Flughafen Zürich ‘charge’:
Handy-Lade-Schliessfach
Akku leer? Wer am Zürcher Flughafen abfliegt, kann sein Handy kostenlos und sicher aufladen.
Steckdosen gibt es inzwischen in vielen Flughäfen – und meistens sitzt ein Notebook-Benutzer daneben am Boden. Wer das Handy aufladen will, fühlt sich wie ein Hund an der Leine vor der Ladentür. Ein spannendes Angebot hat hier der Flughafen Zürich mit dem Projekt “charge your mobile device” ins Leben gerufen:
Mittlerweile gibt es kaum noch einen Reisenden, der nicht ein Handy, Smartphone, MP3-Player und bald auch einen eBook-Reader mit sich führt. Alles Geräte, die neben ihren Hauptfunktionen noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten bieten. Diese Funktionsvielfalt benötigt Strom, und da die Entwicklung von Akkus langsamer voranschreitet, sieht man viel häufiger den blinkenden Akku im Handydisplay. Und auch der MP3-Player könnte vor Betreten des Fliegers noch eine kleine Auffrischung vertragen, aber bevor man tief in seinem Reisegepäck kramt, kann man viel leichter an einer der 16 Ladestationen seinem Gerät zu neuen Kräften verhelfen.
Die Ladestationen mit der Aufschrift “charge your mobile device” sind leicht zu finden und über den gesamten Zürcher Flughafen verteilt. An diesen Punkten können “rund 90 Prozent aller Mobiles und Smart Phones [...] aufgeladen werden” sagt die Medienspecherin des Zürcher Flughafens. Das Spezielle daran ist, dass man das Gerät in abschließbaren Fächern verstauen und später wieder holen kann.
Neben dem Handy lassen sich auch andere Geräte laden, z.B. MP3-Player, die einen miniUSB-Stecker nutzen, selbst ein Ladekabel für Nintendos DS ist vorhanden. Am Touchscreenl wird das zuladende Gerät ausgewählt, man vergibt einen PIN und das Fach öffnet sich, dort sucht man sich das gewünschte Ladekabel aus und schließt den Handytresor wieder, wirklich kinderleicht. Trotz digitaler Hilfsmittel sollte man entweder ein gutes Gedächtnis oder einen altbewährten Notizblock mitbringen: Die Fächer sind mit einer PIN geschützt. Bei erfolgreicher Eingabe öffnet sich das Fach wieder, ohne bleibt der persönliche Liebling hinter Schloss und Riegel. Im Notfall hilft “die Flughafenbetreiberin, die die Fächer mittels eines ‘Passepartouts’ wieder öffnen” kann. Und das Beste: Dieser Service ist vollkommen kostenlos.
Das Schwierigste daran dürfte sein, sich vor dem Abflug daran zu erinnern, dass irgendwo in einer der Stationen noch die halbe Reise-Elektronik liegt.
Hier gehts zum Flughafen Zürich.
























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Schöne Idee,
schöne Schreibe,
schönes Video!
…etwas vergleichbares gibt es an vielen stellen in finnland. nur kann man da nix abschließen, was bei den sehr ehrlichen finnen auch nicht nötig ist.
…und was ist mit den Nicht-Finnen, die es in Finnland doch sicherlich auch gibt?
Das ist ja quasi ein alter Hut, das gab’s schon vor 4 Jahren im Minianturwunderland in Hamburg…
Echt jetzt? War da ja schon ein paar mal, gesehen hab ich das da aber noch nicht.
http://miniatur-wunderlan…ericht-nr-309-kw-39/ von 2006
kuck an. danke, aber da kann man wieder sehen: geh 1000x hin, du siehst trotzdem noch lange nicht allea.
Ah ja – und wenn Du mit Liliput-Air fliegst, hast Du da auch mal zwei Stunden Layover. ;-)
“Ein spannendes Angebot..”
Was hat in diesem Satz das doofe Mode-Adjektiv “spannend” zu suchen?
Kann ein Adjektiv doof sein?
Oder doch eher nur der Autor?
Ein Adjektiv kann sicherlich nicht “doof” sein, allerdings subjektiv als “doof” bezeichnet werden.
Sicherlich auch ein Autor, in gleicher Weise auch ein Kommentator.
…oder zwei, oder drei…
Sehr schönes Video. :-)