Swissvoice MP11:
Hässlich praktisch
Swissvoice verkauft mit dem MP11 ein Handy für die Generation 50+ mit Zusatzfunktionen wie Taschenlampe, Hörgerätekompatibilität, Direktwahltasten und über-Vibrator.
Nützliche Dinge müssen nicht hässlich sein. Aber auch im zehnten Jahr des 21. Jahrhunderts ist dieser banale Satz kein Garant dafür, dass seine Umkehrung zutrifft: Das MP11 von Swissvoice ist das wahrscheinlich hässlichste Mobiltelefon, das ich seit langem gesehen habe.Dabei ist das Swissvoice MP11 (Affiliate-Link) ein Gerät mit einer Vision: Im Gadget-Bereich wird ja gerade die rasch wachsende ältere Generation gerne übersehen.
Swissvoice nimmt sich ihrer mit einem Gerät an, das so einfach und klar strukturiert ist, wie es sich manche ältere Semester von dem iPhone wünschen, das ihnen die Enkel zu Weihnachten geschenkt haben.
Die Funktionalität beschränkt sich nicht nur aufs nötigste – besonders grosse Tasten, SMS, Telefonie – sondern ist um einige Aufgabenbereiche erweitert, die so manches Smartphone zwar auch, aber irgendwo tief in den Menues vergraben aufweist: Drei Direktwahltasten, eine mechanische Tastensperre, eine Taschenlampe, besonders starken Vibrationsalarm und einen Notrufknopf (mit Schweizerkreuz) auf der Rückseite.“Back to Basics” heisst das Programm, das Swissvoice damit fahren wolle, schreibt die PR-Agentur, die das Gerät als “edles Grosstastenhandy mit Farbdisplay” anpreist.
Leider scheint das nicht nur – durchaus lobenswert – auf die Funktionalität bezogen, sondern auch aufs Design: “Schick” ist dieses Gerät nun mal wirklich nicht, und wer glaubt, ältere Herrschaften fürchteten sich weniger vor potthässlichen als vor iPhone-edlen elektronischen Geräten, sollte sich mal wieder mit seinen Grosseltern unterhalten (oder ein iPad in die Finger nehmen).Das praktische Swissvoice MP11 (Affiliate-Link) ist ab sofort für rund 80 Euro überall erhältlich, wo es Swissvoicegibt.




















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Seit wann ist dann ein Schweizerkreuz Rot auf weissem Hintergrund?
Das Kreuz hinten drauf sollte wohl eher ein Symbolbild für das “Rote Kreuz” sein, welches allgemein als Notruf/Hilfe angesehen wird.
Stimmt. Als Schweizer bin ich wohl verwirrt, weil in den USA genau umgekehrt (weisses Kreuz auf rotem Grund) als erste-Hilfe-Zeichen benutzt wird. Was an Olympiaden immer wieder zur Frage führt, warum das Ärzteteam im Bobschlitten unterwegs sei.
Schon erstaunlich, dass man so urteilt, wenn man das Handy gar nicht in der Hand hatte!
Also ich find das Ding auch nicht wirklich schön.
Aber hey eine Taschenlampe! Sowas find ich persönlich auch nützlich.
Und für 90 Euro naja…da kann man die Rente ruhig für ausgeben. ;-)