Paraben Porn Detection Stick:
Keine Chance für Sammler

Der Paraben Porn Detection Stick macht das, was der Name verspricht. Er sucht und findet nackte Tatsachen auf der Festplatte.

In den frühen Zeiten des Internets und der Suchmaschinen konnte man am Ende des Jahres genau erkennen, was die meisten Leute im Netz so gemacht haben – die häufigsten Suchanfragen lauteten “Sex” oder “Porno”. Man konnte den Eindruck bekommen, im Netz drehe sich alles nur darum (was, wie wir inzwischen wissen, weitgehend zutrifft, aber nicht mehr so offensichtlich ist). Mittlerweile haben die sozialen Netzwerke die Spitzenposition eingenommen. Aber erstens zeigt uns da grade Chatroulette, worums geht beim leute kennenlernen, und zweitens es gibt mehr Bilder denn je im Netz, die unter den hübschen Begriff “Not safe for work” (NSFW) fallen.

Die Idee, Pornobilder auf den Bürorechner zu speichern war eh nie die beste, aber nun sollte man das Sexsurfen lieber komplett lassen.

Der kleine Stick von Paraben kommt mit einer Bilderkennungssoftware, die angeblich mit 99%iger Sicherheit Pornobildchen entdeckt und anzeigt. Laut Eigenlob hat die Software bei einem Test aus 72’000 gemischten Bildern, also züchtigen und unzüchtigen, gerade 400 falsch aussortiert.

Im übrigen sucht die Software den gesamten Rechner ab, also auch die temporären Dateien des Browers, wo sich sämtliches Bildmaterial unbemerkt anzusammeln pflegt, was man mal im Browsr angeguckt hat. Videos findet die Software allerdings nicht.

Wer also den Partner oder Angestellte überführen möchte, oderseinen eigenen Rechner von frivolen Momenten befreien möchte, der muss rund 100 Dollar bei Paraben investieren.

Update: 26.01.2011
Mittlerweile gibt es den Stick auch in Europa. Bei Enjoymedia kann man ihn für rund 77 Euro bestellen.

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6 Kommentare

  1. Splendid
    schrieb am 4. März 2010 um 16:11 Uhr (#)

    Dann funktioniert der Stick bei Opera ja schonmal nicht :D

  2. Der Wobbler
    schrieb am 6. März 2010 um 10:41 Uhr (#)

    Warum? Hat Opera keine Temp-Files?

    Ein Horror-Gerät, wenn man bedenkt, dass im Büro auch Arbeitskollegen (oder gar der Chef!!) einem schonmal Schweinkram zuschicken – ich denke nur an dieses Video neulich, wo jemand unwissend vor laufender TV-Kamera in dem Fall nur was Erotisches (nix Porno, irgendein Model) in einem Attachment aufmachte (-> Temp-File!!!!) und dafür fast rausgeflogen ist.

    Wer so blöde ist, im Büro auf Porn-Sites zu gehen und noch nie was von Log-Files gehört hat, dem ist auch ohne Porn-Stick beizukommen. Außerdem machen Admins sowas eher übers Netz, als mit einem USB-Stick von PC zu PC zu latschen. Scheint mir eher was für eifersüchtige Ehepartner zu sein, aber da hilft dann auch kein Stick, wenn es mit der “Liebe” schon so weit geht, sich die Festplatten gegenseitig nach “Fremdporno” zu durchsuchen (naja, mehrheitlich wohl w bei m).

    Abgesehen davon gehen diese Programme auch regelmäßig auf Babybilder los. Knapp 0,5% falsch gelöschte Bilder kann immer noch das entscheidende Bild zuviel sein. Man stelle sich das nur mal in einer Fotoagentur vor….

  3. Der Wobbler
    schrieb am 6. März 2010 um 10:42 Uhr (#)

    Und? Schon gekauft, um die PCs der Kollegen zu scannen? :-)

  4. Transport
    schrieb am 15. März 2010 um 21:57 Uhr (#)

    Und für was soll das Ganze gut sein? Entweder hat man solche Bilder und man weiss es auch. Oder man hat sie nicht. Ist mir nicht ganz klar für was man so etwas braucht.

    Und in Firmen scannt man wohl besser vom Server aus aus von einem Stick.

  5. Roland Horni
    schrieb am 6. April 2010 um 10:44 Uhr (#)

    Ein Aprilscherz? Auf jedenfall ein Witz!

  6. Hanna
    schrieb am 1. Dezember 2010 um 21:51 Uhr (#)

    Gibts in Deutschland bei Amazon marketplace. Ohne Zoll und USA-Versand.

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