Samsung Wave S8500:
Das erste Bada-Handy
Samsung präsentiert mit dem S8500 das erste Handy mit dem eigenen Betriebssystem Bada. Und Handschriftenerkennung. Und Wifi n. Und Bluetooth 3.0.
Es ist dünn (11mm) und schick, bunt und mit allen Attributen ausgestattet, welche die aktuellen Touchscreen-Handys offenbar haben müssen:Samsungs Wave S8500 hat aber mehr als ein Alleinstellungsmerkmal: Bluetooth 3.0, Super-AMOLED, Handschriftenerkennung, Wifi n-Standard und das Betriebssystem Bada, die Neukreation von Samsung.
Hardwaremässig liegt das Wave S8500 in der Kategorie der neuen Boliden wie des Nexus One von Google/HTC, bringt aber noch einiges an Neuerungen mit:
3,3-Zoll-AMOLED-Touchscreen (laut Samsung ein “Super-OLED”, das weniger spiegelt, heller leuchtet und noch dünner ist als herkömmliche AMOLEDs). Die Auflösung beträgt 480*800 Pixel. 1GHz-Prozessor, 2GB interner Speicher, erweiterbar mit MicroSD. Ferner 5 Megapixel-Kamera mit Blitz und 720p-Videoaufzeichnung. Lagesensoren, A-GPS, Wlan nach dem 802.11 b/g/n-Standard, FM-Radioempfänger (den ich im Nexus ein bisschen vermisse), und folgende Funkanbindungen: GSM 850/900/1800/1900 MHz, UMTS 1900/2100 MHz, EDGE Klasse 10, HSDPA 7.2 Mbps und HSUPA 2 Mbps.
Herausragend aber dürfte vor allem die erste Implementierung des neuen Bluetooth-3.0-Standards sein, der Datenraten von bis zu 24 MBit/s erlauben soll.
Soviel zur Hardware – interessant ist aber auch die Software, weil es sich hier um das erste Bada-Telefon handelt. Für das eigene Betriebssystem will Samsung demnächst auch einen eigenen Appstore starten.
Bada wirkt – gemäss den Experten der GSM-Phone-Arena – wie Touchwiz, die Oberfläche, welche Samsung bisher auf Symbian gepropft hat. Allerdings kommt die Hauptoberfläche jetzt mit bis zu zehn virtuellen Desktops, auf denen man Widgets platzieren kann; eine Statusleiste oben gleicht jener von Android wie ein Ei dem andern – sie lässt sich nach unten ausfahren und wieder hochschnellen.
Das Display ist deutlich weniger winkelabhängig als das iPhone, mit dem es die Kollegen von der GSM-Arena verglichen haben:
Was hingegen Android bisher fehlt, ist eine vernünftige Task-Verwaltung – für Multitasking-Geräte, und dazu sollten neue Smartphones nun mal fähig sein, eigentlich unabdingbar. Während ich auf dem Nexus einen Taskkiller installieren musste, um unbenötigte Programme abzuschiessen, hat das Bada-System einen Taskmanager dabei, der neben dem schnellen Wechsel zwischen Anwendungen eben auch das Schliessen einzelner Programme erlaubt.
Womit Bada, vielleicht aber auch nur das Samsung wave S8500, glänzt, ist die Eingabemöglichkeit mittels Handschriftenerkennung: Was beim Googlephone die Spracheingabe, ist hier auf dem leistungsfähigen winzrechner eben die Erkennung von geschriebener Sprache. wir sind gespannt, wie sich das im Alltag bewährt, nachdem sogar Palm von seinen ursprünglich gut funktionierenden Graffiti abgekommen und auf Tastatur umgestiegen ist, muss hier wohl erwartet werden können, dass man wirklich in seiner eigenen Schrift schreibt – wozu allerdings wiederum das Eingabefeld zu klein erscheint, um es mit dem spitzen Zeigefinger zum Schreiben zu nutzen.
Bei den Multimediafähigkeiten glänzt das Samsung Wave S8500 nicht nur mit dem 720p-Videoaufzeichnungsmodus und einer eigenen Version von Apples Coverflow in der Queransicht der Musiksammlung – sondern vor allem mit einem Equalizer mit Presets, den ich auf dem Nexus One ebenfalls schemrzlich vermisse.
Angeblich unterstützt der Browser, Dolphin 2.0, auch Flash. Ohne Multitasking lassen sich Websites durch doppeltippen vergrössern – meiner Ansicht nach nicht nur ausreichend, sondern genauer und bequemer als das Fingerspreiz-Zeug.
Einen Preis hat Samsung in Barcelona noch nicht bekannt gegeben. das Wave S8500 soll Mitte April erhältlich werden.






























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Ich möchte darauf hinweisen das Android auf dem Nexus One einen Manager für laufende Hintegrundservices mitbringt und zum anderen für alle anderen Anwendungen auch keinen “Taskmanager” benötigt.
Das ist richtig – allerdings mag ich nicht ständig über “Settings”-”Processes” einzelne Prozesse abschiessen. der “Advanced Task Killer” etwa stoppt auf einen Tastendruck alle nicht mehr benötigten Programme. Da das freie RAM auf dem Nexus bereits erheblich knapp ist, bin ich um diesen kleinen Helfer (und den himem-Dienst, der den oberen Speicherbereich zusätzlich ausschöpft) doch sehr dankbar… Aber grundsätzlichst hast Du durchaus recht.
Naja der Punkt ist einfach das Android den Speicher selbst freigibt. Und spätestens mit dem Nexus One merkt man von diesem Prozess wirklich nichts mehr. (habe es hier) Aus diesem Grund sind auch die Task Killer Anwendungen nicht gerne gesehen (von den Android Entwicklern). Abgesehen davon das sie zu Bug Reports führen, weil User Services abschiessen die eigentlich zur Funktion ihrer Anwendung notwendig wären.
Falscher Thread hier, eigentlich. Ich finde einfach in meinem Nexus ständig Apps im Speicher, die seit vier Stunden geschlossen sein sollten und in der Summe 40MB belegen. Bremst die Kiste unnötig aus, der Taskkiller (mit definierten Ausnahmen, selbstredend) hilft durchaus, das Tempo hoch zu halten. Gelegentliches Neubooten (RAM-Fragmentierung?) ist ausserdem auch hier hilfreich. Oder unterliege ich Sinnestäuschungen?
Bug Reports hin oder her – Solang Androids Speicherverwaltung nicht so läuft wie es soll, ist die Benutzung eines Task Killers leider nicht zu umgehen. Es sei denn, man hat Spaß an regelmäßigen Reboots.
Das Highlight für mich ist die Display-Technologie Super AMOLED. Damit kriegt man gestochen scharfe Bilder hin und die Farben sind sehr intensiv.
Hab hier eine Seite gefunden, wo man das Gerät testen kann. Scheint ein spannendes Projekt zu sein. Wenn es euch interessiert, dann müsst ihr schnell machen, am 16.06.2010 ist Teilnahmeschluss. Unter http://www.themobilewave.de könnt ihr euch bewerben! Ich hab mich schon beworben! ☺
Das hört sich ja nervig an, wenn man bei Android ständig tasks killen muss :( Und Bada ist noch so neu, dass es noch keine Apps gibt, was ist denn nun die bessere Wahl?