Intel Atom D525:
Kraft der zwei Herzen
Intel hat endlich den lange angekündigten Atom Dual-Core Prozessor vorgestellt. Die Freude wird allerdings arg getrübt.
Die Atom-Serie von Intel ist erfolgreich, da alle Welt plötzlich ein Netbook als Dritt-Rechner haben möchte. Auch wenn die Leistungsdaten der CPU nicht besonders gut sind: Beim Stromverbrauch sind sie Spitze. Intel versucht mit dem neuen D525 die Quadratur des Kreises. Mehr Leistung bei ähnlichem Stromverbrauch. Das ist nicht ganz gelungen:Im Gehäuse zukünftiger Netbooks wird der Intel Atom D525 arbeiten. Zwei Kerne, die jeweils mit 1.8 GHz getaktet sind. Das klingt schon mal gut und dürfte für eine leichte Beschleunigung beim Arbeiten sorgen.
Allerdings ist die Leistungsaufnahme ziemlich hoch. Mit 13 Watt benötigen die beiden Kerne doppelt so viel Strom wie der Atom N470, der 6,5 Watt benötigt. Damit verkürzt sich die Akkulaufzeit natürlich auch erheblich. Statt 9 Stunden werden es wohl nur 6 Stunden sein.
Damit liegt man immer noch gut, aber gleichzeitig rücken auch die Dual-Core ULV CPUs wieder mehr in den Fokus. Die leisten deutlich mehr, brauchen aber weniger Saft.
Allerdings kosten sie auch deutlich mehr, da sie nicht in so hohen Stückzahlen hergestellt werden.
Den Atom D525 gibt es ab sofort, bis in den aktuellen Netbooks auftaucht, wird es aber wohl noch ein paar Wochen dauern.



















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Blödsinn. Der Atom D525 mit 13Watt wird nicht in Netbooks verbaut. Deswegen heißt er doch “D” wie Desktop. Stattdessen ist der Nachfolger für den N470 (Netbook) der N550 mit lediglich 8,5 Watt und trotzdem DualCore. Der D525 ist für MiniITX-Boards für den Desktop-Bereich und damit mit 13 Watt TDP voll in Ordnung.
Also da muss ich Clemens recht geben D = Desktop
…Dat Sehe ich genauso hab den Intel Atom D525 in mein Desktop PC drin!