Victor Multikill:
Mausefalle tötet per Stromstoß

Multikill ist der Name einer Mausefalle des Unternehmens Victor, die mit 4 Batterien der Größe C bestückt wird und Mäuse vollautomatisch durch Stromstöße tötet.

Die elektrische Mausefalle Victor Multikill kommt aus dem Land, dass sich mit Elektro-Hinrichtungen auskennt. Das Gerät sieht ein wenig aus wie ein Handwerkskoffer, ist aber ungleich tödlicher – jedenfalls für Mäuse.

Bei der Multikill handelt es sich um eine Mausefalle, die per Strom tötet. Dazu wird sie mit einem Köder sowie 4 Batterien der Größe C bestückt, die mit im Preis enthalten sind. Dann stellt man sie einfach dort ab, wo die Nager in Unwesen treiben und lässt die Multikill Mausefalle ihr Werk verrichten.

Der Name Multikill rührt von der Tatsache her, dass bis zu 10 Mäuse elektrokutiert werden können, bevor man den Sammelbehälter mit den Leichen leeren muss.

Zwei Treppen auf der Rückseite der Multikill-Mausefalle führen in die Kammer mit dem Köder und 3 Metallplatten auf dem Boden. Berührt die Maus diese, wird sie laut Hersteller in weniger als 3 Sekunden getötet – garantiert. Danach fällt sie in den Sammelbehälter, der bis zu 10 Mäusen Platz bietet.

Hersteller Victor garantiert, das keine Maus aus der Falle lebend entkommt. Bis zu 150 Mäuse können mit einem Satz Batterien getötet werden. Und durch die Konstruktion ist sichergestellt, dass die Multikill-Mausefalle keine Gefahr für Kinder oder Haustiere darstellt. Hamster würde ich allerdings nicht frei in der Wohnung herumlaufen lassen, so lange Multikill in Betrieb ist.

Das Werbevideo zeigt, wie die elektrische Mausefalle funktioniert.

Falls jemand hierzulande so genervt von seinem Nagetierproblem ist, dass er die Anschaffung einer Multikill erwägt, braucht er eine Adresse in den USA. Dort ist die Multikill für 99,99 $ erhältlich.

via Gizmag

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4 Kommentare

  1. hans p.
    schrieb am 7. April 2010 um 23:31 Uhr (#)

    abartig…

  2. SCORPiON
    schrieb am 8. April 2010 um 03:24 Uhr (#)

    *vogelzeig* Muss man die Tiere immer gleich töten? Es gibt auch humane Mausefallen, welche die Mäuse lebend fangen und man diese z.B. auf einem Feld wieder aussetzen kann.

    Aber wehe, es wird auf virtuelle Menschen/Tiere geschossen. Dann ist das Geschrei wieder groß… Wo bleiben hier Greenpeace und der WWF? Spendengelder zählen?

    mfg SCORPiON (der sich hin und wieder einfach nur schämt, der menschlichen Gattung anzugehören)

  3. Stefan Schwarz
    schrieb am 8. April 2010 um 09:30 Uhr (#)

    Naja lieber SCORPiON in einer Stadtwohnung im 30. Stock sind Mäuse auch kein Problem. Gibt Leute, die diese Tiere als Haustiere halten (ob DAS die bessere Lösung ist?!)…

    In einem ländlicheren Dorf – z.B. bei meiner Grossmutter – sieht die Sache GANZ anders aus. Die Mäuse gehen an alles was sie finden, insbesondere an Futtermittel und normale Menschennahrung. Das gibt einen ordentlichen jährlichen Schaden! Wenn du die Schweinerei mal erlebt hast weisst Du wieso Mausefallen erfunden wurden. Da hat der gute Stefan schon stundenlang Futter in neue Säcke zurückschaufeln dürfen… Und mit jeder Maus 10km ins Offside zu fahren nur um bei der Heimkehr die nächste in der Falle zu haben? Nee, wirklich nicht…

    Okay, das Strom-Ding halte ich für komplett überflüssig (und ziemlich hirnverbrannt). Die guten alten Fallen funktionieren 1a. Wenn der Akku schwächelt z.B. will ich nicht wissen was im Stromkarton los ist…

  4. Senjin
    schrieb am 9. April 2010 um 02:43 Uhr (#)

    Tja, über ‘ne elektrische Fliegenklatsche hätte sich wahrscheinlich keiner aufgeregt.

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