Mili Power Pack im Test:
Mobile iPhone-Wiederbelebung

Peter Hogenkamp, 20. Februar 2010 09:32 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Das Mili Power Pack von Raikko gibt dem iPhone mehr Energie in den Akku. Ganz ohne Steckdose. Dabei macht der Aufsteck-Akku das iPhone nicht zu pummelig und liegt auch an das Handy gesteckt gut in der Hand, wie wir im Test rausgefunden haben.

Als iPhone-Nutzer lebt man in konstanter Angst vor frühzeitigem Akku-Ableben. Intensivnutzer kennen Tage, an denen man versucht, sich mit 10 Prozent Rest-Akku zur nächsten Steckdose durchzuschlagen. Präventivmassnahmen: Helligkeit runterdrehen, 3G und WiFi deaktivieren, nicht mehr in jeder 15-Sekunden-Pause auf dem Ding rumdaddeln oder weitere Sperenzchen. Nützts was? Ja. Machts Spass? Nein.

Diese eher schwache Akkuleistung des iPhone wurde oft kritisiert, und bei der grossen Verbreitung des Apple-Geräts erstaunt es nicht, dass hier Drittanbieter mit Akkupacks in die Bresche springen. Wie etwa der deutsche Hersteller Raikko. Er verspricht mit seinem “Mili Power Pack” (Affiliate-Link) unter anderem bis zu 390 Stunden mehr Standby-Zeit und 6.5 Stunden mehr Sprechzeit (siehe technische Daten (PDF)). Dieser Komfort kostet rund 70 Euro.

Mili Power Pack: Akku-Verstärkung fürs iPhone
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Das rund 80 Gramm schwere Power Pack macht einen soliden Eindruck und erfüllt damit im Fall des iPhone-Falles durchaus auch eine Schutzfunktion. Zentral ist aber natürlich die Verlängerung der Laufzeit. Die Bedienung ist einfach: Um das Power Pack zu nutzen, steckt man einfach das iPhone rein und der Ladevorgang startet. Die Batterie des iPhone wird erst wieder angezapft, wenn das Power Pack unter 5 Prozent seiner Kapazität sinkt.

Am unteren Ende befinden sich vier LEDs, die den Ladezustand des Power Packs anzeigen. Unter den offiziellen Ausdauerangaben kann man sich ja eher wenig vorstellen. In der Praxis hat mich eine volle iPhone-Ladung im laufenden Betrieb mit gelegentlichen Rumdrücken je nach dem eine oder zwei LEDs gekostet: Wenn das iPhone im Power Pack steckt, leuchteten noch zwei LEDs, sobald ichs rauszog, warens wieder drei. Leicht perfid.

An der Unterseite sind schliesslich zwei Anschlüsse angebracht: Mit einem Mini-USB-Kabel kann das Power Pack aufgeladen werden (das funktioniert sogar, während das iPhone aufgeladen wird). Daneben befindet sich eine mit «Out» beschriftete Standard-USB-Buchse. Daran können andere Geräte angeschlossen und aufgeladen werden, etwa ein MP3-Player oder ein Handy. Das Mili Power Pack ist also auf das iPhone ausgerichtet, aber keineswegs darauf beschränkt. Schön.

Einen grossen Vorteil sehe ich in der Handlichkeit. Ich kann das iPhone während des Aufladens problemlos in der Hand halten, bedienen oder in die Jackentasche stecken. Der Formfaktor stimmt also.

Auch im Fazit ist das Mili Power Pack (Affiliate-Link) eine solide, handliche und nützliche Erweiterung für iPhone-Nutzer, die an chronischer Akkuknappheit leiden.

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