Archos 13:
Netbook im 13-Zoll Format
Der französische Hersteller Archos versucht mit dem 133 PC in der Netbook-Riege durch 13 Zoll Displaydiagonale aufzufallen.
Der Netbook-Markt scheint noch nicht gesättigt. Fast täglich werfen die Hersteller neue Modelle auf den Markt – oder ist das ein Versuch, Altkunden neue Geräte anzudrehen?
Als Netbook-Nutzer erkenne ich mit der Zeit die Schwächen kleiner Geräte mit noch kleineren Tastaturen: Während die CPU recht potent auch anspruchsvollere Aufgaben meistert, sind die kurze Handballenauflage und die sich erwärmende Festplatte darunter ein echtes Ärgernis.
Archos erhält mit dem 13 3PC Netbook die Chance, es genau hier besser zu machen.
Das für Netbookverhältnisse große 13,3-Zoll Display löst im ungewöhnlichen 16:9 Format mit 1366* 768 Pixeln auf – wer statt Videos nur Dokumente schreibt, wäre ja mit 4:3 besser bedient, doch das gibt es nicht mehr. Dumm nur, dass Kinofilme häufig im Anamorphic-Widescreen-Format laufen und damit auch bei 16:9 Formaten schwarze Streifen sichtbar sind.
Und wieso komme ich darauf? Angeblich soll das Gerät auch HD-Auflösungen gewachsen sein, denn so modern die Auflösung, so auch die CPU: Der Intel Atom D510 Dual Core unterstützt 64-Bit-Systeme, und sein Chipsatz theoretisch bis zu 4 GB Arbeitsspeicher – verbaut wurde jedoch nur 1 GB. Während auch Windows 7 Home Premium einen topaktuellen Eindruck hinterläßt, fühlt man sich mit der nur 160 GB kleinen Festplatte in die Anfangszeit der Netbooks versetzt.
Die restlichen Daten bedürfen keiner großen Erwähnung – Webcam, 3 USB-Ports, 2 Audio-Anschlüsse, n-WLAN, Bluetooth, 10/100 Ethernet, SD-Slot und angeblich ein Modem-Anschluss – doch das Design ist ganz ansehnlich. Das Gewicht wiederum wirkt mit 1,6 kg recht hoch, zumindest ist der 6-Zellen Akku gleich inklusive.
Auch ohne Angabe der Batterielaufzeit dürften 5-7 Stunden realistisch sein und damit den meisten Nutzern ausreichen, vor allem weil der anvisierte Preis von 400 Euro noch im Rahmen der Dinge liegt. Wem die bisherigen Geräte immer noch zu klein waren, der könnte hier seinen neuen Kandidaten gefunden haben.
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Gesehen via Liliputing bei Archos.



















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Wer noch einen Beweis brauchte, das sich “Netbook” (schon lange) nicht mehr dadurch definiert, dass es ein kleines, handliches Notebook mit UMTS ist, der hat diesen hiermit geliefert bekommen.
Erinnert sich noch einer daran, dass die Dinger eigentlich mal von den Telkos verkauft wurden zusammen mit einem Datenvertrag (und einem eingebauten UMTS-Modem, dass bei diesem “NETbook” offenbar abhanden gekommen ist)?
Damit hast Du vollkommen Recht Bastian, vorallem Intel und Microsoft ist es zu verdanken, dass die Geräte so klein blieben. Wenn ich mich recht entsinne gab es genaue Vorgaben, hinsichtlich Größe und Ausstattung bevor man einen Atom bzw. XP mitliefern durfte – mit der neuen Generation wurde das verändert.
Allerdings definiert sich ein Netbook nicht streng nur nach dem UMTS-Modem, wenn wir schon in der Vergangenheit schwelgen: Man vergesse nicht das Urgestein von Asus mit 7 Zoll und ohne UMTS.
Interessant wäre, wie Du und die anderen Leser ein Netbook definieren.
Ich denke bei Kinofilmen ist 16:9 immer noch besser als 4:3. Die Balken sind deutlich kleiner.
Ich verstehe gar nicht, was hier immer an 16:9 gemeckert wird. Gerade bei kleinen Auflösungen muss man so wenigstens nur vertikal scrollen.
Netbook hört bei mir bei 10 Zoll auf, ganz klar. Alles was darüber ist betrachte ich als Subnotebook. Netbook definiert sich für mich aus dem Namen heraus. Kleines mobiles Gerät mit vollständiger Tastatur für den mobilen Inter”net”zugang. Summasumarum nicht viel größer als ein “Book”. Eben Netbook. Dazu internes 3G Modem, Bluetooth, zwei oder drei USB, VGA oder HDMI, LAN Port, schnelle SSD thats it.
@4 Josef
bezüglich der 10(11)Zoll-Format-Beschränkung für Netbooks kann ich dir nur zustimmen…
der hier vorgegebene Linie eines internen 3G Modems allerdings nicht.
Über 90% aller Netbooks werden ohne internes UMTS-Modem ausgeliefert. Die Modelle mit Modem sind außerdem unverhältnismäßig teuer, was ihren geringen (internationalen) Verbreitungsgrad wahrscheinlich auch erklärt. Nach einem kurzen Boom III/2008- II/2009 hat auch die Unterstützung durch die Telkos hierzulande stark nachgelassen.
Im Moment werden hauptsächlich Smartphones.ePads und 3G-Sticks (also die externe Lösung für Netbooks) unterstützt.
Nun aber zu dem eigentlichen Gegenstand dieses Artikels, ich halte das Angebot von Archos* eines bezahlbares Subnotebook mit ausreichender Prozessor-Leistung als eine gute Lösung für Vielreisende wie mich, die mit diesem Teil auch unterwegs arbeiten wollen bzw. müssen.
* Voraussetzung ist natürlich eine vernünftige Laufzeit von 4-6 Stunden
Versuchs doch mal mit einem iPad ;)
Ich habe meins die letzten Tage unterwegs viel getestet und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich wirklich kein Notebook mehr mitnehmen muss.
Ob das auch für dich eine valide alternative ist, hängt natürlich stark von deiner Arbeit ab.
Programmieren würde ich auf diesem Teil nicht wollen ;)
Nun fehlt nur noch die Integration einer
handy-dockingstation in solche Geräte.