Abelsoft CleverPrint 2010:
Tinte und Toner sparen per Software

Thomas Jungbluth, 6. Januar 2010 14:19 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

CleverPrint 2010 hilft dem Anwender gleich vielfach, Tinte zu sparen: durch Entfernen von Wasserzeichen, Verkleinerung des Ausdrucks und andere Maßnahmen – die Grundfunktionen bietet das Programm sogar kostenlos.

Zu den teuersten Verbrauchsmaterialien gehören immer noch die Tinten für Drucker – die Firmen haben die Entwicklungsarbeit über die Jahre eher in die Fälschungssicherung ihrer Flüssigkeit und Behälter (Patronen) gesteckt, anstatt sie preiswerter zu machen.

CleverPrint hilft jetzt, das Problem durch “Tintenvermeidung” zu lösen. Die Software erlaubt zunächst eine Druckvorschau, damit man von einer Website, einem Dokument oder was sonst gedruckt wird, auch nur die wesentlichen Bestandteile zu Papier bringt. CleverPrint nennt sich selbst “Fehldruck-Vermeider und Verbrauchsmaterial-Einsparer mit Potenzial”. Das Programm klinkt sich zwischen Software und Drucker ein:

Screenshots CleverPrint 2010
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (4 Bilder)

Zu den vielen Optionen zum Geld sparen gehört es, mehrere Seiten verkleinert auf ein einzelnes Blatt Papier zu drucken, überflüssige Seiten aus einem Druckauftrag zu entfernen oder aber eine Druckvorschau zu nutzen, die so manchen unnötigen Ausdruck vermeiden hilft.

Die Software kann außerdem Wasserzeichen und Briefköpfe nachträglich in jeden Ausdruck einfügen oder aber (auf dem Weg zum papierlosen Büro) den Druck ganz vermeiden: Stattdessen wird die Ausgabe dann eben in eine JPG-, PNG- oder sogar in eine PDF-Datei umgeleitet. Somit ersetzt er auch teure oder umständliche (wenn auch kostenfreie) separate PDF-Generatoren.

Druckaufträge von verschiedenen Programmen wie z.B. MS Excel und Word können zusammengefasst und z.B. auf einer Seite gedruckt werden, wenn der Druckertreiber diese Funktion nicht anbietet.

Die neue Booklet-Funktion von CleverPrint Pro 2010 ordnet die Seiten beim Ausdrucken so an, dass sie sich nach dem Ausdruck zu einem beidseitig bedruckten Heft (Booklet) oder einem Faltblatt knicken lassen. Das Tool ist dazu in der Lage, Webseiten so auszudrucken, dass enthaltene Banner oder andere störende Werbegrafiken gleich entfernt werden. Das Verfahren greift auch bei anderen Ausdrucken: Auf Wunsch können generell alle Grafiken aus dem Ausdruck entfernt werden, sodass nur noch der eigentliche Text gedruckt wird.

Manchmal ist es wichtig, vor einem Ausdruck noch rasch die Einstellungen des Druckertreibers zu justieren – etwa bei Verwendung eines Duplex-Druckers. Ab sofort erlaubt es CleverPrint, die Einstellungen vor dem Druck anzupassen. Die neue Version läuft auch unter Windows 7 (in der 32- und 64-Bit-Version).

Die “Pro”-Vollversion kostet 39,95 Euro. Auf der Homepage (http://www.abelssoft.de/cleverprint.php) steht eine kostenlose Testversion zum Download (21 MB) bereit. Sie erlaubt es, das Programm 30 Tage lang als Pro-Version auf dem eigenen Rechner zu verwenden. Anschließend verwandelt sich das Programm in eine Free-Version, in der einige wenige Funktionen gesperrt sind – darunter der Ausdruck mehrerer Seiten auf ein Platt Papier, die Verwendung eigener Briefköpfe und das Anlegen von Booklets.

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1 Kommentar

  1. aliquis
    schrieb am 7. Januar 2010 um 08:45 Uhr (#)

    Seit Jahren benutze ich den FinePrint. Ist in etwa das Gleiche!

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