Google Nexus One:
Preissenkung in Woche 2?

Google und T-Mobile haben die Preise für das Nexus One für bestehende T-Mobile-Kunden gesenkt. In den USA dürfte das dem lahmen Verkaufsstart des Googlephones auf die Sprünge helfen.

Die Amerikaner sind nicht gewohnt, entsperrte Handys zu vollem Preis zu kaufen. Hierzulande werden Cellphones nicht nur Subventioniert, die meisten Modelle werden ausserdem exklusiv von einem Netzbetreiber angeboten.

Das wollte Google mit dem Nexus One aufbrechen – obwohl das Googlephone derzeit eigentlich nur mit dem Dienst von T-Mobile zu betreiben ist. Aber der Preis von 529 Dollar für das entsperrte Telefon und geringe Rabatte für umsteigewillige T-Mobile-Kunden machen das Telefon nur für Neukunden mit 2-Jahres-vertrag für knapp 180 Dollar interessant – was zu einem lahmen Verkaufsstart des Telefons geführt hat.

Aber jetzt scheint Google zu reagieren:

Soeben habe ich vom Google-Store für mein Upgrade-Nexus One, das mich 430 Dollar gekostet hat, obwohl ich langjähriger T-Mobile-Kunde bin und nie ein Handy bezogen habe, eine Rückzahlung auf meine Kreditkarte in Höhe von 100 Dollars erhalten.

Das sind zwar immer noch happige 330 Dollar für das Telefon – aber damit dürfte es doch für eine deutlich grössere Zahl an T-Mobile-Kunden erschwinglich werden, die sich jetzt den Umstieg nochmals überlegen dürften.

Interessanterweise scheint man sich auf die Verbreitung der Nachricht durch die Medien und die Blogger zu verlassen: Auf der offiziellen Nexus One Verkaufsseite steht von dem Preisnachlass kein Wort.

Das könnte auch damit zusammenhängen, dass der Rabatt für jeden Kunden individuell berechnet wird.

Ich freue mich jedenfalls über meinen Preisnachlass.

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3 Kommentare

  1. Early Adopter
    schrieb am 17. Januar 2010 um 11:45 Uhr (#)

    “Das sind zwar immer noch happige 330 Dollar für das Telefon”… Das ist doch wohl ein Witz oder? 229€ Von so einem Preis können wir hier in Europa wahrscheinlich nur träumen. Ich sehe das Nexus One hier schon für min. 450€ in den Läden. Wir werden hier ja immer ausgenommen wie die Weihnachtsgänse.

    1. Hans
      schrieb am 17. Januar 2010 um 20:39 Uhr (#)

      Und zudem sind wir für die Konzerne noch Betatester. Ich finden es auch total daneben. das sieht man auch beim iPhone. In den USA ist es wesentlich Billiger und bei uns wird der Dollarkurs nicht eins zu eins zum Franken umgerechnet – was dem Wechselkurs entspräche sondern zwei zu eins also was in den USA ein Dollar macht kostet bei uns zwei Franken. Beim Euro ist es das gleiche Spiel. Den Unternehmen ist der Grauimport gleich – dabei verzehrt das die Marktrelationen dh. man hat in den Verkaufsstatistiken unrealistische Werte. Apple schädigt sich so selber. Denn würde sie so vorgehen das sie überall die Produkte so teuer verkaufen, wie sie es selber in den USA handhaben. So würden sie noch viel mehr verkaufen. Das würde wiederum zu einer grösseren Marktabdeckung bzw. -durchdringung kommen und Apple via Substitionsprodukten Gewinne einfahren. Das passiert zum Beispiel mit den Druckern -billige Drucker und teurere Druckerpatronen. Das Google diesen Fehler auch macht, lässt mich an der Marketingstrategie dieses Konzerns zweifeln. Google hat nicht das gleiche Image wie Apple. Bei Apple ist es teuer – im Preis wiederspiegelt sich das Image der Qualität – dabei hat Apple einfach verhindert das man zu viel am Betriebssystem herumschraubt und legt bei fremd Programmen eine härteren Massstab als Microsoft an. Google ist dazu im Gegensatz eine “Gratis” Applikation also darf ein Preis für ein Google Handy nicht teuer sein – also nicht einer Preisstrategie unterworfen sein wie dies bei Apple ist.

      Aber zur Ehrenrettung von Stev Jobs. Das Apple Betriebssystem gibt in einer günstigen Box was nicht einmal den Preis kostet was das Starter Windows 7 von Microsoft kostet. Was aufzeigt das Microsoft uns noch viel mehr Melkt als Apple und Google….

    2. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
      schrieb am 18. Januar 2010 um 11:18 Uhr (#)

      Du vergisst, dass mit dem subventionierten Preis eine Vertragsverlängerung um 2 Jahre mit 80$ Monatskosten (500 Gesprächsminuten rein und raus, unbeschränkt Daten, unbeschränkt SMS) einhergeht. Das ist für amerikanische Verhältnisse eine Stange Geld (absolut gesehen ist es das auch, nämlich rund 1000 Dollar im Jahr). Das gleiche gilt für das subventionierte Paket mit T-Mobile für 180$. Allerdinngs lohnt sich beides, weil das Nexus One zwar ohne Simlock kommt, aber vernünftig nur im Netz von T-Mobile betrieben werden kann.
      Ich denke ausserdem, es wird noch eine Weile dauern, bis das Nexus One in Europa auftaucht, und Du kannst hier morgen nachlesen, warum.

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