aiPad:
Aldi statt Microsoft, HP mit Palm oder doch We?
Der iPad ist zwar in Europa noch gar nicht offiziell zu haben, aber die Gerüchteküche über alternative iPad (aiPad) dampft schon heftig.
Während die Amerikaner bereits mit dem iPad 3G inklusive Handy-Netz 3G herumspielen dürfen, müssen die Europäer weiterhin warten. Wenn man allerdings bedenkt, dass einem die Gier nach dem neusten Apple-Gadget schlimmstenfalls einen Finger kosten kann warten wir lieber noch ein wenig. Auch Klassikfreunde müssen in Europa noch keine Angst haben, dass berühmte Pianisten wie der Chinese Lang Lang an Konzerten statt gediegener Klaviermusik plötzlich elektronisches iPad-Geklimper ertönen lassen.
Ferner dürfen wir in der Zwischenzeit auch die Newsspalten mit allen angekündigten Alternativen zum iPad füllen.
Aus dem iPad Markt ausgestiegen bevor sie drin waren ist anscheinend Microsoft. Ihr Projekt “Courier” wurde inzwischen offiziell beerdigt. “Wir werden die Technologie für den künftigen Einsatz in anderen Angeboten evaluieren, aber wir haben derzeit keine Pläne, ein solches Gerät zu bauen”, liess Redmond gegenüber dem Blog Gizmodo verlauten.
Das war erst mal ein bisschen blöd für Hewlett-Packard, die in der Gerüchteküche mit ihrem “Slate” als erste Courier-Kunden gehandelt wurden. Inzwischen hat sich HP aber für 1,2 Milliarden Dollar einfach Palm einverleibt. Die haben ja mit ihrem Palm webOS ein fertiges Betriebssystem das auch hervorragend auf Tablet-Rechner passt. Wann der HPPTPC (HP-Palm-Tablet-PC) auf den Markt kommen wird, hat die Gerüchteküche aber noch nicht ausgeköchelt.
Voll im iPad-Markt drin sind anscheinend schon die chinesischen Produktpiraten. Da wird bereits ein in entsprechenden Foren ein Rechnerchen gezeigt, dass zumindest äusserlich stark den iPad erinnert. Auf dem 10-Zoll-Schirmchen werkelt aber deutlich erkennbar Windows.
Über Windows sind ja auch die Hersteller des WePad gestolpert. Bei einer ersten Vorführung spielten sie lediglich eine Windows-Video in Endlosschleife ab, was aber blöderweise auffiel, als Windows abschmierte. An einer flugs einberufenen zweite Pressekonferenz konnte sich dann eine handverlesene Journalistenschar davon überzeugen, dass WePad tatsächlich unter der Linux-Variante WeOS arbeitet.
Die Verlage Gruner&Jahr und Ringier wollen Zeitungen und Zeitschriften auf dem WePad anbieten.
Das WePad geniesst zurzeit vor allem die Unterstützung von grossen Verlagen. Sie brauchen einen von ihnen subventionierten Pad, um die digitalen Ausgaben ihrer Zeitungen und Zeitschriften an Mann und Frau zu bringen. Beim iPad müssten sie nicht nur einen guten Teil ihrer Einkünfte sondern auch die Abonnentendaten mit Apple teilen. Das WePad ist übrigens, wie das iPad, bereits ausverkauft, bevor es erhältlich ist. Aber man darf es wenigstens bei Amazon vorbestellen.
Stattdessen kann man natürlich auch einen kleinen Tripp nach Kanada machen um dort ein ExoPC Slate zu ergattern. Den Windows-7-Rechner mit 11,6-Zoll-Bildschirm darf man auch schon vorbestellen.
Einen Tablet-PC namens Streak wird es vielleicht von Dell geben. Das will mindestens Engadget wissen. Die Blogger haben die Fotos übrigens nicht in einer Beiz gefunden, sondern sie landeten anscheinend auf ihrer “virtuellen Türschwelle”. Dell will sich zum ganzen nicht äussern, freut sich aber sicher über die PR.
Aber vielleicht kaufen wir unser aiPad ja einfach bei Aldi. So berichtet die Financial Times Deutschland, dass auch Aldi-Hauslieferant Medion spätestens bis Weihnachten einen Tablet-PC in die Regale bringen wird.
Oder vielleicht kriegen wir auch einfach einen Tablet-PC geschenkt. Damit wir auch etwas zur Gerüchteküche beitragen, fragen wir uns hier öffentlich, ob wohl Samsung zum Weihnachtsgeschäft zu seinen neuen 3D-Fernseher auch gleich ein Gratis-Pad dazupackt. Die Kollegen von Cnet-Deutschland haben jedenfalls bei Samsung schon mal einen Tablet-PC gesichtet und die Australier anscheinend schon erste Fotos auf ihrer virtuellen Türschwelle gefunden.



















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