Plantronics Voyager Pro im Test:
Bluetooth auf zwei Kanälen

Plantronics Voyager Pro ist eines der wenigen Headsets, die via Bluetooth gleichzeitig zwei Geräte bedienen können. Das macht es zum idealen Voip/Handy-Headset für Vieltelefonierer und Heimarbeiter, die mit mehr als einer Linie hantieren.

Das Voyager Pro (vorne): Gross, aber bequem und leistungsfähig.

Das Voyager Pro (vorne): Gross, aber bequem und leistungsfähig.

Ich spreche durch das Voyager Pro Bluetooth-Headset mit meiner eigenen Voicemail-Box und bewege mich langsam quer durch meine ganze (winzige) Wohnung, aus der Totenstille im Schlafzimmer durch die Musikberieselung im Wohnzimmer in die Küche unmittelbar neben den heulenden Dampfabzug.

In der Aufnahme der Voicemail ist meine Stimme zu hören – und zwar nur meine Stimme, von Anfang bis Ende der Aufnahme. Der Hintergrundlärm ist schlicht und ergreifend wegradiert.

Das ist sehr beeindruckend, und dabei noch nicht einmal der Grund, warum ich Plantronics Bluetooth-Headset Voyager Pro (Affiliate-Link) gekauft habe. Den Zuschlag bekam das 80 Dollar/70 Euro-Headset, weil es Multipoint beherrscht:

Bisher haben sich Bluetooth-Headsets im Alltag fast ausschliesslich für die Benutzung als Handfrei-Geräte im Auto durchgesetzt. Mit der Verbreitung von Skype und anderen, vor allem auf dem PC genutzten IP-Telefonie-Angeboten ist ein kabelloses Headset für Unterhaltungen zunehmend auch im Büro ein Muss.

Das Problem dabei ist, dass die meisten Bluetooth-Headsets sich nur mit einem Gerät verbinden können. Sobald zwei Geräte gleichzeitig genutzt werden sollen – PC und Handy, beispielsweise, in meinem Fall – wird es mühsam.

Dafür gibt es Geräte mit “Multipoint”-Technologie wie das Plantronics Voyager Pro, das sich gleichzeitig mit zwei Geräten verbindet. Und darüberhinaus dank Equalizer und zwei Mikrofonen die eingangs beschriebene, absolut erstaunliche Audio-Qualität mit Lärmausblendung bietet.

Retro-Design für Klangqualität und Tragekomfort

Der Lieferumfang des Voyager Pro

Der Lieferumfang des Voyager Pro

Dabei hilft der längliche Arm, der dem Headset etwas Retro-Design verleiht, näher an der Stimme des Sprechers liegt und eine klare Trennung des Lärm- und des Sprachmikrofons erlaubt: Das vom Gesicht des Trägers nach aussen orientierte Mikrofon nimmt den Umgebungslärm auf, das nach innen gerichtete die Sprache, und der Prozessor im Plantronics Voyager Pro kann so mit einem Vergleich der beiden Aufnahmen exakt eruieren, was gewünschte Sprache und was Lärm ist.

Ich benutze das Voyager Pro vor allem zusammen mit dem PC und VoiP-Telefonie, die in dieser Konstellation durchwegs eine bessere Audioqualität bietet als das Festnetztelefon es je geschafft hat.

Im Auto klappt es mit der Lärmunterdrückung ebenfalls recht gut, wenigstens solange, wie die Fenster geschlossen bleiben: Entgegen der eigens beworbenen Windgeräuschunterdrückung ist das Plantronics Voyager Pro sehr auf externe Windgeräusche anfällig, was auch in den Rezensionen der Käufer in einschlägigen Foren immer wieder zu Worte kommt.

Wer aber nicht gerade als Installateur in windiger Höhe auf Starkstrommasten arbeitet und mit dem Plantronics Voyager Pro eher in Auto- und Büroumgebung telefonieren will, dürfte von der Lärmunterdrückung und der Equalizer-Leistung begeistert sein. Respektive seine Gesprächspartner, die allerdings nichts davon mitkriegen – denn genau darin liegt ja die Qualität.

Die Borg-Telefonie

Voyager Pro sitzt gut und einigermassen diskret

Voyager Pro sitzt gut und einigermassen diskret

Aber wie gesagt: Gekauft habe ich das Voyager Pro, Weil es Multipoint beherrscht und ich es ständig mit dem Handy und dem PC zugleich nutze. Solange ich zu Hause bin, habe ich deswegen das Gerät auch faktisch permanent am Ohr und fühle mich nur jeweils bei einem zufälligen Blick in den Spiegel wie ein assimilierter Borg.

