Olympus PEN E-PL1:
Micro Four Thirds to go
Mit der neuen PEN E-PL1 erweitert Olympus das Programm der Micro Four Thirds-Kameras.
Als Nutzer einer Olympus DSLR weiß ich die Vor- und Nachteile einer Four Thirds-Kamera durchaus zu schätzen. Und ich weiß, dass das System früher oder später im Bereich der DSLRs aussterben wird, einfach weil Vollsensoren die Herrschaft übernehmen werden. Sinn macht es aber im Bereich der kleinen Kompaktkameras, die bisher unter den winzigen Sensoren leiden. Die PEN-Serie von Olympus zeigt, dass es anders geht, allerdings sind die Geräte ziemlich teuer. Das ändert sich jetzt – ein wenig.
Innen wartet also der Micro Four Thirds Sensor, der 12.6 Megapixel liefert und dessen ISO Bereich von 100 bis 3200 ISO reicht. Nett von Olympus, dass es jetzt auch einen eingebauten Blitz gibt.
Der Clou sind natürlich die Wechselobjektive. Die PL1 wird mit dem klassischen 14-42mm ausgestattet sein. Das liefert meiner Erfahrung nach recht gute Ergebnisse und ist zudem sehr leicht. Bisher gibt es zusätzlich ein Weitwinkelobjektiv (9-18mm) und einen kleinen Zoom, der von 14-150mm reicht.
Zusammen mit den Objektiven dürfte die Bildqualität der PL1 allen anderen Kompaktkameras weit überlegen sein, aber da ist dann leider noch der Preis. Der ist zwar runtergegangen, aber in den USA soll die Kamera, wenn sie im März auf den Markt kommt, 600 Dollar kosten.





























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Jap , das ist das neue Schätzchen. Ich habe die GH1 (die sogar 1500,-€ gekostet hat) mit einem Zoom 28mm-280mm (KB-äquivalent). Das Objektiv ist wesentlich teurer als das von Oly, welche demnächst ein Pendant bringen. Liegt daran dass es total geräuschlos ist und für Filmaufnahmen ausgelegt ist.
Micro 4/3 ist nicht nur deshalb so beliebt weil die Kameras inkl. den Optiken wesentlich kleiner sind als DSLR und es inzwischen unzählige Adapter gibt alte hochwertige Objektive weiter zu verwenden, z.b. die von Leica.
Was den Preis betrifft stimme ich auch mit Dir überein, denn eine Oly 450 kriegt man vielen orts mit 2 Objektiven für 450- € wenn ich mich nicht irre. Zumindest die Gehäusepreise sollten wesentlich günstiger sein, 500 – 600 € , das geht eigentlich gar nicht. Für eine hervorragende Optik (das Pancake von Pana ist allerdings um Dimensionen besser :) zahlt man in etwa vergleichbar viel wie im DSLR Markt, mehr oder weniger…
Ich werde mir die Kamera kaufen und mein Pana Pancake dran setzen, weil Olympus in die neue E-PL1 das drahtlose Blitzsystem integriert hat, heißt mit dem sonst “nicht besonderen aufklappbaren Blitz” kann man Blitzgeräte die man im Raum aufstellt drahtlos blitzen und die Blitzleistung auch dieser entfernten Blitzer wird durch die Kamera geregelt. Echt schick. (Das Standardzoom von Oly übrigens sehr gute Testwerte und ist ebenfalls empfehlenswert).
@Don Dahlmann:
Bist Wirtschaftsanalytiker, oder woher weißt DU wann welches System aussterben wird?
Wenn DU über jede Firmenphilosophie bescheid weißt, dann sag mir mal wann das neue E-Systemm kommt und was die für Features beinhalten wird…
Dazu will ich auch noch wissen was von Nikon neues kommt, denn die D90-Systeme werden alle rausgeschmissen.
Also, ich bin gespannt!
Hää bin ich im falschen Film ? Ich habe mir meinen Beitrag jetzt 3 x durchgelesen, es gibt nirgendwo in meinen Zeilen auch nur einen Hinweis….Zitat: “oder woher weißt DU wann welches System aussterben wird?” Also wo habe ich das bitte schön geschrieben und wieso fauchst du mich an?
Sorry, leider hatte ich gemerkt dass der Kommentar nicht auf mich gemünzt war, und mich deshalb entsprechend geäußert habe. Die “Kommentar bearbeiten Funktion’” hat auch nicht geklappt, trotzdem das Wort zum Sonntag dann hier:
Hmm, das ist die Begeisterung vom Autor für das Micro four third Format und das kann ich nur teilen. Die Monitore werden immer besser, so arbeitet ja auch seit Jahren schon jede Fernsehkamera,
Paradigmen Wechsel ist angesagt. Warum soll nicht irgendwann mal etwas kommen was ein “Relikt” aus alten Tagen wie ein Spiegelkasten durch eine bessere Lösung ersetzt wird? Lass mal
noch 2 – 3 Jahre ins Land gehen. Samsung zeit ja zum Beispiel mit der neuen Camera dass man selbst bei APS ähnlichen Formaten schon langsam den Spiegel überdenkt. Canon und Nikon brauchen
auch neue Käuferschichten. Im Übrigen handelt es sich hier um ein Forum oder einen Blog indem ein Autor ja wohl gerne seine eigene Einstellung abgeben kann, ohne dass man ihn gleich anfeixt,
statt wie viele Fotomagazine oft nur die PR Texte abzudrucken, bzw. alles schönzureden weil sie es sich mit den Anzeigenkunden auf einem “schwierigen Print” Markt nicht verderben wollen. Die Schar der Leute die sich Magazine am Stand kaufen sind merklich weniger geworden, nicht zuletzt weil sie die meisten Sachen schon wissen, bevor nach 4 Wochen der Druck “nachlegt”.