Bluetrek Crescendo:
Hört aufs Wort

Bluetrek bietet für sein Bluetooth-Headset Crescendo, das sich mit zahlreichen Sprachbefehlen steuern lässt, Erweiterungen per Software.

Der Kopfhörer Crescendo von Bluetrek ist bereits im letzten Jahr lanciert worden, doch jetzt gibt es sogar einen Appstore fürs Headset.

Im ersten Moment hat man eine stinknormale Ohrhörer-Mikrofon-Kombi im Ohr, die klein, kurz und mit wabenoptik auch recht schick anzusehen ist. Die NoiseLock-Geräuschunterdrückung im Zusammenspiel mit den zwei Mikrofonen filtert ungewünschte Strassengeräusche bis zu 85dB heraus und soll zum besten gehören, was der Markt hergibt. Der Akku reicht für fünf Stunden Gespräche oder bleibt eine Woche in Bereitschaft.

Doch unter der Haube steckt mehr:

Das beginnt damit, dass man das Pairing zwischen Handy und Headset mit Sprache initiiert – zwar ist die Software Bluegenie immer noch nur in Englisch oder Französisch verfügbar, doch Deutsch ist endlich in Planung.

Man navigiert in Ermangelung eines Bildschirms mit der Stimme durch die angebotenen Menüs und lauscht den Antworten aus dem Hörer.

Wer während der Autofahrt im Internet eine Suche starten bzw. den Verkehrsstatus überprüfen möchte, kann dies per Microsofts Suchmaschine bing tun – ob das sehr praktikabel ist, sei einmal dahingestellt. Die Befehle lauten “Dial bing411″ bzw. “Dial bing511″.

Dabei muss man sich zum Glück nicht alles merken, ein simples “What can I say?” bringt die verfügbaren Kommandos, zum Beispiel überprüft “check battery” den Batteriestatus und “save favourite” speichert die zuletzt erhaltene Nummer als Direktwahl im Headset, nicht Handy.

Über die eingebaute USB-Schnittstelle wird der Akku bequem geladen, die interne Firmware auf den neuesten Stand gebracht und weitere Software verfügbar gemacht. Zum einen kann man die fürs jeweilige Handymodell abgestimmte Firmware laden, zum anderen bietet der “Talk2Me” Onlinestore weitere Software an.

Das alles geschieht unabhängig vom Handy, dessen Funktionen selbstverständlich auch noch unterstützt werden. Damit soll es beispielsweise möglich sein, SMS- und E-Mail-Nachrichten vorlesen zu lassen und auch eine Antwort zu diktieren.

In Amerika kostet das Headset 80 Dollar, also ca. 60 €, laut Firmenaussagen kommt es bald auf den europäischen Markt.

Wenn Bluetrek diese Idee mit der Software fürs Headset sorgfältig unterhält und ausbaut, kann das durchaus gross werden.

Die Homepage von Bluetrek bietet unter anderem eine 360 Grad-Ansicht.
Die Pressemitteilung liest man hier.

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