Lindy SATA Clone HDD-Dock:
Klonen kann sich lohnen

Lindy präsentiert eine Dockingstation für SATA-Festplatten, die nicht nur den Anschluss an einen PC oder Mac, sondern auch eine komplette Kopie des Inhalts auf ein zweites Laufwerk erlaubt.

Wer von einer alten auf eine neue Festplatte umsteigen will, schreckt meist davor zurück, weil die Neuinstallation des Betriebssystems samt Software viel Zeit und Nerven kosten kann. Nicht nur, dass CDs häufig nicht mehr vorhanden sind, auch Aktivierungsschlüssel oder alte Seriennummern sind meist unauffindbar. Da ist die “Clone und Docking Station” von Lindy praktisch:

Sie erlaubt die Komplettkopie (das sogenannte Klonen) einer Festplatte auf eine zweite – unabhängig davon, wie “groß” die Laufwerke sind (die neue Harddisk sollte nur nicht weniger Kapazität bieten als die zu kopierenden Inhalte). Zu diesem Zweck bietet die Station zwei Steckvorrichtungen für SATA, in die sich sowohl 2,5-Zoll- als auch 3,5-Zoll-Laufwerke einstecken lassen. Über USB- oder eSATA kann man die Festplatten auch vom PC aus ansprechen.

Für die Übertragung benötigt man weder einen Anschluss an einen Computer noch aufwendiges Konfigurieren und Erstellen von Festplatten-Images mit anschließendem Zurückschreiben auf ein neues Medium. Durch die bitweise 1:1-Kopie wird eine 100-prozentige Duplizierung der alten Festplatte gewährleistet. Dabei ist es gleich, wie viele Partitionen und Betriebssysteme auf der alten Platte installiert waren. Die Kopie erfolgt per Knopfdruck, und damit man sie nicht aus Versehen startet, ist dieser zweimal im Abstand von drei bis fünf Sekunden erforderlich.

Nach dem Klonen auf die neue Platte sind alle Partitionen auch dort vorhanden und alle Betriebssysteme ohne weitere Maßnahmen wie gewohnt einsatzfähig. Einzige Voraussetzung ist, dass die neue Harddisk größer ist als das Original und wieder in denselben Rechner eingebaut werden sollte, da Treiber und Konfigurationen ja spezifisch für diesen Computer installiert worden sind und nachträgliche Änderungen schwierig sind. Der auf der neuen Festplatte verbliebene freie Speicherplatz kann im Anschluss mit weiteren Partitionen belegt oder bestehende Partitionen können mit entsprechenden Tools (wie Partition Magic) verschoben und vergrößert werden.

Um IDE-Festplatten auf SATA zu kopieren, muss man sie über einen Adapter in die Halterung einstecken. Zudem kann man über den (trotzdem vorhandenen) Anschluss via USB oder eSATA ohne Einbau der Festplatte in ein externes Gehäuse schnell darauf zugreifen. Für eSATA sollte der Rechner mit voll kompatiblem eSATA II-Port inklusive Port Multiplier-Unterstützung ausgestattet sein, sonst kann per eSATA möglicherweise nur auf eine der beiden Platten zugegriffen werden. Die Hot Swap-Unterstützung erlaubt den Wechsel der Platten sogar während des Betriebs – sofern Betriebssystem und Hauptplatine das unterstützen und nicht einen Herzkasper bekommen, weil ihnen ein Laufwerk geklaut wird.

Die Clone und Docking Station ist für rund 50 Euro im Fachhandel oder bei Lindy direkt erhältlich.

Lindy-Website zur Clone und Dockingstation

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2 Kommentare

  1. wowow
    schrieb am 1. Januar 2010 um 17:10 Uhr (#)

    Mhhh, für´s Klonen gibt es ja diverse Software-Lösungen.
    Wäre mal interessant, welche Ihr mit welchen Ergebnissen schon eingesetzt habt.

  2. Doc
    schrieb am 2. Januar 2010 um 19:31 Uhr (#)

    @wowow,

    Ich benutze da gerne mal Ghost 4 Linux, hier zu finden:
    http://sourceforge.net/projects/g4l/

    CD brennen, von CD starten und Clone starten.

    Sehr einfach und auch über Netzwerk verfügbar.
    Auch um Backups und Restores durchzuführen sehr interessant.

    Das Lindy-Gerät ist aber trotzdem auch interessant für Notebooks, da ich schlechte Erfahrung mit USB-Anschlüsse hatte mit Clone-Disks.
    Und eben da man jetzt nicht unbedingt einen Computer dafür benötigt.

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