HP Mini 100e Education Edition:
Netbook ohne Wlan
Das HP mini 100e Netbook ist robust gebaut und fühlt sich im Klassenzimmer am wohlsten.
Neben den beiden größten Anbietern Acer und Asus gibt es tatsächlich noch andere Hersteller, die Netbooks vertreiben.HP tut sich hier mit äußerst robusten Gehäusen und guten Tastaturen hervor – und versucht im Bereich Schule und Uni Fuß zu fassen.
Das HP Mini 100e führt außer ein paar Spielereien leider keine neuen Funktionen ein – im Kern ist es ein Standardnetbook mit aktueller Hardware.
Das bedeutet es ist ein mattes 10,1 Zoll Display mit WSVGA-Auflösung verbaut – mittlerweile bezeichnet das 1024 * 600 und nicht die von HP anfangs bevorzugte 1024 * 576 Pixel Auflösung. Der Intel Atom N455 Prozessor erhält 1 GB DDR3 RAM Arbeitsspeicher zur Seite und darf 160 GB verwalten. Zehn-Fingerschreiber werden mit der Tastatur (92%) eine gute Arbeitsgrundlage vorfinden, die auch verschütteten Kaffee verzeiht.
Diese Vorzüge werden jedoch durch die Tatsache zunichte gemacht, dass die Batterie nur 3 Zellen umfasst und WLAN in der Ausgangskonfiguration nicht enthalten ist, dafür aber ein Modem für die Telefonbuchse, “dies erlaubt auch in abgelegenen Gebieten überall Internet-Anschluss, wo es eine Telefonleitung gibt” – mir kommen gleich die Tränen vor Lachen.
Beim Betriebssystem bekommt man die Wahl zwischen Suse Linux 11, XP und Windows 7 Starter. Auch das Gehäuse läßt sich auswählen: (Hoch-)Schulen können das gesamte Exterieur inklusive Tastatur nach ihren Wünschen farblich anpassen.
Bis zu diesem Punkt läßt sich nichts entdecken, was das HP als besonders “schul-freundlich” auszeichnet, deshalb haben die Entwickler noch schnell zwei Funktionen verbaut: Eine LED am Deckel, die dem Lehrer Netzwerk-Aktivität anzeigen soll und einen integrierten Henkel zum einfachen Transport.
Nun ja, damit reihen sich diese Genie-Streiche in die Kategorie Augenwischerei ein, genauso wie der Werbetext: Das Touchpad ist “mindestens etwas größer als bei anderen billigen Netbooks”.
Wo wir gerade bei billig sind, 160 GB markieren das unterste Ende bei Netbooks, die standardmäßig mit WLAN und 6-Zellen Akku ausgestattet sind, alles Dinge, die das HP Mini 100e schmerzlich vermissen läßt. In diesem Licht sind 250 Euro für die Low-Cost-Variante eine riesige Investition, die jedes billige Netbook wie einen Ferrari aussehen lassen, auch das nur unwesentlich teurere HP Mini 210 (mit WLAN und 6-Zellen Akku). Andererseits gibt es Dinge, die eine bloße Hardware-Liste nicht wiedergeben kann: Widerstandsfähigkeit, gute Tastatur und Service.
Die Pressemeldung liest man bei HP nach.















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Mir kommen jetzt dann auch die Tränen. Nach meinem Verständnis ist die WLAN-Antenne sehr wohl dabei. Der Access-Point und die Bandbreite wird mit dem Gerät nicht mitverkauft. Und wenns denn auch heissen würde “ohne WLAN” dann kann es sich eher um einen Schreibfehler handeln als um Realität. Denn wer würde heute noch ein Internet optimiertes Gerät auf den Markt bringen das kein WLAN hat…
;-)