Hama Popstick:
Legaler Musikklau ab Radio

Der Hama Popstick sieht aus wie ein USB-Stick, digitalisiert aber automatisch alle Lieder wenn er mit einem Radio verbunden wird und filtert Moderation und Werbung heraus.

Woher bekommt man MP3-Dateien der Songs, die man täglich im Radio hört? Noch dazu kostenlos und legal? Aus dem Radio selbst. Mit dem Hama popstick geht das ganz automatisch. Lieblingssender einschalten, Hama Popstick über 3,5 mm Klinkenstecker anschließen und warten.

Der Hama Popstick analysiert die Signale, kümmert sich nicht um Moderation, Nachrichten oder Werbung und nimmt nur Songs auf, die er dann als MP3-Dateien speichert. Das soll auch mit Internet-Radio funktionieren. Dank USB-Stecker kann man den Popstick schließlich einfach in den Rechner einstöpseln und die gespeicherten Songs auf die Festplatte ziehen.

Hama Popstick nimmt automatisch auf
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Was sich so revolutionär einfach und genial anhört, hat aber anscheinend in der Praxis noch einige Tücken. Zum einen muss man das Radio eine ganze Weile laufen lassen, bis der Popstick anfängt, Lieder zu speichern. Mindestens 7 Stunden braucht er laut Hama, um einen neuen Radiosender kennenzulernen. Und erst nach einem Tag Radio rund um die Uhr soll es sich lohnen, den Popstick auf neue Lieder zu untersuchen.

Das Ganze ist also recht zeitaufwendig. Zwar muss man sich selber nicht darum kümmern, aber die Anlage läuft und läuft und läuft und verbraucht Energie. Außerdem nimmt der Popstick nur mit 128 kBit/s auf, und ID3 Tags vergibt er auch nicht.

Dafür gibt es aber auch keine doppelten und dreifachen Lieder. Der Popstick behält einfach die beste Aufnahme eines Stückes, die anderen werden nicht gespeichert. Am besten also, man lässt seinen Lieblingssender einfach ein paar Tage laufen.

Wer das Konzept interessant findet, kann sich den Hama Popstick (Affiliate-Link) für momentan gut 50 € bestellen.

Mehr Infos über den Hama Popstick gibt es auf der Herstellerseite. Hier kann man sich auch ein PDF der Bedienungsanleitung herunterladen.

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5 Kommentare

  1. P. Gubler
    schrieb am 20. Mai 2010 um 20:09 Uhr (#)

    Betr. Popstick
    Hr. Müller. Sie schreiben unter anderem:
    “Außerdem nimmt der Popstick nur mit 128 kBit/s auf, und ID3 Tags vergibt er auch nicht.”
    1) Wollen Sie die relativ schlechte Audioqualität von Internet-, UKW- oder DAB Radio mit 196 kBit/s oder noch höher aufnehmen? Sie können auch Wasser in den Rhein tragen!
    2) Woher soll das Gerät von einer Radiosendung korrekte ID3 Tags nehmem?

    Gritz, P. Gubler

  2. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
    schrieb am 20. Mai 2010 um 20:47 Uhr (#)

    Hallo Herr Gubler, vielen Dank für Ihren Kommentar.

    1) möchte ich weder Lieder aus dem Radio digitalisieren noch Wasser in den Rhein tragen. Ich habe einfach die Tatsache zu bedenken gegeben, dass hier keine High-End-Qualität zu erwarten ist.

    2) habe ich auch keine Ahnung, woher das Gerät ID3 Tags nehmen soll. Auch hier ging es nur darum, daran zu erinnern, dass man diese von Hand nachtragen muss.

    Ich freue mich aber immer, wenn aufmerksame Leser noch einmal nachfragen oder auch auf eventuelle Irrtümer hinweisen.

  3. falk
    schrieb am 21. Mai 2010 um 09:31 Uhr (#)

    soweit ich weiß gabs mal von vodafone eine werbung, da gabs eine app die konnte das lied erkennen, wenn man es ihr vorgespielt hatte. somit könnte eine ID3 erkennung bei einer entsprechende onlinedatenbank schon realisierbar sein…
    hier fürs iphone
    http://iphone-ipodtouch-a…und-sucht-songs.html

    also lieber erstmal nachdenken bevor gemotzt wird!

    1. wowow
      schrieb am 22. Mai 2010 um 08:35 Uhr (#)

      Ist ein ganz alter Hut. Bei Sony Ericsson Telefonen wird schon seit Jahren eine Software namens TrackID mitgeliefert. Einen markanten Teil eines Liedes mit dem Telefon aufnehmen und schon hat man Titel und Interpret. Klappt ganz gut.

  4. Waller
    schrieb am 30. September 2010 um 09:31 Uhr (#)


    Ist denn das Netzteil überhaupt erforderlich?Kann ich nicht einfach Strom ziehen aus USB an meinem Computer?

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