Google Nexus One:
Jetzt hat Google was Eigenes
Google hat heute seine neue Generation von eigenen Smartphones vorgestellt – das heißt, nicht nur das Betriebssystem oder die Software, sondern auch die Geräte selbst sind von Google erhältlich. Das erste Modell dieser Familie, das “Nexus One” ist ab sofort erhältlich, allerdings nur in bestimmten Testmärkten.
Auch wenn das Gerät selbst von Google angeboten wird, so wurde es doch in enger Zusammenarbeit mit HTC produziert, die ja noch sechs weitere Android-Smartphones im eigenen Portfolio haben. Das Nexus One hat einen farbenfrohen AMOLED-Touchscreen mit 3,7 Zoll Diagonale. Es basiert auf einem Qualcomm “Snapdragon”-Prozessor mit 1 GHz Taktfrequenz. Genug Leistung, um die vielen Funktionen des Nexus zu realisieren, und da gibt es reichlich: Das Gerät ist voll gestopft mit Google-Goodies, die einem das Wasser aus den Mundwinkeln laufen lassen. Statt nur eines Maps-Stadtplans ist beispielsweise gleich eine Navigations-Applikation mit an Bord, die den Fortschritt wahlweise nicht nur auf einer Karte anzeigt, sondern auch fotorealistisch als 3D-Karte (vorausgesetzt, die Google-Autos haben das entsprechende Gebiet bereits erfasst). Texteingabe erfolgt über eine virtuelle Tastatur auf dem Touchscreen, der Nexus bietet jedoch auch eine Spracherkennung.
Wollen wir hoffen, das wir in Zukunft nicht neben Managern im Zug sitzen, die das Protokoll der letzten Vorstandssitzung in ihr Nexus bellen… Erfahrungsgemäß wird die Spracherkennung von uns jedoch eher zurückhaltend benutzt. Umgekehrt kann man sich auch Texte vorlesen lassen, etwa die letzten SMS (und dank Kopfhörer oder Headset muss das ja nicht die Umgebung stören).
Zu den kleineren Nettigkeiten gehört der bewegte Hintergrund, der sogar auf Fingerdruck reagiert (etwa in einem See Wellen bewegen). Der Accellerometer sorgt dafür, dass das Format sich automatisch anpasst – wichtig für die Fotofunktion, auch wenn eine 5-Megapixel-Kamera nicht mehr als ein Augenzucken hervorruft.
Was kostet das Nexus? Zunächst einmal die gute Nachricht: es gibt das nexus auch ohne SIMlock und Vertrag für 529 US-Dollar oder (in den USA) für 179 USD mit T-Mobile-Vertrag. Vodafone und Verizon folgen im Frühjahr. Die schlechte: In Europa wird das Nexus One zunächst nur in Großbritannien zu kaufen sein. Wer von Deutschland aus die Website www.google.com/phone anwählt, erhält alle Infos, aber auch einen kleinen Dämpfer: Sorry, the Nexus One phone is not available in your country.
Technische Daten
- Prozessor: Qualcomm QSD 8250 1 GHz
- Betriebssystem: Android Mobile Technology Platform 2.1 (Eclair)
- Speicher: 512 MB Flash, 512 MB RAM, 4GB Micro SD Card (max. 32 GB)
- Sonderfunktionen: Assisted global positioning system (AGPS) receiver, Digitalkompass, Accelerometer
- Display: 3,7“ WVGA (800 x 480) AMOLED Touchscreen, Kontrast 100.000:1, 1ms Reaktionszeit
- Kamera: 5 Megapixel, Autofocus ab 6 cm, 2x Digitalzoom, LED-Blitz, GPS-Info für Fotos speicherbar, Videos 720 x 480 bei 20 Bildern/Sek.
- Funktechnik: UMTS-Band 1/4/8 (2100/AWS/900), HSDPA 7,2 MBit/s, HSUPA 2 MBit/s, GSM/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz), WLAN (802.11b/g/n), Bluetooth 2.1 + EDR, A2DP Stereo-Bluetooth
- Akku: wechselbar, 1400 mAH
- Sprechzeit: max. 10 Std. GSM/7 Std. UMTS
- Standby: max. 290 Std. GSM/250 Std. UMTS
- Internet: max. 5 Std. UMTS/6,5 Std. WLAN
- Medienwiedergabe: Video max. 7 Std./Audio max. 20 Std.
- Maße (B x H x T in mm): 59,8 x 119 x 11,5
- Gewicht mit Akku: 130 Gramm






























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Peter, Du kannst gerne live auf Twitter alles verfolgen. #Nexusone, wenn Du 80 Updates pro Sekunde lesen kannst.
Toll sieht es aus, keine Frage..Ich gehe mal davon aus, dass noch nicht fest steht, ob und wann das Nexus One nach Deutschland kommt..
Es fehlt der Feinschliff – einmal mehr! Die Icons sind einfach nur hässlich und es fehlt dem Hintergrund komplett an Ästhetik! Die Icons in der obersten “Akku-Zeile” sind auch ein irres Gewusel. Sehr gut finde ich hingegen die Fotoalben-Thumbnail-Icons :-)
Scheiß Google-Verein. Die Privatdaten-Verkäufer sollen bloß in der Versenkung verschwinden….
Offensichtlich haben sie etwas zu verbergen, dass nicht einmal die Roboter von Google ihre Addresse, Telefonnummer, Geburtsdatum und email-Adresse wissen dürfen?! Bei Google schaut kein einziger Mensch an, dass sie dann und dort dieses YouTube-Video angesehen haben! Das ist alles automatisiert!
Wie war denn die Sprach- und Verbindungsqualität? So rein bei Telefonaten.
Die Gesprächsqualität sollte entsprechend Tests und den technischen Daten gut sein: es ist ein zweites Mikrofon zur Geräuscheunterdrückung verbaut.
Ok, ich hab’s heute an der CES in Händen gehalten, ein bisschen rumgespielt und alle bisherigen Kommentare bestätigt gekriegt: Es ist rasend schnell, brilliant im Display, die Routenplanung ist (hier in den USA) Gold wert – und nachdem ich dann eins meiner Videos auf Youtube damit angeguckt habe, gings abends zur Google-Bestellseite – und nächste Woche kriegt ihr hier einen ausführlichen Testbericht.
Mal schauen, ob Android oder die Marke Google von diesem Coup profitieren werden…oder ob Google sich damit am Ende selbst ein Bein gestellt hat!