Rex Exoskelett:
Paraplegiker-Hoffnung

Das Exoskelett der Firma Rex ist kein Designstück, es funktioniert tatsächlich.

Eine Querschnittslähmung gehört zu den schlimmsten Dingen, die einem Menschen passieren können. Viele kommen mit dem plötzlichen Verlust der Mobilität nur schwer klar und suchen nach einer Möglichkeit, wie man die Behinderung erleichtern kann. Über das Thema Exoskelett wird schon seit vielen Jahren nachgedacht.

Das Konzept ist dabei denkbar einfach, denn einem Querschnittsgelähmten werden ein paar “Extrabeine” zur Verfügung gestellt. Aus Neuseeland kommt nun eine Variante, die tatsächlich funktioniert.

Wie man im Video sehen kann, funktioniert das Exoskelett tatsächlich schon so gut, dass man auch Treppen gehen kann. Natürlich ist es im Bewegungsablauf noch etwas langsam, aber man kann sehen, dass es schon gut klappt.

 

Leider dämpft der Preis die Hoffnung noch massiv. Im Moment soll das Rex Exoskelett noch rund 150’000 Dollar kosten. Die Hersteller hoffen aber, dass sich der Preis deutlich reduzieren lässt, wenn sich eine vernünftige Anzahl an Käufern finden lässt.

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite von Rex.

Via Dvice.

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2 Kommentare

  1. Felix
    schrieb am 21. Juli 2010 um 13:53 Uhr (#)

    Wenn ihr euch das anguckt ist das Ding eine Krücke:http://www.youtube.com/watch?v=hQnww5PDuFs

  2. Werner Gantner
    schrieb am 29. August 2011 um 16:20 Uhr (#)

    Hallo,
    grundsätzlich beurteile ich die vorgestellte Konzeption des ReWalk als posive im Sinne einer grundsätzlichen Problemlösung. Ich bin seit 2006 bei schlaffer Paraplegie im Rahmen einer Typ-B-Dissektion mit Conus-Cauda-Syndrom betroffen. Eigentlich hatte ich mir und meiner Frau ein anderes Leben im Alter (60) vorgestellt. Nun bin ich seit meinem Krankenhausaufenthalt immer wieder auf der Suche nach Hilfsmittel die meine Behinderung erleichtern. Als kreativer Ingenieur habe auch ich mich mit ähnlichen Gedanken beschäftigt. Lediglich eine Umsetzung dieser Überledigungen standen immer wieder meine spezifischen Rahmenbedingungen und auch praktische und finanzielle Einschränkungen dagegen. Gerne hätte ich den Praxistest mit dieser Lösung auch einmal selbst erlebt.

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