafphasenwecker weckt im Idealfall, wenn man sich in der leichtesten Schlafphase befindet. Und wenn die nicht mit der Aufstehzeit zusammenfällt, dann weckt er eben etwas früher. Trotzdem soll man sich ausgeruhter fühlen, als wenn man etwas später aus der Tiefschlafphase gerissen wird. Darum stellt man den aXbo Schlafphasenwecker ganz normal auf die Uhrzeit, zu der man spätestens aufstehen will. Legt man das Armband nicht um, weckt er genau zu dieser Zeit. Trägt man das Sensorarmband, weckt er während der Leichtschlafzeit, die am nächsten an der Weckzeit liegt. Das kann bis zu einer halben Stunde vor der Weckzeit liegen.

In meinem Fall war das eben zum Beispiel 5.15 h statt 5.30 h. In jedem Fall muss man aus den Federn, wenn der aXbo ruft, denn eine Schlummertaste gibt es nicht. Schließlich soll man ja nicht versehentlich doch in die nächste Tiefschlafphase gleiten.

Mein Fazit nach zwei Wochen Aufstehen mit dem aXbo Duo Schlafphasenwecker ist etwas zwiespältig:

Der Wecker ist gut designt, nicht umsonst hat er den red Dot Design Award erhalten. Er ist leicht zu bedienen und seine NiMH-Akkus, die über ein mitgeliefertes Netzteil geladen werden, halten zehn Tage lang. Dabei hat aXbo an Haushalte mit Netzfreischaltung gedacht, die nachts keinen Strom im Schlafzimmer dulden.

Man kann zum aXbo Wecker auch eine Auswertungssoftware kostenlos aus dem Netz laden und seine Schlafphasen damit auswerten. Es sollen sich sogar weitere Sounds per USB auf den aXbo duo Schlafphasenwecker übertragen lassen (obwohl ich mit der Auswahl schon ganz zufrieden war). Alle sehr durchdacht also.

Allerdings habe ich die erfrischende Wirkung des Schlafphasenweckens bei mir nicht besonders deutlich gespürt. Das kann an der Erkältung gelegen haben, an der Hitze oder allgemein an der Tatsache, dass ich wochentags nur rund 5,5 Stunden schlafe. Aber wenn der Wecker um 5.15 h geklingelt hat statt um 5.30 h wie mein alter Wecker, habe ich mich weder deutlich müder noch deutlich frischer gefühlt als sonst. Es klingelt, ich stehe auf und werde 10 Minuten später unter der Dusche wach.

Wer mehr Probleme mit dem Aufwachen hat, kann den aXbo Schlafphasenwecker Duo (Affiliate-Link) online für 199 Euro ordern. Und zwar ohne Risiko, schließlich bietet Sowaswillichauch ein 30-tägiges Rückgaberecht, aus Deutschland und Österreich ist die Rücksendung sogar kostenlos möglich.

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16 Kommentare

  1. Gerhard Rohrer
    schrieb am 19. Juli 2010 um 15:36 Uhr (#)

    Ist es möglich, später (wenn die Hitze vorbei und Dein Gesundheitszustand besser ist) zu berichten, ob der “aXbo-Effekt” besser wurde?

    Überlege schon seit Jahren, mit den Wecker zu kaufen.

    Ein Vergleich mit einem Lichtwecker (http://amazon.de/Philips-…79546535&sr=8-1) wäre auch nicht schlecht.

    Danke für den Bericht!

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 19. Juli 2010 um 17:23 Uhr (#)

      Hallo, der Wecker macht sich wieder auf den Weg zurück, deshalb wird es wohl mit einem zweiten Testbericht nichts werden. Und das mit dem Schlafen ist ja auch sehr individuell.

      Aber wenn Du wirklich schon so lange überlegst, würde ich einfach einen bestellen und zur Not vom Rückgaberecht Gebrauch machen, falls Du feststellen solltest, dass der Wecker für Dich nichts ist.

    2. Kristof Hauser
      schrieb am 19. Juli 2010 um 20:10 Uhr (#)

      Hallo Gerhard!

      Also wenn schon, denn schon >>> http://amazon.de/Philips-…M/ref=pd_sim_light_2

      Der Wecker – dieser Wecker – ist bei mir seit fast 2 Jahren im Gebrauch. Und niemals wieder würde ich einen anderen neben mein Haupt stellen. Aufwachen war noch nie so sanft und das Herrüberrutschen aus dem Land der Träume wie in Watte gepackt. Einfach genial…

    3. Gerhard Rohrer
      schrieb am 20. Juli 2010 um 11:44 Uhr (#)

      @Kristof Die Lichtwecker funktionieren tatsächlich so gut? Mir macht da nur das “Brummen” sorgen, von dem manche Käufer schreiben. Und da ist man dann tatsächlich “aufgeweckter”?

