Kodak ESP Office 6150 im Test (I/II):
WLAN-Alleskönner fürs Heimbüro

Kai Zantke, 31. Mai 2010 13:30 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Der Kodak All-In-One-Drucker ESP Office 6150 ist ein Allrounder mit WLAN und eignet sich auch für anspruchsvolle Fotoausdrucke.


Auf diesen Test habe ich mich ganz besonders gefreut: Mein alter Drucker wird sich nämlich in den nächsten Wochen verabschieden und ein Ersatz muss her. Neben Drucken soll dieser auch Faxen, Scannen und Kopieren können – wenn er auch noch Fotos ausdruckt, freue ich mich auch. Genau das kann der Kodak ESP Office 6150 mit integriertem Netzwerkanschluss und WLAN.

Da ein Drucker nur bei korrekter Einrichtung gut funktioniert, ließ ich einen unbedarften Computer-Anfänger dies durchführen, denn nur so ist sichergestellt, dass der Drucker auch wirklich praxistauglich ist und bei jedem optimal funktioniert. Nachdem der Netzadapter verbunden war, leuchtete das Display auf und gab Anweisungen was als nächstes zu tun sei. Unter anderem wurde nach der Anschlussart gefragt – binnen weniger Sekunden fand er den WLAN-Zugangspunkt, zeigte die Empfangsqualität an und war nach Eingabe des WPA2-Passwortes im Netzwerk freigegeben.
Sehr gut: Hat man sich bei der Netzwerkauswahl vertan, merkt sich der ESP 6150 das Passwort bis zur korrekten Verbindung, danach ist es nicht mehr mehr einzusehen.

Daraufhin baut man den ESP Office zusammen, die vielen Plastikverpackungen flößen einem Respekt ein. Ohne Schatzkarte finden die Kartuschen ihren Platz nicht, ist dieser erstmal gefunden, ergibt sich der Einbau von selbst: Der austauschbare Druckkopf, eine Druckerpatrone für Farbe und eine für Schwarz werden ins Innere eingeklippst und schon kann es losgehen.

Im Normalfall wird man die mitgelieferte Software (MacOS X, Win XP – Win 7) installieren wollen, die neben einer unkomplizierten Druckereinrichtung auch gleich noch eine rudimentäre Bildbearbeitungssoftware mitbringt. Sonst verzichte ich auf solche Dreingaben – die Kodaksoftware verhält sich im Windowsbetrieb glücklicherweise recht unauffällig und erledigt ihre Sache bis auf den Umgang mit Fotos gut – doch dazu im zweiten Teil mehr. Ebenfalls eine kostenlose Extra-Software benötigen das iPhone / iPod Touch oder ausgewählte (neuere) Blackberry Modelle um per WLAN drucken zu können.

Die Gehäuseabmessungen entsprechen den Standards, von der Breite gleicht er einem 19 Zoll Monitor und ist in der Höhe etwas kürzer als ein quergestelltes 10 Zoll Netbook (445 * 235 * 427 mm), damit kann er gut den alten Druckerstandort einnehmen.
Laut Herstellerangaben druckt der ESP Office 6150 bis zu 32 Seiten pro Minute in Schwarz und bis zu 30 Seiten in Farbe – darüber kann ich nur müde lächeln, den Jahresbericht würde ich nicht in Entwurfsqualität verschicken! Bei einem 10-seitigen schwarz-weiß Dokument mit Diagrammen und kleineren Abbildungen in Normalqualität quält er sich knapp 3,5 Minuten ab, immer noch ein guter Wert. Schaltet man in den Duplex-Modus, druckt der ESP beidseitig und braucht etwas länger. Zur Überprüfung der Linientreue wurden 10 Seiten Millimeterpapier ausgedruckt und eine zufällig Ausgewählte mit dem Lineal überprüft. Während der Entwurfsmodus mit 15 s/Seite erwartungsgemäß krumm und ausgefranst druckte, waren in optimaler Qualität (70 s/Seite) eine saubere, feine Linie auszumachen und die Karos schön quadratisch- Test bestanden.

Die 200 Seiten Papiervorrat werden sowohl auf dem Display anschaulich angezeigt, als auch in der PC-Software überwacht. Dazu gesellt sich die Anzeige für Patronenfüllstand und die WiFi-Qualität.
Bis hierher schlägt sich der Kodak ESP Office 6150 sehr gut, ist noch angemessen leise im Betrieb und soll “die niedrigsten Tintenkosten für einen kompletten Tintensatz” im Heimgebrauch haben.

Im zweiten Teil des Tests widmen wir uns dem Scanner und der Fotodruckfunktion. So viel sei schon einmal verraten: Das Gerät ist top und liefert hervorragende Qualität, die Kodaktsoftware verschlechtert aber manchen Ausdruck, der eigentlich besser werden würde. Der Kodak ESP Office 6150 (Affiliate-Link) kostet ca. 200 Euro.

Website zum Kodak ESP Office 6150.

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2 Kommentare

  1. Daniel
    schrieb am 31. Mai 2010 um 14:37 Uhr (#)

    So was wäre auch super für a3 drucker, bin gerade am Aufbau meiner seite http://a3drucker.org/ und brauche dringend input:))))

  2. cpm
    schrieb am 1. Juni 2010 um 20:42 Uhr (#)

    Hmm, ich suche gerade einen All-In-One. Leider hat der Kodak keine Option CDs zu bedrucken. Ansonsten hätte er jetzt eine Chance bekommen. So wird es wahrscheinlich wieder ein tintenfressender Canon.

    cu, CPM

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