Firebox Flame Disk:
Grillieren ohne Kohle und Gas

Flame Disk ist ein Holzkohleersatz, der beim Grillieren Schluss macht mit Asche- und Ruß-Spuren. Außerdem ist der Grill in Sekundenschnelle bereit, ohne dass man auf das Durchglühen der Kohle warten müsste.

Flame Disk ist ein Produkt, dass Grillfans in mehrere Lager spalten dürfte. Hier geht es nicht um die Entscheidung Kohle oder Gas. Flame Disk bietet eine dritte Möglichkeit. So sauber und schnell wie Gas, aber für Holzkohlegrills gedacht.

Im Prinzip handelt es sich bei Flame Disk um eine Einmalfüllung Ethanol-Brennstoff in einer versiegelten Aluminiumschale. Zum Grillieren zieht man einfach den Deckel ab wie bei einem Joghurtbecher, wirft ein brennendes Streichholz in die Flame Disk und wartet ein paar Minuten. Sobald der Grillrost heiß ist, geht es los. Und auf das typische Holzkohle-Aroma muss man auch nicht verzichten, dank einer Erfindung, die sich SmokerPlate nennt.

Anscheinend erhält das Grillgut dadurch einen Geschmack, als wäre es über Holzkohle geröstet worden. Wie genau das passiert, wird allerdings nicht erklärt. Dafür erfahren wir, dass Flame Disk aus wiederverwertbaren Materialien besteht und nach Gebrauch innerhalb von fünf Minuten abgekühlt ist. Dann kann man das ausgebrannte Aluminiumteil dem Wertstoffkreislauf zuführen.

Flame Disk hat einen Durchmesser von 24 cm und ist 3 cm hoch. Eine Flame Disk soll 40 Minuten brennen, das dürfte für die meisten Grillpartys ausreichen. Eingefleischte Holkohle-Fans, die das zeremonielle Drumherum des Grillierens und die Zeit des Vorglühens (auch des Grillmeisters) lieben, werden nur ein müdes Lächeln für Flame Disk übrig haben.

Die Vorteile sind allerdings nicht von der Hand zu weisen. Wenn der Hunger mal so groß ist, dass niemand darauf warten kann, bis die Kohlen durchgeglüht sind oder wenn sich niemand die Finger mit Holzkohle schmutzig machen will, kommt man an Flame Disk nicht vorbei.

Ganz billig ist das Grillen damit allerdings nicht. 4.99 kostet eine Flame Disk. Plus Versandkosten, versteht sich.

via Coolest Gadgets

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9 Kommentare

  1. Ole
    schrieb am 1. Juli 2010 um 17:07 Uhr (#)

    Und das Grillgut schmeckt dann nach Grillanzünder! Bäh!

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 1. Juli 2010 um 17:21 Uhr (#)

      Angeblich ja nicht. Ethanol wird ja auch gerne für die Kamine genommen, die man sich zu Hause ohne Rauchabzug an die Wandhängen kann. Es soll wirklich geruchlos verbrennen. Und dann ist da ja noch die SmokePlate für das Raucharoma. Ich kann mir schon vorstellen, dass das funktioniert – lege aber nicht die Hand dafür auf den Grill

  2. Patrick Hölscher
    schrieb am 1. Juli 2010 um 18:02 Uhr (#)

    Ethanol hat einen leichten nicht allzu unangenehmen Eigengeruch. Für ein Innenfeuerchen ist es gut geeignet, aber fürs Grillen wäre ich doch skeptisch…

  3. Peter
    schrieb am 2. Juli 2010 um 00:24 Uhr (#)

    Das du dir nicht einmal die Mühe nimmst, das Teil zu testen, bevor du die Kohle einstreichst, finde ich jämmerlich.

    1. SCORPiON
      schrieb am 2. Juli 2010 um 02:30 Uhr (#)

      Wer dass & das nicht korrekt zu setzen weiß, sollte erst vor seiner eigenen Tür kehren.
      Man muss Frank nicht dermaßen unter der Gürtellinie angreifen. Er ist einer der wenigen Autoren, welche sich auch um ihre Artikel aktiv kümmern & auch auf Benutzer eingehen.

      mfg SCORPiON

    2. wowow
      schrieb am 2. Juli 2010 um 06:36 Uhr (#)

      Peter, ein Blog wie neuerdings testet sicherlich auch ab und an Produkte.
      Meistens werden hier aber die Dinge, die den Autoren aufgefallen sind einfach mal vorgestellt.
      Wenn z.B. dieser Grill hier dann Dein Interesse geweckt haben sollte ist es ein Einfaches, sich im Netz weitergehende Informationen zu beschaffen.
      Google mal Flame Disk…

    3. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 2. Juli 2010 um 06:58 Uhr (#)

      Lieber Peter,

      dass Du glaubst, bei diesem oder anderen Artikeln ginge es vorrangig um Kohle, finde ich verwunderlich.

      Im letzten Jahr hab ich rund 300 Artikel für neuerdings geschrieben. Dafür habe ich täglich etliche Blogs, Feeds und Websites durchforstet, auf Deutsche, Englisch und manchmal sogar Japanisch oder Koreanisch. Bilder geladen, Bildschirmschüsse gemacht, hochgeladen, Seiten verlinkt, Testgeräte angefordert, Bilder gemacht, wieder Geräte wieder verpackt und zurückgeschickt.

      Wenn ich die klägliche Aufwandsentschädigung, die wir für einen Artikel erhalten, in Stundenlohn umrechnete, müsste ich sofort aufhören.

      Mache ich aber nicht. Auch wenn es manchmal stressig ist, schnell noch etwas schreiben zu müssen, weil das Team vielleicht gerade auf Grund von Krankheit nicht komplett ist und Ihr etwas Neues zu lesen bekommen sollt.

      Es macht nämlich auch Spaß. Aber wenn wir jedes Gadget vorher testen sollten. würde sich hier nur alle paar Tage oder gar Wochen mal etwas Neues tun statt mehrmals täglich.

      So, dass war schon wieder zu viel Zeit, die ich investiert habe. Jetzt muss ich für meinen Broterwerb schreiben – nicht für neuerdings. ;-)

      @SCORPiON und wowow: Danke für Eure Kommtentare. Und auch allen anderen Lesern, die unsere Artikel mit hilfreichen Kommentaren ergänzen oder Fehler korrigieren.

  4. Michael
    schrieb am 2. Juli 2010 um 17:18 Uhr (#)

    @Frank: Ich möchte mich an dieser Stelle für Dein Blog bedanken. Lass Dich von solchen Kommentaren nicht entmutigen! Vielleicht ists einfach nur zu warm draußen… ;-)

    Ich find diese “Flame Disc” eine witzige Idee!

    Schönes Wochenende und Grüße aus München!
    Michael

  5. fwolf
    schrieb am 2. Juli 2010 um 22:12 Uhr (#)

    Erinnert mich irgendwie an eine massenmarkt-taugliche Fassung des Hobokochers. Somit nichts neues, nur teurer.

    cu, w0lf.

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