Casio EX-FH100:
Weniger ist mehr
Mit der EX-FH100 beendet auch Casio das Megapixelrennen in der Kompaktklasse – und protzt dafür mit 1000fps
Seit Jahren gab es für Kamera-Hersteller nur einen Marketing-Faktor: Immer mehr Mega-Pixel auf die winzigen Sensoren zu quetschen, die in den Kompaktkameras stecken. Aber mehr Pixel bedeuten eben nicht auch mehr Qualität, im Gegenteil. Dazu kommt, dass die wenigsten Anwender ihre Fotos im Posterformat ausdrucken wollen. Mittlerweile hat die Industrie reagiert, denn Kundschaft und Fachmedien begannen, sich über die lausige Bildqualität zu beschweren.Um dennoch weiter neue Kameras verkaufen zu können, setzt man jetzt auf andere Features:
Casio hat sich darauf verlegt, auch den kleinen Kameras eine Zeitlupenfunktion zu verpassen. Die vor ziemlich genau einem Jahr vorgestellte EX-FC100 (Affiliate-Link) scheint die Kunden angesprochen zu haben, also legt man jetzt mit der EX-FH100 nach.
Die ist in der Lage im Videomodus sagenhafte 1000 FPS (Frames per second) abzuliefern, was die Auflösung dann aber auch Briefmarkengröße (224 x 64 Pixel) reduziert. Dennoch eine beeindruckende Leistung, mit der man sicher ein paar spannedne Effekte erhaschen kann. Im Fotomodus sind es immerhin noch 40 Fotos pro Sekunde.Der Sensor leistet 10.1 MP, was offenbar den neuen Standard in der Branche darstellt. Interessant ist ferner das Zoom, der von 24mm bis 240mm reicht: Man hat also ein Weitwinkel- und ein Teleobjektiv an der Kamera.
350 Euro will Casio für die EX-FH100 haben, wenn sie im März auf den Markt kommt.




























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