LaCie Rugged Safe:
Datentresor mit Fingerprint
Die neuste portable Harddisk von LaCie soll besonders sicher sein. Im Vordergrund steht dabei Sicherheit gegen Datendiebe.
Nachdem mir eben eine portable Harddisk mit hässlichen Klickgeräuschen abgeschmiert ist und ihren Inhalt nur mittels eines OpenSource-Datenrettungsprogramms entlocken liess, hat mich diese Pressemitteilung aufgeschreckt. Die sicherste Harddisk der Welt will der LaCie Rugged Safe sein:Die 500GB-Festplatte hat einen Fingerabdrucksensor und lässt sich nur in Betrieb nehmen, wenn der Besitzer mit dem richtigen Finger darüber gestrichen hat.
Die Daten sind mit 128-Bit-AES-Hardwareverschlüsselung gesichert. Sie lassen sich mit Firewire oder USB auslesen, aber eben nur gegen Fingerabdruck, wobei dazu keine Software auf dem Endgerät benötigt wird.
So weit, so gut – nur habe ich eigentlich aus Erfahrung wesentlich weniger Angst vor Datendieben als vor den Datenspeichergeräten selber, von denen mich so ungefähr jedes, vom Backup-Tape über die Diskette bis zu CD und USB-Stick, schon irgendwann einmal im Stich gelassen hat.
Deswegen leuchtet mir das Panzer-Gehäuse der Rugged Safe Platte mehr ein, in dem die Harddisk mit vier unabhängigen Aufhängungen stossicher festgemacht sein soll. Vielleicht reicht das ja zusammen mit dem Gummi-Stossschutz, um den Headcrash zu verhindern, der wohl für den Gedächtnisverlust meiner Western Digital Passport 750GB verantwortlich war.Dafür ist die LaCie-Festplatte aber auch nichts westentaschenklein, und dass sie noch Backupsoftware für PC und Mac mitbringt, beruhigt mich weniger als die drei Jahre Garantie.
Dafür sind aber die gelisteten 189 Euro auch ganz schön viel Geld für nur ein halbes Terabyte.
Es gibt die LaCie Rugged Safe (Affiliate-Link) aber auch mit einem ganzen TeraByte.



























Artikel per Feed
Newsletter abonnieren
Artikel bei Facebook
Artikel bei Twitter
Foursquare
Flickr-Profil
26. Mai 2010 um 16:38
Hm… dass die nicht endlich mal was mit (dem genialen) WUALA machen (Kombiangebot oder so), versteh ich nicht. Für was haben die denn das WUALA-Spinnoff gekauft?
27. Mai 2010 um 3:33
Die Frage, wie gut AES hardwaretechnisch implentiert wurde, kann man sich wahrscheinlich sparen (dank Unwissenheit).
Was bringt die beste Hardwareverschlüsselung, wenn den gesendeten Hash möglicherweise zwischen Verarbeitungsmodul und Cryptochip abfangen kann?
Somit könnte man der Hardware einfach (sofern das Wissen besteht) im Worst-Case Fall einfach den abgefangenen Hash-Key übermitteln, welche dann die Daten abgibt?
Noch schlimmer wäre der Fall von Einstigen – ach so sicheren – Hardwarelösungen, wo man per einfachem JMP zur richtigen Adresse die komplette Pseudoverschlüsselung umgehen hat können.
mfg SCORPiON