Gesture Cube Konzeptrechner:
Zauberwürfel – nicht anfassen

Drei Firmen haben das Konzept des Gesture Cube entwickelt, eines Rechners in Würfelform mit 5 Bildschirmen, der auf berührungslose Gesten reagiert.

So schön eine Touch-Oberfläche auch ist, die Fingerabdrücke können penible Personen schon nerven.

Wenn sich das Konzept der drei Firmen Ident Technology AG, Zinosign und Lunar Europe durchsetzt, könnte damit schon bald Schluss sein. Ihr Gesture Cube reagiert auf berührungslose Gesten. Man wischt zum Beispiel mit der Hand vor dem Gesture Cube herum, um ein Bild vom oberen Bildschirm auf den vorderen zu ziehen und dort in ein Album einzuordnen.

Gesture Cube
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (4 Bilder)

Oder man scrollt mit einer Bewegung, als wolle man eine Fliege verscheuchen, durch seine Mediathek. Ein magisches Fingerspreizen, und ein Bild vergrößert sich, um den kompletten Bildschirm zu füllen. Natürlich kann man auch sein Smartphone per Gesten drahtlos mit Bildern befüllen oder Dateien von dort empfangen.

Die Anwendungsbeispiele zeigen schon, dass der Gesture Cube nicht als Arbeitsrechner gedacht ist. Vielmehr soll er wohl als zentraler Livestyle-Medienserver von Raum zu Raum getragen werden, um mal in der Küche, mal im Wohnzimmer als Blickfang zu dienen. Davon mag man halten, was man will, aber das Bedienung per Gesten ist schon ziemlich cool. Wenn sich das durchsetzt, muss man nicht mehr ständig die Fettfingerflecken vom edlen Designer-Gadget wischen.

In Aktion kann man das Konzept hier bewundern:

via Golem

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10 Kommentare

  1. Metallschaedel
    schrieb am 5. Februar 2010 um 11:38 Uhr (#)

    Und was, wenn der Hunde vor dem Screen wie wild mit dem Schwanz wedelt?

  2. wakila
    schrieb am 5. Februar 2010 um 23:55 Uhr (#)

    weiß jetzt nicht was mir die Würfelform für einen Vorteil bieten soll… und ich stell mir grad vor wie nach einem Nießanfall meine MP3 Sammlung glöscht ist…. ;-)

    1. wowow
      schrieb am 6. Februar 2010 um 07:48 Uhr (#)

      lol! :-)

  3. jochen
    schrieb am 7. Februar 2010 um 17:28 Uhr (#)

    Servus, der Film sieht super aus,
    das brauch ich unbedingt !

    1. Tobi
      schrieb am 25. Juni 2010 um 16:42 Uhr (#)

      Ist es denn nicht einmal möglich, solch einfach gefakte und dazu noch schlechte greenscreen Verarsche zu erkennen. Mit stehender Kamera grünen Saum um den Arm unglaublich… da hätte man sich mehr Mühe geben können!

      schönen Tag noch

  4. Peter
    schrieb am 11. Februar 2010 um 08:32 Uhr (#)

    Finde das Konzept imho nicht wirklich durchdacht. Die Blickwinkel und Höhenabhängigkeit ist extrem und unergonomisch. Ein Würfel scheint mir dafür nicht die optimale Form zu sein. Insgesamt wohl eher ein Usability Fail.

  5. karlheinz grabmann
    schrieb am 25. Juni 2010 um 08:47 Uhr (#)

    Die Technik finde ich genial.Einsatzmöglichkeiten für den Vertrieb fast grenzenlos. Ein Würfel ist immer ein Blickfang und der Kunde wird es ausprobieren.
    Die Praxis wird die Lösungen für die jeweilige Zielgruppe finden. Vielleicht werden noch Extras z.B. Kopfhörer benötigt. Ich hätte gerne mehr Infos.

  6. karlheinz grabmann
    schrieb am 19. August 2010 um 20:05 Uhr (#)

    Hallo,

    gibt es schon mehr Informationen wie der Würfel vertrieben werden soll?

    An wen kann ich mich wenden?

    Karlheinz Grabmann

  7. karlheinz grabmann
    schrieb am 19. August 2010 um 20:13 Uhr (#)

    Oder gibt es das gar nicht, dann sollte man es schnell erfinden.

    Wer macht mich schlau?

    Karlheinz

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 19. August 2010 um 20:30 Uhr (#)

      Hallo, leider ist das bisher nur ein Konzept, da muss sich tatsächlich noch ein Hersteller finden, der aus der Idee ein Produkt macht. Aber so schnell, wie das heutzutage geht, warten wir bestimmt nicht mehr soo lange.

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