Apple iPhone-4-Pressekonferenz:
Rückruf oder Beschwichtigung?

Apple hat zur Pressekonferenz nach Cupertino geladen – die Spekulationen gehen von einem Rückruf für das iPhone 4 aus.

Ein Rückruf des iPhones 4 könnte Apple bis zu 1,5 Milliarden Dollar kosten, haben Analysten dieser Tage ausgerechnet. Wegen der Empfangsprobleme des neuen Über-Smartphones hat jetzt auch Apples Aktienkurs einige inzwischen schon geradezu ungewohnte, weil abwärts gerichtete, Bewegungen aufzuweisen.

Jetzt hat Steve Jobs nach ersten Versuchen, das iPhone-4-Problem als Software-Ausrutscher abzutun, zur Pressekonferenz geladen – nach Cupertino, wo heute, am 16. Juli 2010, um 10 Uhr morgens (19.00 Uhr unserer Zeit) Neuigkeiten zum iPhone verkündet werden sollen:

Nachdem unbestechliche Stellen wie die amerikanische Verbraucherzeitschrift Consumer Reports offen vom Kauf des iPhone 4 abraten, sieht sich Apple wohl gezwungen, etwas zu tun.

Was heute allerdings verkündet wird, bleibt mal wieder bis zur Pressekonferenz ein Geheimnis. Ein Rückruf sei unumgänglich, meinen Analysten, andere halten gerade den für weitaus schädlicher für Apples Image als eine Lösung, die beispielsweise den Versand einer Gummihülle für das Telefon umfangen könnte.

Ich teile die Ansicht, dass Apple mit einem Rückruf das Image als Firma, welche die Anliegen der Konsumenten hochhält, am besten wahren kann und dass Jobs auch früher schon mit rückwirkenden Preissenkungen auf iPhones Kulanz gegenüber den Early Adoptern bewiesen hat.

Dieweil hat die Deutsche Telekom einen Lieferstopp bis 1. September für das iPhone 4 verfügt, wie MacNotes rausgefunden hat – wobei als Begründung die knappen Lagerbestände angegeben werden.

Wir sind für einmal nicht life vor Ort und verweisen gerne auf die kompetenten Live-Blogs von engagdet, T3.com oder Macworld – wobei wir dranbleiben und rasch die entscheidenden Fakten nachliefern werden.

via Computerwoche, Cult of Mac

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