Commodore:
Auferstanden von den Toten

Kultcomputer Commodore meldet sich ab 1. Juni 2010 mit einem neuen Tastatur-Computer zurück.

Der neue Commodore

Der neue Commodore

Darauf haben mit Sicherheit viele gewartet, die mit dem Commodore 64 erste Computer-Erfahrungen gesammelt haben: Der Commodore ist zurück. Wie beim Commodore 64 handelt es sich beim neuen Commodore (der wahrscheinlich 9000 9100 heißt, zumindest tragen die Bilder im Netz diese Bezeichnung) um einen Rechner, der aussieht wie eine etwas zu dick geratene Tastatur. Ab 1. Juni 2010 soll man sich im Online Shop des Herstellers seinen Traumrechner konfigurieren können – Mit Festplattenkapazitäten bis 2 TB und diversen Betriebssystem-Optionen.

Der neue Commodore
Commodore 9100 von vornCommodore 9100 von hintenCommodore 9100 von der SeiteCommodore 9100 mit Kartenleser
Commodore 9100

Der neue Commodore ist 44,45 cm breit und 5,8 cm hoch. Eine vollwertige WindowsTastatur ist ebenso an Bord wie ein Touchpad und zwei 2,5 Watt Stereo-Lautsprecher. Die Realtek AL888 High Definition Audio-Karte ermöglicht Dolby 5.1 Sound, für Video und Grafik sorgt ein Intel® Graphics Media Accelerator 3100. Update:Wie es aussieht, basiert er auf dem Zero Footprint Computer, der bereits seit einiger Zeit auf dem Markt ist, ohne den Namen Commodore im Rücken aber weniger beachtet wurde.

Besteller haben die Wahl zwischen 2 GB und 4 GB Arbeitsspeicher sowie diversen Prozessor- und Betriebssystem-Optionen. Der neue Commodore kommt mit Ubuntu, man kann aber auch eines von mehreren Windows 7-Systemen wählen. Sogar OsX soll sich mit zusätzlicher optionaler Hardware installieren lassen – das muss der Nutzer allerdings selbst mit Hilfe einer normalen OsX-DVD erledigen.

Ob man ein DVD-Laufwerk haben möchte oder nicht – bleibt einem selbst überlassen. Wer will, kann auch eine 80 GB-Festplatte wählen, die sich scheinbar auswerfen lässt.

Mehr Informationen über den neuen Commodore auf der amerikanischen Herstellerseite. Es sieht noch ein wenig unfertig und kunstlos aus, aber bei Commodore 64-Fans kommt der schmucklose Retro-Charme sicher gut an. Man darf gespannt sein, wie der Markt den neuen Commodore aufnimmt.

via Ausgefallene Ideen

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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5 Kommentare

  1. Sehr cool das Teil.

    Aber du meinst wohl “9100″ als neue Bezeichnung, oder?

  2. Na da möchte mal wissen was das für eine zusätzliche Hardware ist, mit der man OSX installieren kann und weshalb man die nicht mit konfigurierbar ist.

  3. Als ich hörte das es eine Neuauflage des C64 gibt habe ich mich gefreut!
    Doch bin ich echt enttäuscht was die da Design mäßig abgeliefert haben .
    Schaut aus als würde Medion hier am werk sein.

Ein Pingback

  1. [...] C64 kommt ab Anfang Juli zurück: er heißt dann zwar vermutlich Commodore 9000 (ich hätte C64 gelassen), kommt aber nach wie vor als “All in [...]

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