Ear Wax Cleaner:
Mit Vakuum ins Ohr

Don Dahlmann, 7. Februar 2010 16:12 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Mit dem Ear Wax Cleaner kann man genau das tun, was der Name sagt. Die Ohren sauber machen.

Erfinder – was wäre die Welt ohne sie. Sie haben uns die Dampfmaschine gebracht, das Telefon, das elektrische Licht, Teflonpfannen und das Internet. Also alles tolle Sachen. Gut, es gab ein paar Flops, aber damit man sich entwickeln kann, muss man auch mal ein Fehler machen.

Ob das hier gezeigte Gerät nun die Spitze des menschliches Erfindungsgeistes zeigt, oder doch eher ein schrecklicher Fehlversuch bleibt – nur die Geschichte wird es weisen.

Jeder HNO-Arzt sagt es einem: niemals mit diesen Ohrstäbchen tief im Ohrkanal rumfummeln. Im schlimmsten Fall drückt man ein wenig zu tief und beschädigt das Trommelfell.

Der Ear Wax Cleaner macht das nicht, er nutzt schlicht und ergreifend einen mächtigen Unterdruck, um all des Schmutzes im Ohr habhaft zu werden. Also rein stecken, saugen lassen, glücklich? Sagen wir mal so: Wenn es die bessere Methode wäre, warum nutzen Ärzte sie dann nicht?

Wir wollen es ausdrücklich nicht empfehlen, aber wer sich das Hirn mittels Unterdruck durchs Ohr saugen möchte, der kann 10 Dollar anlegen und den Ohrenschmalz-Sauger bei Taylor Gifts bestellen.

Via Red Ferret.

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7 Kommentare

  1. FJ
    schrieb am 7. Februar 2010 um 16:19 Uhr (#)

    sehr schön geschrieben :-)

  2. Micha
    schrieb am 7. Februar 2010 um 17:30 Uhr (#)

    Nunja, die Ohrenärzte entfernen in der Tat mit einem Unterdruck den ganzen Schmalz, wenn es sein muss. Selbst so erlebt.

  3. wowow
    schrieb am 7. Februar 2010 um 17:54 Uhr (#)

    Naja, wenn der Onkel Doktor sowas evtl. benutzt…aber Selbstversuche könnten schon zum beschriebenen Totalverlust führen…lach!!!

  4. Patricia
    schrieb am 8. Februar 2010 um 11:37 Uhr (#)

    Spülen nicht Ohrenärzte eher? Nur Vakuum scheint mir ein bisschen wenig für dreckige Ohren.

  5. Schtonk!
    schrieb am 8. Februar 2010 um 13:10 Uhr (#)

    Solange er nicht bohrt…

    Ich benutze immer noch die “Baby”-Stäbchen, die niemand für Babys benutzt (zum Po putzen oder wie?). Kurbeln halt die Schmalzproduktion an, aber anderfalls setzt das Ohr irgendwie zu.

    Alternative war eine Freundin, die mir immer das Ohr abgeschleckt hat, aber dann musste ich das auch bei ihr machen – wääääh, anal, NS, alles ok, bin ein toleranter, experimentierfreudiger Mensch, aber das geht zu weit!

  6. DNS
    schrieb am 9. Februar 2010 um 22:46 Uhr (#)

    Naja das Unterdruckprinzip wird schon seit langer Zeit in der TCM mittels Ohrkerzen angewandt und funktioniert wunderbar.

  7. Alava
    schrieb am 12. Februar 2010 um 23:36 Uhr (#)

    Was wäre die Welt nur ohne verrückte Erfindungen – sicher ein Bestseller bei den amerikanischen Shoppingsendern :-)

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