Yankodesign Wassertor:
Barrierefreie Zugangskontrolle

Yankodesign hat mit dem Wassertor interessantes Konzept der Zugangskontrolle veröffentlicht, bei der elektronische Schranken durch Wasserstrahlen ersetzt werden.

Das Wassertor der Designer Michael Tatschl, Sascha Mikel, und Martin Schnabl wird keine Fans davon abhalten, das Gelände eines Open Air Festivals zu stürmen. Aber in der U-Bahn oder in Museen und Ausstellungen könnte diese clevere Idee durchaus Anwendung finden.

Statt stählerner Gitter und Drehkreuze kommen dünne Wasserstrahlen zum Einsatz. Schiebt man sein Ticket in den leser, versiegt das Wasser so lange, dass man trockenen Fußes passieren kann.

Die Idee dahinter leuchtet auf Anhieb ein. Schließlich hat niemand Lust, mit nassen Hosen herumzulaufen. Und man würde diejenigen, die ohne Ticket durch das Wassertor laufen, auch sofort erkennen.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Sicherheit. Im Falle eines Brandes oder einer Panik würde niemand von der Masse ins Gitter gedrückt und zerquetscht. Die Wasserstrahlen bilden her eine psychologische Barriere, die in Notfällen einfach ignoriert würde.

Auch Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen könnten so ein Wassertor ohne weiteres passieren, was bei Drehkreuzen nicht der Fall ist. Und falls es mal Probleme mit der Steuerung geben sollte, wird man im schlimmsten Fall nur nass und nicht eingeklemmt.

via Yankodesign

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6 Kommentare

  1. Jens
    schrieb am 23. Dezember 2009 um 19:43 Uhr (#)

    Die Idee finde ich super. Besonders der Sicherheitsaspekt bei Notsituationen ist lobenswert.

    Richtig, auf Festivals oder Konzerten wird es so manchen Fan sicherlich nicht interessieren, ob man minimal nass wird oder nicht.
    Die genannten Anwendungsbereich wären sehr dafür geeignet. Ich frage mich gerade, ob auch evtl. der Wasserdruck auch als “Hemmschwelle” eingesetzt werden kann bzw. darf.

  2. wowow
    schrieb am 24. Dezember 2009 um 07:11 Uhr (#)

    “…Und man würde diejenigen, die ohne Ticket durch das Wassertor laufen, auch sofort erkennen…”

    Aber nicht, wenn es draußen regnet und alle sowieso mehr oder weniger nass sind.
    Also: bei Regenwetter freier Zutritt, klasse!

    1. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
      schrieb am 24. Dezember 2009 um 10:16 Uhr (#)

      Na, man kann ja Textilfarbstoff zumischen, sobald’s regnet…

  3. karu
    schrieb am 24. Dezember 2009 um 16:12 Uhr (#)

    man könnte das wasser auch durch schwefelsäure ersetzten.

    1. wowow
      schrieb am 24. Dezember 2009 um 17:12 Uhr (#)

      …dann lieber doch gleich fette Laser statt Wasser, damit wäre der unberechtigte Zugang ein für alle Male erledigt.
      Man müsste im Anschluss nur noch die Einzelteile einsammeln!

  4. Lost Angel
    schrieb am 25. Dezember 2009 um 11:08 Uhr (#)

    Hey wow, voll krasse Weihnachtsstimmung hier…Farbstoff, Schwefelsäure, Laser…

    Aber nett:

    “Sag mal, Schatz, hast Du Dir etwa in die Hose gemacht?”

    “Aber nein, Schnucki, ich hatte nur grad kein Kleingeld für die U-Bahn!”

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