AmigaOne X1000:
Wiedergeburt eines Kultcomputers

Thomas Jungbluth, 23. Januar 2010 11:10 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

A-Eon, ein Hersteller aus Belgien, kündigte an, dass es Mitte des Jahres einen neuen Amiga geben werde – Nachfahre des legendären Homecomputers aus den Achtzigern des letzten Jahrhunderts.

AmigaOne X1000: Bis auf Custom Chips noch nicht viel Konkretes
AmigaOne X1000: Bis auf Custom Chips noch nicht viel Konkretes
Das neue Gerät soll “AmigaOne X1000″ heißen. Er bietet die Basis für die jüngste Version des AmigaOS mit der Nummer 4, die von einigen Aufrechten im Netz noch am Leben gehalten wird. Eine Firma aus Belgien mit dem Namen A-Eon hat in dieser Woche einige technische Daten bekannt gegeben (siehe auch unten), die das Gerät haben soll. Prozessor und genaue Taktfrequenz liegen noch nicht fest, sagt A-Eon. Nur dass ein Zweikern-Modell in dem X1000 steckt und dass er nach der PowerPC-Architektur aufgebaut ist, ließen die Belgier sich noch entlocken. Sowie die speziellen Chips, die es nur im Amiga geben kann.

Xena ist ein konfigurierbarer Controller mit der Bezeichnung “XCore” von XMOS, der ähnlich wie beispielsweise ein DSP als flexibler Co-Prozessor für die verschiedensten Berechnungen eingesetzt werden kann. Der “Xorro”-Slot bietet direkten Zugang zu den 64 I/O-Leitungen des Xena-Chips, um etwa externe Hardware anzusteuern. Ein Diskettenlaufwerk hat der X1000 offensichtlich nicht – zum Glück, denn die hat der alte Amiga regelmäßig getoastet.

Preise und deutscher Vertrieb des X1000 stehen naturgemäß noch in den Sternen. Wie auch der Computer selbst, an den wir erst glauben, wenn wir ihn sehen. Und selbst dann denke ich nicht, dass er eine Marktchance besitzt.

Technische Daten

  • Modell: AmigaOne X1000
  • Prozessor: Dual Core PowerISA v2.04+ (PowerPC-Architektur)
  • weitere Chips: “Xena” XMOS XS1-L1 128 SDS
  • Speicher: 4 x DDR2
  • Multimedia: 7.1-HD-Audio
  • Hauptplatine mit ATX Formfaktor, 10x USB 2.0, Gigabit Ethernet, PCIe x16 slots (1×16 or 2×8), 2x PCIe x1 slots, 1x Xorro slot, 2x PCI, Schnittstellen: 2x RS232, 4x SATA 2, 1x IDE

Website von A-Eon mit (dürftigen) Informationen über den AmigaXOne

(via Amiga-News)

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6 Kommentare

  1. robert
    schrieb am 23. Januar 2010 um 19:51 Uhr (#)

    Schon wieder? Kann mich gar nicht erinnern wie oft ich so was in den letzten 15 Jahren schon gelesen hab. Wieso reicht eigentlich nicht ein Emulator? Soweit ich weiß ist das neue OS doch eh auf Linux basierend.

    1. Alex
      schrieb am 12. Februar 2010 um 14:34 Uhr (#)

      Dann weißt du falsch. Das AmigaOS 4 basiert auf dem original AmigaOS und hat nichts mit Linux zu tun.

  2. Rolfo
    schrieb am 25. Januar 2010 um 19:39 Uhr (#)

    Ich war damals Amiga Enthusiast, und mein System damals sterben zu sehen, hat mir wie vielen Anderen auch überhaupt nicht gefallen. Schließlich kannte ich mich richtig gut aus, und dann musste ich mich plötzlich an einen PC gewöhnen. Und sowas möchte ich nicht nochmal erleben, daher glaube ich nicht an eine Amiga Wiedergeburt.

  3. Melle
    schrieb am 29. Januar 2010 um 06:27 Uhr (#)

    was ist eucht denn lieber ein amiga der nicht ständig abstürzt und fehlermeldungen hat oder ein pc wo eh nichts funktioniert ?also ich denke schon das die den amiga mitte des jahres rausbringen und soll er kosten was er will ich werd ganz vorne in der schlange stehen und mir ein kaufen und euch auslachen das ihr noch mit dem pc müll arbeitet!

    1. Ronald Langley
      schrieb am 1. Februar 2010 um 09:30 Uhr (#)

      Ich möchte auch eins sehr gerne kaufen. Ich habe immer sehr viel Spaß mit meine Amiga gehabt (A600).

  4. Daniel
    schrieb am 5. März 2010 um 23:18 Uhr (#)

    Haben will :D

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