Samsung und Intel Appstores:
Noch mehr Anwendungsläden
Samsung hat für seine Smartphones nun auch einen Appstore eröffnet – im Angebot sind Windows-Mobile-Programme, und auch Intel bietet Apps an – für Netbooks mit Windows XP bzw. 7.
Im Zuge des ganzen Rummels rund um das iPad verblassen manche Meldungen, wie auch diese hier: Samsung bietet nun für seine Handys auch “Apps” an. Dabei handelt es sich um Progrämmchen, die für die eigenen Mobiltelefone geeignet sind, und die laufen nun mal unter Windows Mobile. Und auch Intel hat einen AppShop eröffnet – für “richtige” Computer, die ein “richtiges” Betriebssystem fahren – nämlich Windows XP oder Windows 7 – allerdings hauptsächlich für Netbooks. Vista-Benutzer werden erst einmal ausgesperrt. Deren Betriebssystem wurde auf den kleinen Geräten ja auch so gut wie nie eingesetzt. Und auch Linux ist nicht unterstützt – Android sowieso nicht, diese Geräte werden ja ihren eigenen Appshop mitbringen. Etwas ist bei beiden App-Shops gleich – man benötigt eine App für die Apps.
Der Appstore von Samsung ist zwar normal per PC oder Mac von jedem Browser aus erreichbar – für die Benutzung vom Samsung Handys aus braucht es ein Programm, das man einmal herunterladen muss und das läuft nur unter Windows Mobile 6.5. Das Angebot besteht zurzeit aus etwa 350 Progrämmchen aus allen Bereichen, von kostenlos bis teuer, von nützlich bis fragwürdig. Das ist ganz ordentlich – so könnte der Samsung Appstor so etwas wie die Diaspora für alle Windows-Mobile-Besitzer werden, auch wenn er niemals die Dimensionen von Apple erreichen dürfte. Doch wer will bei den vielen hunderttausend Apps, die es da gibt schon noch behaupten, durchblicken zu können. Dann lieber in einen kleinen Laden mit überschaubarem Angebot.
Auch braucht Microsoft sich eigentlich keine Sorgen drum zu machen, melden sie doch Rekordverkäufe des neuen Microsoft Windows 7, und auch auf den Netbooks läuft es sich gut an. Intel spendiert dieser Geräteklasse nun auch einen Appstore, damit genau die richtigen Progrämmchen und Spielchen für Netbooks. Der Zugang erfolgt nicht über eine Website, sondern ein Programm “AppUp”, das es nur für XP oder 7 gibt – nicht für Vista. Einen Haken hat die Sache: Um Programme beim Appstore herunterladen zu können – auch die kostenlosen – müssen Sie sich registrieren, und dazu bedarf es neben einer US-Adresse auch eine Kreditkartennummer.
(via Cyberfux)


























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