InfiniteUSB:
Der Hub in jedem USB-Stecker
USB-Stecker in Serie schalten: Die Idee des chinesischen Designers Gonglue Jiang ist so einfach wie einleuchtend.
Nachdem ich gerade mal wieder via Amazon einen neuen USB-Hub bestellt habe – an meinem Notebook hängen derzeit über zehn Geräte an drei integrierten USB-Buchsen), finde ich Gonglue Jiangs Design-Idee noch besser als zuvor.USB zeichnet sich nicht nur duch das universal-Design des Steckers aus (von dem es inzwischen allerdings mit A-, B-, und jeweils Standard-, Mini- und Micro- auch schon wieder sechs Anschlussmodelle gibt), sondern durch die problemlose serielle Schaltung aller Geräte:
An einem einzigen Controller können bis zu 127 Geräte in Hubs von maximal fünf Schichten hintereinander geschaltet werden.
Aber die wenigsten PC und andere USB-fähige Geräte haben mehr als drei oder vier, die meisten aktuellen Net- und Notebooks sogar nur zwei integrierte USB-Buchsen, was den Bedarf an Hubs fördert.Die zu kaufen rechtfertigt sich nicht nur durch die Mehrfachstecker, sondern auch durch die zusätzliche Stromversorgung – denn inzwischen wollen wir ja meist noch stromhungrige Geräte wie Harddisks, MP3-Plaxer und Handys anhängen, die allesamt von den 5 Volt und rund einem halben Ampere zehren, die ein Anschluss liefern kann.
Trotzdem nerven die unförmigen Mehrfachsteck-Hubs auf dem Schreibtisch und in der Laptop-Tasche, und der chinesische Ingenieur Gonglue Jiang hat deshalb mit dem “infiniteUSB” eine wesentlich einfachere Lösung entwickelt, die jeden einzelnen Stecker gleich zum “Hub” für den nächsten macht: Die Stecker sind hohl und sozusagen stapelbar aufeinander aufsteckbar.
Das sieht natürlich nach vielleicht fünf oder sechs Geräten, die so aufeinandergesteckt zu einer regelrechten Stecker-Stange am Notebook werden, auch schon wieder eigenartig aus – aber wer will sich beklagen, wenn kein hässlicher und platzraubender Hub mehr nötig ist?
Bleibt die Frage nach der zusätzlichen Stromversorgung, die Gonglue auch nach dem gleichen System gelöst hat: Netzteile können in den Steckerstapel nämlich nach dem gleichen System wie die ganzen geräte eingestöpselt werden und scheinen dann allen nachgesteckten Geräten einen zusätzlichen Stromboost zu verpassen.
Leider handelt es sich erst noch um eine Designstudie, die allerdings vom internationalen Forum für Design einen Konzeptpreis in der Klasse Industriedesign gewonnen hat.
Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis das praktische System auf den Makrkt kommt – und zwar wohl am ehesten in Form von Aufsatzsteckern für herkömmliche Gerätekabel, würde ich mal schätzen.
via netzwoche.ch





























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24. Mai 2010 um 11:43
Schon eine praktische lösung aber irgendwann stehen vom PC 1m USBs ab oder was ??
24. Mai 2010 um 11:48
Das hatten wir doch schon mal im März?!
24. Mai 2010 um 13:00
…und ich hab noch überlegt, wo ich die Dinger schon mal gesehen hab…
http://neuerdings.com/201…nreaktion-huckepack/
24. Mai 2010 um 16:49
oops. Stimmt, tut mir leid.
24. Mai 2010 um 19:10
dat wird hier immer peinlicher! zum x. mal ein doppel.
ist es denn so schwer, vorm veröffentlichen mal das archiv durchzugehen?
also, wie lustlos hier inzwischen dienst nach vorschrift gemacht wird (besonders bei dahlmann zu beobachten), geht auf keine kuhhaut mehr!
25. Mai 2010 um 22:12
Hmpf! Fliegen hier Steine aus dem Glashaus?
Fehler passieren nunmal, so what?
Man sieht etwas das einen begeistert.
Und schreibt drüber.
Oha, hat schon jemand was drüber geschrieben?
Jepp, dumm gelaufen.
Aber das war´s, nicht weniger aber auch nicht mehr. Bisserl mehr Gelassenheit und Reflektion der eigenen (sicherlich vorhandenen) Schwächen (wir machen alle Fehler) wäre schon gut.
Keep smiling!
Ansonsten das Übliche: wenn ich einen Blog “echt Scheisse” finden sollte…
Es gibt genügend andere!
24. Mai 2010 um 14:48
Ich meine mich zu erinnern, dass “damals” bei der Vorstellung von USB der jew. Port durchgeschleift werden sollte. Jedes USB-Gerät könnte auch einen Ausgang haben. Tastatur an PC, Drucker an Tastatur, Maus an Drucker… aber vielleicht irre ich mich auch.