neofonie WePad:
Mit allen Schikanen

neofonie stellt mit dem “WePad” ihre eigene Version eines Tablets vor, das über einige Vorteile gegenüber dem iPad verfügen soll, unter anderem einen größeren Bildschirm, quelloffener Software sowie Flash-Unterstützung.

Kurz bevor die Lawine an iPads zuerst über die USA, dann über uns hereinbricht, kommen die Mitbewerber aus ihren Löchern und zeigen, wie sie der Marktmacht ein Schnippchen schlagen wollen.

Anbieter “neofonie” ist kein Hardwarehersteller, sondern ein Webdienstleister, der zum Beispiel den Internetauftritt des Senders TIMM gestaltet hat. Er will mit dem “WePad” ein alternatives Tablet auf den Markt bringen, das gegenüber dem iPad einige Vorteile bieten soll.

Basis bildet ein Tablet-System mit Intels brandneuem Atom N450-Prozessor, 16 GB Flash RAM, Erweiterungssteckplatz für SDHC-Card mit 32 GB. Das Display hat eine Diagonale von 11,6 Zoll mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixel, angetrieben von einer Intel GMA3150 Grafikelektronik.

Als Betriebssystem läuft eine offene Plattform auf Google Android-Basis. Im Gegensatz zum iPad funktionieren auch Adobe Flash und Air.

neofonie will das System vor allem Verlagen andienen, die hierüber ihre Inhalte vertreiben sollen. Das WePad stellt alle offenen eBook-Formate dar. Preise wurden nicht genannt, werden sich aber im iPad-Rahmen bewegen (müssen), sofern das System überhaupt konkurrenzfähig sein will. Und konkretere Angaben zum Erscheinungstermin wären auch gefragt, denn die Uhr tickt. Und bei Apple kann man schon bestellen, bei neofonie noch nicht.

(via Internetworld)

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11 Kommentare

  1. Navigator
    schrieb am 22. März 2010 um 10:11 Uhr (#)

    Wie lange hält denn der Akku? und wie lange hält der Akku noch wenn man zusätzlich auf Flash Seiten surft?

    1. Mario
      schrieb am 22. März 2010 um 14:13 Uhr (#)

      Der Akku soll in etwas halb so lange wie der des iPad durchhalten.

  2. Bastian Nutzinger
    schrieb am 22. März 2010 um 10:28 Uhr (#)

    Also entweder können/wollen die Hersteller nicht verstehen, was für die “breite Masse” wichtige Kriterien für so ein Tablet sind, oder sie haben nicht die Mittel es umzusetzen.

    Ich habe vor ein paar Tagen einen sehr ausführlichen Artikel darüber geschrieben warum das iPad ein richtiger Knaller wird. Und in dem Artikel kommen Worte wie Flash, Bildschirmauflösung, Prozessor oder RAM nicht vor, weil sie für Otto Normalverbraucher einfach nicht von Belang sind.
    http://bastian.nutzinger.net/journal/ipad.html

    1. Jürgen
      schrieb am 22. März 2010 um 10:55 Uhr (#)

      Mann kann sich alles schönreden, auch das iPad.
      Für meine Anforderungen ist es nicht ausreichend.
      Das WePad würde mir eher zusagen.

    2. Bastian Nutzinger
      schrieb am 22. März 2010 um 11:50 Uhr (#)

      Es geht nicht darum, sich etwas schön zu reden.
      Es geht darum, sich zu vergegenwärtigen, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Bedürfnisse und Prioritäten haben. Manch einer legt wert darauf sein System möglichst stark anpassen zu können und nicht eingeschränkt zu werden, der ist bei Android ohne Frage besser aufgehoben. Anderen ist es eben wichtig, dass das Gerät von haus aus funktioniert und idiotensicher ist ohne einen mit Optionen zu erschlagen, diesen würde ich ohne zu zögern das iPad empfehlen. Es geht nicht um Richtig oder Falsch, es geht darum in wiefern ein Unternehmen in der Lage ist die Bedürfnisse der Masse (sofern dass den die anvisierte Zielgruppe ist) zu erkennen und ein Produkt her zu stellen, dass diesen genügt. Und meiner Meinung nach hat Apple mit dem iPad hier einen voltreffer gelandet. Wie besagt, für die Masse. Nicht für den Technik-Freak.

