Sandisk mobile Ultra im Test:
Fingernagelgroße 16 GB

Sandisk mobile Ultra ist eine microSD-Karte mit Reader, die beweist, dass es nicht immer ein USB-Stick sein muss, wenn man größere Datenmengen mit sich führen will.

Sind microSD-Karten eine Alternative zum USB-Stick oder eignen sie sich hauptsächlich zur Erweiterung des Handy-Speichers? Wir haben eine Sandisk mobile Ultra microSDHC getestet, die im Paket mit einem Winz-Reader verkauft wird.

Als die ersten Rechner mit 1 GB Festplatte ausgeliefert wurden, glaubte ich, dass man die im Leben nicht voll bekäme. Das war allerdings, bevor man ganz selbstverständlich Musik-, Foto- und Filmsammlung auf dem Rechner speicherte. Mittlerweile sind 16 GB in Fingernagelgröße völlig normal. Die meisten modernen Handys haben einen Schacht für eine microSD-Karte. Und zusammen mit einem Reader kann so eine Karte durchaus den USB-Stick ersetzen.

Der Reader, mit dem Sandisk seine microSD-Karte verkauft, ist kaum größer als die Karte selbst und besteht aus nicht viel mehr als einem bisschen Plastik, das mit einem mitgelieferten Band am Schlüsselbund befestigt werden kann.

Die Karte ist schnell eingesetzt und wieder entnommen, sitzt aber trotzdem so sicher, dass man keine Angst haben muss, sie könnte herausrutschen. Lese- und Schreibgeschwindigkeit der Sandisk microSD sind nicht atemberaubend, aber durchaus ordentlich. Beim Lesen erreicht die Karte nach meinen Messungen bis zu 19,3 MB/s, beim Schreiben immerhin noch 14,2 MB/s. Damit stellt die microSD-Karte eine echte Alternative zu einem herkömmlichen USB-Stick dar, die zudem noch in viele Handys und – per Adapter – auch in etliche Kameras eingesetzt werden kann. Das einzige, was dagegen spricht, ist der im Vergleich zu USB-Sticks doch recht ordentliche Preis. Dafür ist die microSD-Karte mit Reader deutlich kleiner und vielseitiger einsetzbar.

Die Sandisk mobil ultra microSDHC-Karte mit Reader (Affiliate-Link) gibt es online für rund 60 €.

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3 Kommentare

  1. Gustav
    schrieb am 16. Februar 2010 um 17:37 Uhr (#)

    Und wo genau ist jetzt der Test? Der kleine Artikel hier ist doch wohl nicht alles? Das nennt Ihr einen Test?

  2. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
    schrieb am 16. Februar 2010 um 18:18 Uhr (#)

    @Gustav, es kommt immer darauf an, wie komplex das Objekt ist, das zum Test vorliegt. Um einen Test handelt es sich immer, wenn uns das fragliche Gerät physisch vorliegt und wir es als normaler Anwender im Alltag benutzen können. Da zeigen sich dann manchmal Widersprüche gegenüber den Aussagen der Hersteller und manchmal fallen einem Kleinigkeiten auf, die nicht im Handbuch stehen. An so einer Speicherkarte ist aber nun mal nicht viel dran, was ich als Anwender überprüfen kann.
    Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit, den subjektiven Qualitätseindruck, die Verarbeitung. Ich könnte eventuell die Karte über Nacht ins Gefrierfach legen und nachsehen, ob die Daten noch da sind, viel mehr fiele mir aber nicht ein – lässt man elektronenmikroskopische Untersuchungen und auf Zerstörung ausgelegte Bruchtests mal beiseite.
    Was hättest Du dir denn so vorgestellt? Vielleicht kann ich Deine Anregungen beim nächsten Test mit aufnehmen?

  3. SCORPiON
    schrieb am 16. Februar 2010 um 19:28 Uhr (#)

    Ich denke auch, dass das Geschriebene alles umfasst, was man wissen sollte. Vorallem sind mir die Punkte “Effektive Lese- und Schreibgeschwindigkeit inkl. Verarbeitung” sehr wichtig, welche auch genannt wurden.

    Ersteres wird leider allzu gerne ausgelassen, um einen möglichen Verkauf zu beschleunigen. Vorwiegend sieht man das bei den Shops beim Händler direkt. Ebenfalls ist auf der Verpackung zumeist nichts dergleichen angegeben. Zum Glück gibt’s die Jungs/Mädels von Neuerdings & Co. inkl. Rezessionen bei Amazon und dergleichen, womit man auch das erfährt.

    Was nützt ein atombombengeschützter Stick, wenn die Datenraten jenseits von Gut und Böse sind? Genau: Nichts. Wenn man schon dermaßen viel für so ein Teilchen auslegt (kein Vergleich zu Früher – dennoch…), dann sollte man auch darauf achten.

    mfg SCORPiON

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