Nikon Coolpix S8000:
Flunder-Kamera kommt flach raus
Die neue Kompaktkamera Nikon Coolpix S8000 wird nicht viel können, aber dafür ist sie flach.
Eine kleine Kompaktkamera zu kaufen, bedeutet auch immer einen Kompromiss einzugehen. Will man einen großen Zoom? Dann ist die Kamera meist etwas korpulenter. Oder will man lieber was flaches, also eine Digicam, die in die Hosentasche passt?
Und was ist mit dem Rauschverhalten? Die Industrie ist dazu übergegangen, die kleinen Geräte mit immer mehr Software vollzustopfen, Dabei wissen die Konsumenten inzwischen um die Megapixel- und die Digitalzoom-Lüge und achten auf neue Kriterien. Nikon hat versucht, ihnen etwas zu bieten:
So hat Nikon die Coolpix-Kamera mit 10fach Zoom in ein nur 27.3 Millimeter dickes Gehäuse gepackt, was sie angeblich zu dünnsten Kamera in ihrem Segment macht. Das ist schon nett, wäre da nicht der 1/2,3-Zoll-Sensor, der 14.6 Megapixel liefern muss. Tut mir leid, Nikon, das ist wirklich Quatsch.
Die meisten Hersteller haben mittlerweile eingesehen, dass mehr als 10 MP auf einem winzigen Sensor einfach keinen Sinn machen – das Rauschverhalten steigt mit noch kleineren Sensorpixeln extrem an. Warum ausgerechnet die Qualitätsmarke Nikon im Consumer-Bereich weiter an der Schraube dreht, ist nicht nachvollziehbar.
Da hilft dann auch nicht mehr die Möglichkeit, Videos mit 720p aufzunehmen, noch das gute Aussehen. Nikon Coolpix S8000 (Affiliate-Link) ist jetzt verfügbar.





















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Mal sehen wie lange Nikon, Canon und Co brauchen, bis sie “tragbare Kameras” wie die Micro Four Thirds von Panasonic und Olympus rausbringen. Ist doch zum Haareraufen, dass sonst niemand auf Micro Four Third einsteigt. Ein wenig Konkurrenz hier und die beiden genannten müssten wesentlich flotter neue Objektive herstellen . Zur Zeit gilt: ” Im Tal der Blinden ist der Einäugige König!”
Denke aber der Druck muss vom Verbraucher kommen, nein wir wollen keine Winzig-Kameras, mit Winzig-Sensoren, die nicht für unsere großen Hände gemacht sind, und nein wir wollen auch keine monströsen DSLRs die so geschwollen sind als ob sie einen akuten Hodenbruch haben…
Nein, dem kann ich nicht zustimmen, Rainer.
Zunächst einmal wollen wir Cameras, die genau das liefern wozu eine Camera bestimmt ist: perfekte Bildergebnisse (natürlich immer abhängig von demjenigen, der schlussendlich da auf den Auslöser drückt).
Doch, wir wollen auch kleine gute und große gute Apparaturen.
Ich möchte weder auf meine Sony-Alpha (ja, groß aber ohne Hodenbruch-Schwellungen) verzichten noch auf meine immer-dabei Sony-W80 (klein, fein, Carl Zeiss Optik und “nur” 7,2 Mega Pixel).
MFT ist sicherlich auch interessant, aber eben nur “auch”, neben allen anderen Varianten.
Das diese Nikon (was mag die da geritten haben???) nix Gutes sein kann steht allerdings außer Zweifel.
Richtig toll, dass sie die dünnste Camera ist…lol. Kommt jemand in´s Geschäft: “Guten Tag, ich hätte gerne Ihre dünnste Camera”. Sach ma…..
Wenn ich immer so sehe was an Kameras kommt dann lob ich mir noch meine Canon S80. Nicht die kleinste und leichteste aber durch die enormen Möglichkeiten eine immer noch super Kamera.
Ich habe große Hände, mag zwar kleine Dinge aber zu klein und ohne Gewicht ist gerade bei Kameras nicht das beste aus meiner Sicht, vor allem wenn man ohne Stativ unterwegs ist.
Die hier vorgestellte gehört alleine schon wegen der utopischen Pixel zum Schrott. Braucht kein Mensch.
Seit Jahrzehnten fotografiere ich nun schon mit Nikon und halte ihre SLRs, egal ob Film oder digital, für die besten. Bei den Kompakten war meine letzte Nikon die Coolpix 4500, die seinerzeit (2003 ungefähr) unschlagbar war, vor allem in der Handhabung. Aber soo lahm mit ihrer Auslöseverzögerung… Seitdem hat Nikon keine sinnvolle Coolpix mehr zustandegebracht. Die S8000 hätte es werden können… mit einem 10 MP-Sensor wie die Canon S 90 sie hat. Die halte ich derzeit für die beste Taschenkamera. Leider ist sie ein bissel teuer, aber das wird sich sicher noch ändern. Schaut mal bei Ken Rockwell rein (kenrockwell.com), der mag sie auch. Bei Nikons Kompaktsegment scheinen die Marketingstrategen die Ingenieure völlig an die Wand gedrückt zu haben – Maß aller Dinge ist der fortgeschrittene Pixelwahn.