Infinitec Infinite USB Memory (IUM) Stick:
Speicher ohne Ende

Frank Müller, 9. März 2010 12:09 Uhr, 9 Kommentare Kommentare

Infinitec’s Infinite USB Memory (IUM) Stick präsentiert sich als erster Vertreter einer neuen Generation von USB-Sticks, ist aber eher eine Art drahtloses Filesharing-Gerät.

Unbegrenzten Speicherplatz verspricht der Infinite USB Memory (IUM) Stick von Infinitec, dabei speichert er gar keine Daten. Der IUM Stick dient eher als Portal zu den Daten des eigenen Laptops, die drahtlos an andere Geräte übertragen werden können.

Infinitec geht davon aus, dass herkömmliche USB-Sticks dazu dienen, kurzfristig Daten zwischen zwei oder mehreren Geräten auszutauschen. Für Portable Apps oder gar Linux on a Stick eignet sich Infinitecs IUM Stick nicht, aber dafür hat er andere Vorteile.

Zum Beispiel soll er mit allen Betriebssystemen kompatibel sein. In der Praxis bedeutet das wohl: mit den drei großen. Ob Windows-, Mac- oder Linux-Rechner, der IUM Stick funktioniert per Plug-and-play.

Dabei wird ein IUM Stick mit einem Rechner gekoppelt, am sinnvollsten mit einem Laptop, um auch mobil zu sein. Mit Hilfe der dazugehörigen Infinitec Software kann man dann festlegen, ob der IUM Stick Zugriff auf alle Daten des Rechners haben soll oder nur auf bestimmte. Die maximale Speichergröße lässt sich ebenso festlegen wie das File System.

Stöpselt man den IUM Stick dann an ein anderes Gerät an, egal ob Rechner, Drucker, Flachbild-TV, Mediaplayer, Digitaler Bilderrahmen etc. pp., kann dieses Gerät die Daten des Rechners per Streaming wiedergeben oder anderweitig darauf zugreifen. Der IUM Stick wird als normaler USB-Stick erkannt, obwohl er lediglich die freigegebenen Daten des gekoppelten Rechners wiedergibt. Verliert man den Infinitec IUM Stick also mal, muss man sich keine Sorgen um seine Daten machen, da diese ja nicht auf dem Stick gespeichert sind.

Mehr Infos über den IUM Infinitec Stick auf der Seite des Herstellers. Das geplante Erscheinungsdatum ist der 1. Juli 2010, als Preis gibt Infinitec rund 95 € an.

via Gizmag

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9 Kommentare

  1. keen4000
    schrieb am 9. März 2010 um 14:24 Uhr (#)

    Hä? Das begreif ich nicht. Wie nochmals soll das funktionieren?

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 9. März 2010 um 14:51 Uhr (#)

      Ist gar nicht so schwer (wenn ich es richtig verstanden habe).
      1. IUM Stick in Rechner 1 stöpseln, mit diesem Rechner koppeln. Die beiden gehören jetzt zusammen.
      2. Mit der Software auswählen, welche Dateien/Ordner/angeschlossenen Festplatten des Rechners freigegeben werden sollen.
      3. IUM Stick abziehen
      4. IUM Stick an anderen Rechner anschließen. Der Stick wird als USB-Speicher erkannt, man hat Zugriff auf alle Daten, die auf Rechner 1 freigegeben wurden. Der Stick holt sich die Daten via WLAN vom Rechner 1.

  2. Nando
    schrieb am 9. März 2010 um 16:37 Uhr (#)

    ..wieder mal ein Gadget das die Welt nicht braucht..
    Oder wer sieht einen Sinn hinter diesen 95€??

  3. Carsteb
    schrieb am 9. März 2010 um 16:58 Uhr (#)

    Mal blöd gefragt: Das ist doch nicht mehr als nen WLAN Stick oder? Ich mein… selbst die Produktseite des Herstellerst sagt mir: Dieser Stick greift auf das WLAN zu…

  4. mikke
    schrieb am 9. März 2010 um 21:48 Uhr (#)

    Ist etwa der Clou, dass man dadurch von einem Nicht-Wlan-Fähigen Endgerät (TV) per Wlan auf den Rechner zugreifen kann!?

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 9. März 2010 um 21:54 Uhr (#)

      @mikke, das ist einer der Vorteile. Ein anderer: USB-Sticks sind in der Regel deutlich kleiner als Festplatten, und bei großen Datenmengen muss man zweimal warten: Beim Bespielen des Sticks und beim Runterlesen. Das Bespielen entfällt hier.

  5. TheZulfi
    schrieb am 10. März 2010 um 13:44 Uhr (#)

    Also im Endeffekt keinen Vorteil. Ich kann einfach nen normalen WLAN Stick kaufen, und die Windows Freigaben nutzen.

    1. mikke
      schrieb am 10. März 2010 um 22:26 Uhr (#)

      Nicht ganz. Denke kaum, dass ein TV etwas mit einem Wlan Stick anzufangen weiß.

      @Sebastian Wenn ich das richtig verstanden habe (wenn…), dann braucht man kein Wlan. Also quasi, weil sich der Stick mit dem Rechner (welcher W-Lan hat) ja dann ein ad-hoc Netzwerk (schätzungsweise) aufbaut. Oder sehe ich das falsch!?

  6. Sebastian
    schrieb am 10. März 2010 um 15:28 Uhr (#)

    Obs nun schneller geht per WLAN als 2x rauf und runterladen mag ich zu bezweifeln. Die Idee ist zwar nett, aber trotzdem blöd. Denn wenn ich doch Daten brauch aber kein WLAn hab (Cafe usw?) gehts eben nicht. Und was ist wenn ich keinen Zugriff aufs WLAN hab, gehts dann trotzdem? Wohl auch eher nicht.

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