Adidas miCoach:
Herzfrequenzmesser für Kontrollfreaks
Adidas eifert Nike nach und bringt mit miCoach Personal Trainer in elektronischer Form auf den Markt. Die beiden Geräte messen Herzfrequenz, verbrauchte Kalorien sowie weitere Werte und geben Rückmeldungen in Echtzeit.
Adidas miCoach Pacer misst nicht nur Herzfrequenz und verbrauchte Kalorien, sondern auch noch Schrittfrequenz, Geschwindigkeit und mehr. Dazu gibt es neben dem Herzfrequenzsensor einen Schrittsensor sowie dazu ein Gerät, dass Audio Feedback gibt, also anfeuert, wenn man zu langsam läuft oder bremst, falls man den Puls übereifrig zu sehr in die Höhe getrieben hat. Der kleinere Bruder Adidas miCoach (Affiliate-Link) gibt nur visuelles Feedback und wird wie eine Uhr am Handgelenk getragen.
Wer sich an Nike+ erinnert fühlt, liegt wohl kaum falsch. Aber Adidas miCoach bindet sich nicht an einen Hersteller wie Nike, sondern bringt die Anzeigehardware selbst heraus. Ansonsten gibt es auch bei Adidas miCoach die Möglichkeit, seine Daten im Web zu speichern. Man kann auch diverse Trainingspläne verfolgen, darunter Fit werden, Stress abbauen, Wettrennen oder Gewicht verlieren.
Die Software gibt es lobenswerterweise nicht nur für Windows-Nutzer, sondern auch für Mac-abhängige. Ob Hobbyläufer wirklich derartige Hilfsmittel benötigen, sei dahingestellt. Ein Programm, das dabei hilft Stress abzubauen? Ich würde sagen: Laufschuhe anziehen, eine Runde in den Wald. So lange und so schnell man mag. Wer allerdings während des Laufs (oder auch eines anderen Trainings) Echtzeit-Informationen über seine Herzfrequenz und andere Daten benötigt, kann neben Nike+ und Apple iPod nun auch auf Adidas miCoach zurückgreifen.
Mehr Infos über Adidas miCoach auf der Herstellerseite. Adidas miCoach (Affiliate-Link)


























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Bei den Preis kommt man doch schon in den Bereich einer Pulsuhr mit GPS, die doch deutlich besser ist oder nicht ?
Das klingt nach kaltem Kaffee – miCoach gibt es seit 2007 repektive 2008 als Adidas und Samsung zusammen das SGH-F110 herausbrachten. Aus eigener Erfahrung ein Flop und mit 169,- (subventioniert von O2) damals wie heute für das was es wirklich kann zu teuer.
Kalter Kaffee…vielleicht…aber auch nur auf den ersten Blick! Zudem ist der Bericht etwas einseitig geschrieben. Das wirkliche Feature, das Echtzeit-Coaching, fällt hier deutlich unter den Tisch! Es grenzt sich definitiv von Nike+ ab…den Schrott bin ich nämlich auch ein halbes Jahr gelaufen und muss dazu sagen, hier handelt es sich mehr um Spielerei als um ein effektives Trainingsgerät für den Otto-Normal-Verbraucher der sich keinen Personal Trainer leisten kann. Das Gerät ist einfach zu verstehen, leicht anzuwenden und hat viele nützliche Funktionen. Sicherlich kann man wie im Bericht beschrieben auch Randgruppen mit Programmen wie Stressabbauen in dieser überarbeiteten und hektischen Gesellschaft bedienen…fakt ist aber das es noch mindestens 500 andere Trainingspläne gibt, die einen Hobbyläufer oder ambitionierten SPortler ganz weit nach vorne bringen kann! Also Vorurteile des alten Systems bei Seite und positiv in die Zukunft…ich persönlich glaube das adidas auf Grund der schwäche mit der veralteten Samsungkooperation gut gelernt hat und ein bisweilen Konkurrenzlosen Patent auf den Markt gebracht hat! Meine Empfehlung: Vorher nochmal gut informieren und anschließend selbst nochmal ausprobieren!!!
Beste Grüße
David
Also: Ich kann David nur zustimmen, ein zweiter Blick ist sehr sinnvoll.
Der miCoach ist eine sehr durchdachte Entwicklung, die keine Hardware-Bindung 8an MP3-Player oder Laufschuhe) wie Nike+ erfordert, so einfache, aber sinnvolle Features wie wechselbare Batterien in allen 3 Geräten, eine sehr gute Website, deren Bedienung und Funktionen wirklich gut durchdacht sind udn und und.
Und die Trainingspläne und das “Coaching” disziplinieren zumindets mich, auch mehrfach die Woche strukturiert zu laufen, statt einfach nur daherzurennen (das kann man natürlich auch anderweitig, technisch ungestützt haben).
Mir gefällt es, bin gespannt, wie sich miCoach weiter entwickelt. Ich würde mich ja persönlich darüber freuen, wenn sich dafür einige kreative Anwendungen (Nutzungs-Hacking) fänden…
Grüße, MP