    3. Jürgen
      schrieb am 22. März 2010 um 14:27 Uhr (#)

      Anderen ist es eben wichtig, dass das Gerät von haus aus funktioniert und idiotensicher ist ohne einen mit Optionen zu erschlagen, diesen würde ich ohne zu zögern das iPad empfehlen.

      Soll das heißen, dass andere Systeme nicht von haus aus funktionieren und idiotensicher sind? Das ist eine rein subjektive Beurteilung. Objektiv bringt das WePad mehr (Flash, Anschlüsse, etc.). Ob es bei der Bedienung schlechter abschneidet als ein iPad kann niemand beurteilen, da BEIDE Teile noch gar nicht zur Verfügung stehen.
      Mann kann sich alles schönreden, auch das iPad.

    4. Bastian Nutzinger
      schrieb am 22. März 2010 um 14:56 Uhr (#)

      Ja und man kann auch einfach ignorant sein und sich querstellen.

      Nur deine Beurteilungsmaßstäbe sind die richtigen und alle die etwas anderes kaufen, kaufen ein minderwertiges System zu überteuerten Preisen und sind nicht mehr ganz dicht in der Birne, sondern reden sich das Produkt halt schön. Ich hab’s verstanden. Ist ok.

    5. Jürgen
      schrieb am 22. März 2010 um 15:10 Uhr (#)

      He, Dein Kommentar ist klasse. Könnte fast von mir sein. Allerdings würde ich das iPad nicht als minderwertiges und überteuertes System bezeichnen, so wie Du es tust. Ob das iPad seinen Preis wert ist kann man erst beurteilen wenn es eine gewisse Zeit im Einsatz ist.
      Preise vom WePad kenne ich nicht und kann mir deshalb auch kein Urteil dazu erlauben.
      Zur Zeit kann man beide Teile nur nach den Daten auf dem Papier beurteilen und dabei schneidet das WePad besser ab.
      Aber mann kann sich alles schönreden, auch das iPad.

    6. abugida
      schrieb am 22. März 2010 um 16:29 Uhr (#)

      Jürgen, aber du musst doch zugeben, das zum iPad viel mehr Informationen vorliegen als zum WePad. Das WePad ist klassische VaporWare, noch dazu von einer völlig unbekannten Firma mit weniger als 100 Mitarbeitern.

      Das iPad dagegen wird nicht nur ausführlichst auf Apples Webseite vorgeführt und beschrieben, es wurde auch bereits von einigen 100 Journalisten kurz angetestet und baut außerdem auf einer Platform (iPhone OS) und einem Service (iTunes Store/AppStore) auf, die schon jahrelang bekannt sind und für solide befunden wurden. Wenn das iPad eine große Unbekannte wäre, würde man nicht an jeder Ecke hören: “Ist ja nur ein großer iPod Touch”.

  3. dieter
    schrieb am 22. März 2010 um 11:04 Uhr (#)

    Ich gebe Bastian recht, keinen interessieren die rohen Daten. Viel wichtiger ist, was drauß gemacht wird und wie zuverlässig das teil wird. Apples iPad-Akku wird denke ich ziemlich lange Feuer geben, vor allem weil alles im iPad so optimiert ist, dass wenig Strom verbraucht wird. Trotzdem läuft das OS flott. Im Gegensatz zu einem aus Standard-Hardware, die je nach OS und Nutzung (Flash) ordentlich Strom verbraucht, hergestellten Tablet. Deshalb kann ich auf Flash, eine Kamera, ein offenes Betriebssystem etc. verzichten und mir lieber ein zuverlässiges iPad holen. Außerdem finde ich das WePad ein wenig zu groß, vor allem wenn man es mitnehmen möchte, wie das iPad. Als Sofa/Sessel-Computer könnte man drüber nachdenken.

  4. vormi
    schrieb am 22. März 2010 um 16:28 Uhr (#)

    16GB RAM wären schon geil… glube ich aber nicht ernsthaft dran…

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