      @Frank Wie wärs mal mit einem Test eines Lichtweckers zum Vergleich? :-)

  2. reidan
    schrieb am 19. Juli 2010 um 16:19 Uhr (#)

    Habt Ihr schon mal getestet.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 19. Juli 2010 um 17:20 Uhr (#)

      Hallo Reidan,
      darüber berichtet haben wir schon, das stimmt. Ich habe diesmal aber ein Exemplar tatsächlich testen können, das ist schon etwas anderes. Das kommt öfter vor, das wir erst mal einen Bericht auf Grund einer Presseinformatione oder WEb-Recherche schreiben und später einen Testbericht, wenn wir ein Gadget tatsächlich über einen Zeitraum ausprobieren können.

  3. Ich
    schrieb am 19. Juli 2010 um 17:12 Uhr (#)

    Und auch dafür gibt es eine App^^… Nein aber im Ernst. Es gibt eine App, da muss man den iPod Touch / das iPhone aufs Bett legen und das Gerät misst dann wieviel man sich bewegt. Hab leider gerade nicht im Kopf wie die App heißt, aber sie kostet glaube ich nur 79 ct im Vergleich zum Wecker

    1. Matze
      schrieb am 19. Juli 2010 um 21:13 Uhr (#)

      sleep cycle heißt das app.
      kostet aber mehr, war ne aktion mit den 79c

  4. Chris
    schrieb am 19. Juli 2010 um 22:16 Uhr (#)

    Sorry, aber solche Wecker gibts doch schon seit Jahren.

    1. wowow
      schrieb am 20. Juli 2010 um 06:34 Uhr (#)

      Mag ja sein, dass dieser Wecker ein “alter Hut” ist. Aber Frank hat den hier mal für uns getestet. Ich denke schon, dass auch bei neuerdings ruhig mal weniger Neues vorgestellt werden kann. Ich bin bestimmt nicht der einzige hier, der z.B. diesen Wecker nicht kannte.

  5. eboreg
    schrieb am 20. Juli 2010 um 07:50 Uhr (#)

    ich besitze seit jahren so ein gerät und würde es – wie auch kristof hauser schreibt – nie mehr weggeben :-)

    probleme, die eigentlich keine sind:
    - wenn ich sowieso schlecht und unruhig schlafe, und mich offenbar zu viel bewege, dann werde ich immer ganz zu beginn der aufweckfrist wachgepiepst.
    - wer eh zu wenig schläft, wird auch dann nicht ausgeschlafen sein, wenn er im optimalen moment geweckt wird.
    - es ist gewöhnungsbedürftig, im extremfall mal eine halbe stunde früher oder später aufgeweckt zu werden. man wird dich im büro immer und immer wieder darauf ansprechen ;-)

    1. Gerhard Rohrer
      schrieb am 20. Juli 2010 um 11:46 Uhr (#)

      Später sollte ja nicht möglich sein. Kristof nennt übrigens einen Lichtwecker sein eigen.

  6. fwolf
    schrieb am 20. Juli 2010 um 13:01 Uhr (#)

    Zu der “Diskussion” um Lichtwecker: Für “Normale” mag das was Ungewöhnliches sein, als Schwerhöriger oder Gehörloser wirst du kaum darum herum kommen, dir einen Lichtwecker zu besorgen.

    cu, w0lf.

  7. Ivan Blatter
    schrieb am 20. Juli 2010 um 19:51 Uhr (#)

    Ich habe diesen Wecker auch schon seit Jahren und bin sehr zufrieden. Klar, heute früh habe ich ihn auch verflucht, als er mich schon kurz nach 5 Uhr geweckt hat und nicht – wie erhofft – erst um 5.30 Uhr. :-)

    Aber ich habe tatsächlich den Eindruck, dass ich leichter aus den Federn komme (obwohl ich sowieso ein Morgenmensch bin). Vorausgesetzt, man hat genug geschlafen. Sonst steht man wohl mit keinem Wecker gut auf.

    Das einzige, was mich im Sommer stört, ist das Armband: Es ist zwar schon sehr bequem und angenehm, doch im Sommer schwitze ich damit. Zum Glück kann man das Band waschen!

  8. Maike Brühninghoff
    schrieb am 21. September 2010 um 13:01 Uhr (#)

    Sehr cool dieser Schlafphasenwecker, hab ihn mir grad bestellt und warte gespannt drauf ihn zu testen.

  9. Gerhard
    schrieb am 24. September 2010 um 12:06 Uhr (#)

    So – habe seit gestern einen Lichtwecker – und der hat heute schon SUPER funktioniert!

    Mal sehen, ob das die nächsten Tage auch so ist.

    Aja – hab das Philips Wake-Up Light

    http://amazon.de/Philips-…M/ref=pd_sim_light_2

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