Spinnenfänger:
Mehr Arme als Doc Octopus

Der Spinnenfänger ergreift Spinnen und andere Insekten auf Knopfdruck sanft mit Nylonborsten und hält sie fest, damit man sie aus dem Haus befördern kann.

Wenn spitze Schreie aus dem Keller dringen, handelt es sich meist um einen akuten Anfall von Arachnophobie, der sich auf diesem Wege Luft macht. Daran wird auch der Spinnenfänger höchstwahrscheinlich nichts ändern.

Aber mit dem Spinnenfänger soll es auch zartbesaiteten Gemütern leichter fallen, die unerwünschten achtbeinigen Hausgenossen ins Freie zu befördern, ohne vom Ekel übermannt zu werden.

Spinnen oder Insekten soll mit dem Spinnenfänger kein Haar gekrümmt werden. Das Gerät macht die Krabbeltierchen nicht etwa platt, sondern klemmt sie zwischen Nylonborsten ein, so dass man sie mit weit ausgestreckten Armen vor die Tür setzen kann.

Auch Wespen, Bienen und andere stechende Insekten kann man auf diese Art entsorgen – wenn man sich traut und schnell genug ist. Mit 65 cm Länge liegt ja schon mal ein gewisser Sicherheitsabstand zwischen Jäger und dem Stachel der Beute, aber wie schnell die Nylonborsten beim Druck auf den Knopf im Pistolengriff herausschießen, kann ich nicht sagen.

Und ob die Borsten wirklich sicher festhalten, würde ich persönlich erst einmal mit Spinnen testen, bevor ich zu Wespen übergehe. Jedenfalls ist der Spinnenfänger eine pazifistische Alternative zur Fliegenklatsche und kostet weniger Überwindung, als die Spinne mit einem Glas und einem Stück Papier zu fangen.

Wer sich für den kommenden Sommer rüsten will: Den Spinnenfänger (Affiliate-Link) gibt es online für knapp 14 €.

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1 Kommentar

  1. Baboon
    schrieb am 5. April 2010 um 22:36 Uhr (#)

    Öhm okay, wäre glaube ich genau das richtige für mich. Ich gehe im Sommer ja nicht mal in meinen Keller, weil da einfach viel zu viele Spinnen auf mich warten ;-)

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