Aliph Headset:
Immer zur Hand
Das Aliph Headset ist leider nur eine Desingstudie, aber wir würden sofort zuschlagen.
Bluetooth-Headsets haben die Welt verändert. Endlich kann man Selbstgespräche führen, ohne dass man auf offener Strasse von den Männern in den weissen Kitteln abtransportiert wird.Doch die Headsets nerven auch. Zum einen schleppt man (sofern das Gerät nicht bereits den zum Standard erklärten Micro-USB-Stecker benutzt) ein weiteres Ladegerät mit sich rum, zum anderen – wohin damit, wenn man es nicht benötigt?
Designer Araron Ricicia hat eine besonders gute Idee:
Beim seinem Handy versteckt sich das winzige Headset einfach im Rücken des Telefons. Wenn man es braucht, schiebt man es einfach raus und telefoniert. Ist das Gespräch beendet, verschwindet es wieder im Handy.
Ebenso praktisch ist der Umstand, dass das Headset dann aufgeladen wird, wenn auch das Handy an den Strom angeschlossen wird. Leider ist es halt nur eine Studie, und man kann nur hoffen, dass die Hersteller die Idee schnell umsetzen.
Via Yanko Design.























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Im Prinzip könnte das Headset auch direkt durch den Akku aufgeladen werden, sofern man diese Funktion auch zulässt. Wie oft kommt es schon vor, dass das Handy früher den Geist aufgibt, als das Headset?
Richtig: Selten. Somit wäre eine direkte Ladung über den Akku (eventuell per Option umstellbar) durchaus sinnvoll. Natürlich sollte der Akku des Mobiltelefons nicht bei einem Ladevorgang durch das Stromnetz für eine Aufladung des Headset-Akkus mitbelastet werden. Aber dies kann man elektronisch einwandfrei lösen.
Fazit: Potential hat diese Idee, wenngleich ich hier wenig Chancen für den breiten Markt sehe. Der Grund ist dieser, dass – sofern man den kleinen Part dieser Symbiose verlieren sollte – auch das Handy nicht mehr benutzen kann, da dann das Mikrofon dessen ebenfalls fehlt.
Ebenso kann es für den Käufer schnell teuer werden, wenn er eben das Headset verliert. Dies lassen sich die eventuellen Hersteller sicher nicht nehmen, hier einen Eigenzuschlag zu verrechnen.
Auch müssten sich alle Hersteller mit Umsetzung dieser Idee darauf einigen, dass (beispielsweise) ein Headset in einem Motorola Telefon auch für Nokia und Samsung verwendbar ist. So hätte man bei einem Neukauf einen Ersatz vorrätig, sodass man bei einem Verlust des Ohrstöpsels den alten verwenden und auch laden kann.
Man wird sehen, was die Zeit bringt.
mfg SCORPiON