Dabei ist klar, dass sich etliche Anwendungen wie Sprachbefehle oder auch nur schon Tastendrucke am Headset nicht mehr oder nicht mehr ohne weiteres nutzen lassen, weil sie sich ständig an beide Zielgeräte richten würden.

In der Benutzung mit nur einem Zielgerät verhält sich das Voyager Pro so, wie man es erwarten würde: Es nimmt per Tastendruck Anrufe an, legt auf oder schaltet für die Sprachwahl per Telefon durch.

Ist das Headset allerdings mit zwei gepaarten Geräten zugleich verbunden, dann funktioniert es im wesentlichen nur noch als Ein-/Ausgabegerät. Das Makeln der Verbindung zwischen zwei Geräten beispielsweise wickelt man vorteilhafterweise über diese und nicht über das Headset ab, obwohl das grundsätzlich in bestimmten Fällen auch funktioniert.

Das kleine Handbuch in der Packung listet allerdings so viele Optionen, Möglichkeiten und Tastenkombinationen auf, dass ich schon bald nach der Durchsicht entschieden habe, auf Steuerbefehle jenseits eines einfachen Tastendrucks zu verzichten.

Dafür sind die Rückmeldungen des Headsets eindeutig und klar. Mit angenehmen und eindeutigen Tonfolgen zeigt es an, wenn es sich mit einem der gepaarten Geräte verbunden hat (leider aber auch, wann immer eine Chatmeldung auf Skype reinkommt, was etwas viel Gefiepe sein kann und mich das Skype-Signal schnell hat ausschalten lassen).

Voyager Pro Verpackung

Voyager Pro Verpackung

Ich nutze das Plantronics Voyager Pro mit dem Nexus One von Google als Handy-Headset, und am PC zugleich mit Skype und einem Voip-Client (Eyebeam); mit insgesamt drei Voip-”Festnetz”-, einer Handy- und einer Skypeverbindung. Die Audioqualität ist dabei in allen Fällen wie beschrieben geradezu sensationell, solange ich nicht im Sturmwind an der kalifornischen Küste zu telefonieren versuche.

Der Tragekomfort des optisch recht klumpigen Geräts ist erstaunlich gut: Der gesamte hintere Teil des Geräts, der Schwarze Block mit Akku, Lautsprecher und Prozessor, ist mit einer samtig-weichen Gummihaut überzogen, der U-Bügel ist flexibel.

Das Headset lässt sich mit einer Hand hinter eines der beiden Ohren schieben (es kann auf links- oder rechts gedreht werden) und sitzt dann fast wie angegossen, ohne dass es trotz seines Gewichts Druckstellen verursacht. Der Lautsprecher am hinteren Ende des Mikrofon-Stabs reicht dabei gerade soweit in den Ohrkanal hinein, dass die weiche Silikon-Umhüllung, die in drei Grössen und einem Schaumstoffüberzug geliefert wird, den Kanal knapp abschliesst, aber praktisch keinerlei Auflagefläche hat.

Alles in allem ist das doch eher gross geratene Voyager Pro zumindest in meinem Ohr deutlich weniger zu spüren als das billige Vorgängermodell, das mit einem schmalen Hartplastik-Bügel hinters Ohr gehängt wird und mit einem Hartgummi-Kanal den Ton in der Ohrmuschel abliefert.

Plantronics Voyager Pro mit MicroUSB-Anschluss

Plantronics Voyager Pro mit MicroUSB-Anschluss

Die Akku-Laufzeit – ein Druck auf den Ein-/Ausschaltknopf als lässt zur Ladestand-Anzeige das LED einmal, zweimal oder dreimal blinken – beträgt nach einer vollen Ladung problemlos zwei Tage trotz Dauereinschaltung und mehrstündigen Gesprächen auf allen Anschlüssen.

Die Stromversorgung erfolgt über den inzwischen an immer mehr Kleingeräten als Standard implizierten Micro-USB-Anschluss; das mitgelieferte Netzteil liefert rund 0.4 Ampère, die auch ein USB-Anschluss am Rechner abgibt, und füllt den Akku in etwas über einer Stunde. An einem der Hochleistungsladegeräten wie es der Kindle oder das Nexus One mitbringen, die beide ein volles Ampere abgeben, ist der Akku entsprechend schneller voll. Mir ist es jedenfalls noch nie passiert, dass ich ohne Strom am Headset herum sass.

