Vuvuzela filtern:
Die Bienenschwärme eindämmen

Thomas Jungbluth, 13. Juni 2010 14:30 Uhr, 13 Kommentare Kommentare

Mit einer einfachen Einstellung lässt sich an vielen Fernsehern die akustische Berieselung mit Vuvuzela-Klängen eindämmen.

Wer in diesen Tagen WM-Spiele anschaut, braucht ein unempfindliches Gehör oder ein dickes Fell: ich jedenfalls kann die permanente Untermalung mit den Vuvuzela-Klängen kaum ertragen. Zum Glück bin ich kein Fußball-Fan, deswegen ist das für mich nicht problematisch, doch für andere könnte die WM zur akustischen Tortur werden. Wenn Sie einen neueren Fernseher besitzen, der mit einem “Equalizer” ausgestattet ist, können Sie den Teppich etwas dämpfen. Regeln Sie einfach die Frequenzen bei 100 und 1000 Hertz herauf und bei 300 Hertz herunter. Die anderen bleiben, wie sie sind (siehe auch Bildschirmfoto).

Ich habe diese Einstellung probiert und war überrascht: tatsächlich nerven die Tröten weniger, weil die Hauptfrequenzbereich gemildert ist – ganz verschwinden sie natürlich nicht. Eine weitere gute Methode: mit guten Freunden das Spiel schauen, dann hat man sich immer was zu erzählen oder folgt dem Geschehen auf dem Platz. Dann tritt sowas wie der Klangteppich automatisch in den Hintergrund…

(via Malte Welding und Cliff)

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13 Kommentare

  1. Jürg
    schrieb am 13. Juni 2010 um 15:48 Uhr (#)

    Das gehupte nervt wirklich extrem…

  2. paul
    schrieb am 14. Juni 2010 um 00:24 Uhr (#)

    jegliche atmosphäre geht flöten,
    wenn alle vuvuzelas tröten

  3. Manuel
    schrieb am 14. Juni 2010 um 08:00 Uhr (#)

    Weiss jemand wie man bei Audacity einen Equalizer auf den Live-Sound anwenden kann? Aufnahme – Equalizer – abspielen geht, aber ich möchte direkt den Livestream filtern.

    1. Bernie
      schrieb am 14. Juni 2010 um 23:10 Uhr (#)

      Eine Easy-Lösung hab ich hier gefunden:

      http://dieall.de/da2008/i…hread&where=3513

  4. Harald Jenk
    schrieb am 14. Juni 2010 um 10:26 Uhr (#)

    Ich finde, dass ist ein bisschen viel Getue um diese Vuvuzelas. Mir ist gestern beim Match Deutschland – Australien jedenfalls nichts aufgefallen, ich habe aber auch nicht speziell darauf geachtet.

  5. Karina
    schrieb am 14. Juni 2010 um 11:37 Uhr (#)

    Man kann es auch übertreiben. Klar fehlen die Fangesänge aber man sollte die Kultur des Gastgeberlandes respektieren und bei derartigen Ereignissen auch akzeptieren

    1. f.
      schrieb am 16. Juni 2010 um 01:35 Uhr (#)

      Kultur???? des Gastgeberlandes???

      Die Scheissdinger werden grad mal seit 9 Jahren im grossen Stil vertickt… wo bitte is da eine Kultur dahinter???

      LG

  6. Jürgen
    schrieb am 14. Juni 2010 um 13:13 Uhr (#)

    Hab gehört dass die Ohrenstöpsel mittlerweile ausverkauft sind in Südafrika. Die Spieler und Zuschauer tragen alle Ohrstöpsel! Der Lärm im Stadion ist stellenweise 130 dB(A). Das ist enorm.
    Die Anfeuerungsrufe, die Gesänge der Fans, der Torjubel, alles wird von diesem Lärm überdeckt.

    Die ersten Tröten wurden 1990 eingeführt. Also von Kultur kann man bei den Plastiktröten Made in China nicht sprechen. Da geht es nur ums primitive Lärm erzeugen. Trommeln zum anfeuern wäre wohl eher als Kultur des Gastgeberlandes anzusehen.
    Ich hab jedenfalls bisher kaum WM-Spiele angeschaut, weil dieses ständige Brummen im Hintergrund nervt.
    Gestern beim Spiel unserer Mannschaft hab ich den Ton ganz leise gedreht oder teilweise ganz abgestellt.
    Diese WM wird mal als die nervigste in die Geschichte eingehen, das haben sich die Verantwortlichen sicher anders vorgestellt.

  7. WMGucker
    schrieb am 14. Juni 2010 um 19:12 Uhr (#)

    Also diese Vuvuzelas nerven extrem und sie gehören nicht zur Kultur Afrikas. Dieses haben die Afrikaner selber gesagt. Die Afrikaner haben nämlich selber super tolle Schlachtgesänge und nutzen normalerweise diesen China Plastikmüll Nicht.
    Sie benutzen höchstens Kuvuzelas welche aber längst nicht so einen Krach machen

  8. fwolf
    schrieb am 15. Juni 2010 um 02:32 Uhr (#)

    Ganz ehrlich: Mir geht das HuchjuVierZuNull-Gehupe, -Geschreie und -Getröte viel mehr auf den Sack als irgendwelche Plastikhupen im Fernsehen!

    Speziell, wenn die Karawane aka Zoo zum 20. Mal über die Ringstraße gefahren kommt, ich den ganzen Tag schon höllisches Kopfweh aufgrund Wetterfühligkeit hatte UND ES NUN DANK ALL DIESER VOLLPFOSTEN wieder kommt .. dann hätte ich manchmal auch gern einen Equalizer, um für Ruhe zu sorgen ;)

    cu, w0lf.

  9. Hoppy
    schrieb am 15. Juni 2010 um 09:19 Uhr (#)

    Was erwartet ihr? Ist halt Afrika. Monotone Tröten, Massenmord über unterschiedleiche Nasen, Hungersnot wegen korrupten, pompösen Fools… Afrika.

  10. bbswiss
    schrieb am 15. Juni 2010 um 13:46 Uhr (#)

    Die Begeisterung mittels Tröten herauszublasen ist doch viel angenehmer als indifferente Aussagen eines Hoppy zu ertragen. Zudem habe ich gelernt, dass Vuvuzelas fast wie das Getöse eines Formel 1 Rennens wirkt: bei Langeweile schläfts sich’s selig ein.

  11. sprain
    schrieb am 16. Juni 2010 um 08:16 Uhr (#)

    Ich hab die verschiedenen Tests angehört – und ganz ehrlich, es tönt nicht besser mit dem Filter, oder? Aber macht nix, mich stören die Vuvus sowieso nicht.

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