Sony Dash/Reader Pocket Edition:
Taschenfreundliche Gadgets

Thomas Jungbluth, 1. Februar 2010 16:45 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Sony bringt zwei neue Geräte auf den Markt, deren Hauptmerkmal die handliche Größe ist: Den Pocket Reader und Dash, ein elektronischer Infobildschirm.

Während alle Welt hinter den iPads herrennt, so scheint es jedenfalls, bringen andere Firmen auch schöne Geräte auf die Welt, und im Fall von Sony sogar zwei, die richtig tragbar sind.

Der Dash ist so etwas wie ein Uhrenwecker auf Steroiden, und der Pocket-Reader ist eine Miniaturausgabe der größeren Lesegeräte von Sony.

Doch zunächst zum Dash. Der bietet gleich ein gutes Dutzend Funktionen: Uhrzeit, Wetteranzeige, Bilderrahmen, Musikplayer,…

Interessant ist jedoch, dass es für den Dash wohl schon so etwas wie eine App-Szene gibt, mit verschiedenen Programmen, die man auf das Gerät laden kann. Egal ob eine Uhr, die aussieht wie von Robotern gesteuert, das Horoskop oder ein E-Mail-Betrachtungsprogramm – so etwas ist alles mit dem Dash möglich. Innen werkelt ein ARM-Prozessor, und die Daten empfängt er per WLAN, der Bildschirm bietet eine Diagonale von 7 Zoll in WVGA-Auflösung (800 x 480). Der Dash ist in den USA bereits erhältlich (ca. 200 US-Dollar), zu uns soll er im Frühjahr kommen.

Bereits in diesem Monat erhältlich soll dagegen der eBook-Lesegerät in Taschenbuchgröße mit der Bezeichnung “Reader Pocket Edition” sein. Das Lesegerät bietet ebenfalls E-Ink-Display, allerdings mit einer Diagonalen von nur 5 Zoll (12,7 cm – zum Vergleich: ein echtes Taschenbuch hat 6 Zoll oder 15 cm Satzspiegeldiagonale…).

Das kompakte Gerät ist in drei Gehäusefarben (darunter auch pink) erhältlich, zunächst ab Mitte Februar in der Schweiz, später bei uns. Der Lesestoff im ePub-Format (ja, das gleiche wie beim iPad) lässt sich per USB auf den 512 MB großen internen Speicher übertragen. Einen Steckplatz für Speichermodule gibt es nicht. Das Display bietet acht Graustufen, und eine Akku-Ladung reicht für fast 6800 Seitenumschläge, verspricht Sony. Ähnlich den “großen Brüdern” bietet der Reader Pocket Edition eine Schriftvergrösserung sowie die Lesezeichen-Funktion. Mit der Reader Library Software können die EPUB-Dateien direkt geöffnet und verwaltet werden. Eine zusätzliche Software für das DRM-Management wird nicht mehr benötigt.

Bei uns gibt es das PRS-300 (Affiliate-Link) für ca. 200 Euro ab Ende Februar, in der Schweiz schon ab 14. Februar 2010 für ca. 300 Franken. In Deutschland erhalten alle Neu-Besitzer der Pocket Edition einen Download-Gutschein für „Meconomy“ als ePub auf einer speziellen Aktionsseite von Sony. Daneben sowie zu den bereits auf dem Reader vorinstallierten Leseproben gibt es neuen Lesestoff in den mehr als 1000 E-Book Shops des Buchhandels – beispielsweise www.thalia.de, www.libri.de oder www.mayersche.de, in der Schweiz bei www.books.ch,
www.thalia.ch, www.meissner.ch, www.stauffacher.ch, www.zap.ch,
www.bol.ch, www.buch.ch oder www.buchdigital.ch.

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7 Kommentare

  1. Pretender
    schrieb am 1. Februar 2010 um 18:46 Uhr (#)

    Dieses Dash ist doch genau das gleiche wie das Chumby, oder?

  2. Chris
    schrieb am 1. Februar 2010 um 21:01 Uhr (#)

    Software ist in der Tat von Chumby – ebenso saemtliche Apps. Nur der Bildschirm ist groesser und es koennen mehrere Apps nebeneinander angezeigt werden.

    1. Pretender
      schrieb am 1. Februar 2010 um 21:50 Uhr (#)

      das heisst man kann die Chumby apps auch auf dem Dash benutzen?
      das wäre ja super geil, weil das Bildschirm des Chumbys war mir persönlich zu klein

  3. elasc
    schrieb am 1. Februar 2010 um 22:17 Uhr (#)

    Wenn in den Spezifikationen des Dashs noch die magischen Buchstaben DLNA Client auftauchen würden, wären direkt zwei (einer fürs Schlafzimmer, einer für die Küche) bestellt. Aber so!?

  4. Mario
    schrieb am 2. Februar 2010 um 01:06 Uhr (#)

    bei Amazon ist ein älteres Gerät abgebildet

    Nein, bei Amazon ist genau der beschriebene PRS-300 Pocket Edition abgebildet. Euer Foto zeigt den PRS-600 Touch Edition.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Thomas Jungbluth
      schrieb am 2. Februar 2010 um 07:01 Uhr (#)

      Dann hat Sony die falschen Fotos zu seiner Pressemitteilung gepackt. Wir klären das :)

      Update: Fotos aktualisiert, auch in dem “schönen” Pink (ich würde mit sowas nicht gerne lesen).

    2. Mario
      schrieb am 3. Februar 2010 um 12:57 Uhr (#)

      Ohhh, Pink. Wie schön … :-/ Darauf möchte ich auch nicht lesen. Meiner ist in Schwarz und das ist auch gut so ;-)

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