Was hingegen passiert, sind Verbindungspannen via Bluetooth mit meinem Notebook. Zunächst bringt das Asus UL30A, das ich zu meinem Hauptrechner befördert habe, schon gar kein Bluetooth mit und musste deswegen mit einem der 5$-Bluetooth-USB-Dongles ergänzt werden. Positiv daran ist, dass diese kleinen Steckmodule meistens mit dem Widcom-Bluetooth-Stack kommen. Das ist der weitaus umfangreichere Treibersatz, als ihn auch Windows 7 noch mitbringt, welches viele Bluetooth-Protokolle schlichtweg nicht unterstützt.

Nun muss allerdings sowohl das Bluetooth-Modul (das ich permanent in einen der drei USB-Anschlüsse gepflanzt habe) ständig eingeschaltet sein als auch das Headset. Denn sobald der Rechner aus dem Standby aufwacht und Bluetooth oder Headset nicht laufen, ist das Headset auch in den Anwendungen wie Skype und Eyebeam nicht vorhanden, und ein initiierter Anruf geht schon mal ungewollt auf die Lautsprecher des Rechners.

Wenn das Gespräch dann schon läuft, ist die nachträgliche Verbindung zum Headset dermassen mühsam, dass ich meistens ins (lausige) Mikrofon des Asus brülle, ich würde gleich nochmals anrufen, aufhänge, Skype und Eyebeam beende, Bluetooth starte, das Headset verbinde und die Programme neu aufstarte. Klingt umständlich, ist aber vertretbar und der bequemste Weg sicherzustellen, dass die Verbindungen stehen.

All das hat mit dem Headset nur am Rande zu tun. Das ist immerhin so freundlich, eine Verbindung mit dem Rechner wie auch jede Aktion in einem der Programme, die es benutzen, mit kurzen Signaltönen anzuzeigen.

Plantronics Voyager Pro Lautstärkeregelung

Plantronics Voyager Pro Lautstärkeregelung

Und sollte sich herausstellen, dass das Headset versehentlich ausgeschalteterweise aufgesetzt wurde, lässt es sich dank der Anordnung des Einschaltknopfs hinter dem Ohr leicht an Ort und Stelle einschalten. Auch die Lautstärkeregelung oben auf dem Bügel ist leicht erreichbar.

Was hingegen unverständlich ist und nervt, sind Form und Platzierung des Rufannahmeknopfs. Er sitzt aussen auf dem Kopfhörerteil, welches ja wie oben beschrieben keinerlei direkten Kontakt mit dem Kopf hat, sondern locker knapp am Gehörgang “schwebt”. Will man nun ein Gespräch beenden – was ohnehin fast nur mit dem Handy praktikabel ist, obwohl Windows die Funktion anbietet, sie dann aber fest einem der Telefonieprogramme, also in meinem Fall Skype oder Eyebeam – zuordnet – dann drückt man sich unwillkürlich den Kopfhörer ins Ohr hinein, auch wenn weniger Druck ausreichen würde.

Ich habe mir deshalb und wegen der vielen Verdindungsoptionen ohnehin angewöhnt, das Headeset nur passiv zu benützen und alle Funktionen an den verschiedenen Telefongeräten/Programmen zu bedienen.

Dafür kann ich, wenn ein Gespräch initiiert ist, locker in meiner kleinen Wohnung herumspatzieren und dank der Lärmunterdrückung sogar den Abwasch erledigen oder mit laufendem Dampfabzug das Nachtessen kochen.

Plantronics Voyager Pro: Verpackung kann sich sehen lassen.

Plantronics Voyager Pro: Verpackung kann sich sehen lassen.

Alles in allem bin ich mit der Entscheidung, das Headset anzuschaffen, mehr als zufrieden. Es hat mich nicht nur vom Kabel-Headset am PC befreit und mit Multipoint die Bedienungsfreundlichkeit geliefert, die ich haben wollte.

Es liefert ausserdem eine exzellente Audio-Qualität, ist ausserordentlich bequem zu tragen und dank seiner Grösse mit einer Akkustärke versehen, die keinen “Auflade/Nutzungsplan” nötig macht.

Plantronics Voyager Pro (Affiliate-Link) Bluetooth-Headset mit Multipoint und Lärmunterdrückung, zirka 70 Euro.

