Autofahren:
Den eigenen Fokus trainieren
Wenn Fahrer ihre Autos durch die Stadt hetzen, kann eine Ablenkung am Straßenrand schnell zur Gefahr werden: Zu leicht ist der Verkehr aus den Augen verloren und es kommt zum Unfall – manchmal sogar mit Totalschaden. Diesen prekären Situationen könnte man nach Forschungen der Vanderbilt University in Nashville (Tennessee) vorbeugen:

Rein instinktiv richten Menschen bei einer Ablenkung im Bildrand ihren Sichtfokus auf den entsprechenden Reiz. Dadurch wird das eigentliche Blickzentrum aus den Augen verloren.
Laut auto.de haben Wissenschaftler der US-amerikanischen Universität die Möglichkeit eines speziellen Sehtrainings herausgestellt.
Dieses hilft, einen festen Fokus des eigenen Blicks auch unter Ablenkung zu üben.
Dafür richten die Probanden in der Übung ihr Augenmerk auf ein bestimmtes Zentrum. Während der Blick die Bildmitte nicht verlassen darf, wird eine Ablenkung am Bildrand eingeblendet. Auf diese soll man sich konzentrieren, ohne die Augen dorthin schweifen zu lassen.
So übt man bewusst, den Hauptgegenstand des Interesses nicht aus dem Fokus zu verlieren, auch wenn die Aufmerksamkeit auf Randerscheinungen gezogen wird.
Weiterhin berichteten die Forscher, dass der Mensch Probleme mit der gleichzeitigen Wahrnehmung von Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit hätte: Dabei bleibt meist letzteres auf der Strecke der visuellen Impression zurück. Auch hierfür könnte aber ein entsprechendes Training bald Abhilfe schaffen, um das Fahren sicherer zu machen.
Dank diesen Forschungen könnte die Spritztour über die Straßen im flinken Volkswagen Cabrio oder im sportlichen BMW bald sehr viel sicherer werden. Den eigenen Fokus trainieren – nicht nur praktisch, sondern auch lebensrettend.
Bildquelle: Pixelio.de/Rainer Sturm








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