 

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11 Kommentare

  1. Zitat: “Plantronics Voyager Pro ist eines der wenigen Headsets, die via Bluetooth gleichzeitig zwei Geräte bedienen können. “. Wie das ebenfalls hier bereits vorgestellte Headset: http://neuerdings.com/201…th-stereo-am-revers/

  2. Hallo,
    ich hab mal eine Frage zum voyager pro. Ich würde das Gerät gerne mit meinem Computer connecten. Gestern habe ich mit Plantronics gesprochen und die sagten mir ich solle mir das Voyager Pro UC WG200 kaufen, da auch der USB dongle direkt dabei wäre und man somit garantieren kann, dass es funktioniert. Ich habe also im Inet gesucht und sieh da, es das WG200 kostet stattliche 50€ mehr. Für mich sieht es allerdings so aus, als ob der mehrpreis nur durch den USB Donlge gerechtfertigt wird. Wenn das so ist, würde ich mir ja das normale voyager pro kaufen und für 5€ eine Dongle. Welches Produkt haben Sie getestet?

    • Ich habe das Voyager Pro mit einem billigen USB-Dongle (allerdings nicht grade 5 Euro, sondern 15 Dollar) in Betrieb. Wichtig ist, dass ein Dongle mit dem Widcom- oder einem anderen Bluetooth-Stack benutzt wird, weil Windows auch in version 7 immer noch keine Headset-Audioverbindung unterstützt.

  3. Ich kenne nur den Jabra Clipper und bei dem ist auch erst aus der Bedi zu ershen, dass NICHT zwei Mobiltelefone gleichzeitig connected werden können (sondern nur 1 Handy und 1 PC oder ähnliches). Plantronics kenne ich persönlich nicht.

    • @ Huglii,

      das Voyager Pro (und auch das pro+) funktioniert auch mit 2 Handys!

      LG
      Alex

  4. Ein wirklich ausgezeichneter Test. Man könnte allerdings noch anmerken, dass man die Multipoint fähigkeit erst einmalig aktivieren muss, indem man die Lautstärketasten und Gesprächstaste solange gedrückt hält bis das Headset zweimal blinkt.

    Erst nach diesem Prozess ist die gleichzeitige Verbindung zu zwei Geräten möglich, davor geht nur abwechselnd, was zwar den Akku schont, aber viel unkomfortabler ist!

    • Sven – das habe ich nicht gewusst, aber ich habe Multipoint immer angewandt – vielleicht erst in einer neueren Version?

  5. Das kann natürlich sein, ich habe es auch erst aus der Anleitung erfahren, nachdem ich diese aus lauter Frust konsultiert habe da Multipoint nicht wie von mir erwartet funktioniert hat. Es ist nämlich schon ein Komfortunterschied, ob das Headset sich nur abwechselnd mit zwei Stationen verbindet, oder gleichzeitig.
    Kannst ja mal in Deiner Anleitung unter Multipoint schauen ;)
    Vielleicht lösen sich dann auch die Probleme mit den Skype Gesprächen die nicht auf das Headset zu bekommen sind (weil es schon eine aktive Verbindung mit dem Handy hat?).

  6. Danke für diesen ausführlichen informativen Bericht
    Frage: kann man damit auch die Ansagen vom iphone Navi hören?

  7. Hallo,

    ich möchte natürlich nicht versäumen, wie schon so mancher vorschreiber den schreibfleiß des autors zu loben. ABER: ich habe nicht die zeit, solche mit viel unnötigem füllstoff versehene – beim überfliegen bemerkt – berichte zu lesen. Daher:
    a) weniger ist mehr
    oder
    b) fasse Dich kurz
    oder
    c) biete zumndest eine kurze zusammenfassung an.

    Vielen dank

  8. Hallo,
    ist es möglich eine Klangprobe des Mikrofons zu bekommen?
    Ich überlege mir dieses Headset auch für Skype zuzulegen, bin jedoch skeptisch was die Sprachqualität betrifft.

    Gruß

3 Pingbacks

  1. [...] Plantronics Voyager Pro (Affiliate-Link) Multipoint-Profi-Bluetooth-Headset für Vielgeräte-Telefonierer Artikel lesen [...]

  2. [...] Mikrofons erstaunlich ist, Wunder sollte man nicht erwarten, und eine Lärmunterdrückung wie beim Voyager Pro konnte ich nicht ausmachen. Im Gegenteil: Wenn in direkter Sichtlinie vor einem eine Lärmquelle [...]

  3. [...] wirds schnell schwierig, habe ich festgestellt – ganz anders als beispielsweise das Plantronics Voyager Pro mit [...]

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